-
US-Außenminister Rubio bestreitet Existenz einer Ölblockade gegen Kuba
-
Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert
-
Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen
-
Italienische Unicredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor
-
Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen
-
Autobranche gespalten: Lockerung der EU-Vorgaben könnte Elektro-Vorreiter ausbremsen
-
Straße von Hormus: USA drohen Iran bei Angriffen mit "vernichtender" Antwort
-
US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
-
Ausflug von Entenfamilie sorgt in Weimarer Innenstadt für Aufsehen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Reiche führt Förderprogramm für Industrie fort
-
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
Unicredit legt offizielles Angebot für Übernahme der Commerzbank vor
-
Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
-
Stars und Promis feiern rauschende Met-Gala in New York
-
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
-
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
-
Frankreichs Präsident Macron gibt Gesangseinlage bei Staatsbesuch
-
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
-
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit
-
Unicredit meldet starkes Gewinnplus - Angebot für Commerzbank-Übernahme erwartet
-
Mütter kleiner Kinder deutlich seltener erwerbstätig als Väter
-
Musk akzeptiert 1,5 Millionen Dollar Bußgeld wegen Twitter-Übernahme
-
Industrie-Studie: Enormes Potenzial durch Recycling und Wiederverwendung
-
Armenien und EU wollen bei Gipfel in Eriwan Beziehungen vertiefen
-
Digi Power X unterzeichnet AI-Colocation-Vertrag mit führendem AI-Computing-Unternehmen für ein 40-MW-Rechenzentrum in Columbiana, Alabama
-
Verkehrsminister Schnieder verteidigt Tankrabatt - Absage an Tempolimit
-
Russische Schattenflotte: Schweden nimmt Kapitän von gestopptem Schiff fest
-
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
-
ADAC-Kritik: Tankrabatt wird weiter nicht vollständig an die Kunden weitergegeben
-
EU-Kommission stoppt Förderung für chinesische Wechselrichter
-
US-Zölle sorgen für viel Beratungsbedarf bei deutschen Unternehmen
-
ADAC rechnet mit leicht erhöhter Staugefahr an kommendem Wochenende
-
Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab
-
Nordrhein-Westfalen: Entenküken in Gleisbett sorgen für Behinderungen im Bahnverkehr
-
Grüne, SPD und Linke ziehen sich vom Internetdienst X zurück
-
Walschlepper in Cuxhaven eingetroffen - Tierärztin erhebt Vorwürfe gegen Crew
-
Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht
-
Haribo steigert weltweiten Absatz 2025 um 4,5 Prozent
-
Statistikamt: Fast sechs Prozent mehr Beamte als vor zehn Jahren
-
US-Videospielkette Gamestop will für fast 56 Milliarden Dollar Ebay kaufen
-
Materialmangel und Kaufzurückhaltung: Autobranche "schafft es nicht aus der Krise"
-
Trump kündigt Einsatz in Straße von Hormus an - Iran warnt vor Verletzung der Waffenruhe
-
Ökonom: Reaktivierung abgeschalteter Atommeiler betriebswirtschaftlicher Unsinn
-
Pacific Avenue Capital Partners nimmt exklusive Verhandlungen über den Erwerb von ESE World, dem europäischen Abfallbehältergeschäft von Amcor, auf
-
US-Marine will festsitzende Schiffe aus der Straße von Hormus "geleiten"
-
Flugzeug von Spaniens Regierungschef Sánchez muss in Ankara notlanden
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Angst vor Handelskrieg
-
Thyssenkrupp setzt Gespräche mit Jindal über Verkauf von Stahlsparte aus
US-Regierung stoppt nach tödlichem Unfall Ausstellung von Visa für Lkw-Fahrer
Die US-Regierung hat nach einem tödlichen Verkehrsunfall die Ausstellung von Visa für Lkw-Fahrer vorerst eingestellt. "Wir stoppen die Ausstellung aller Arbeitsvisa für gewerbliche Lkw-Fahrer mit sofortiger Wirkung", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Donnerstag (Ortszeit) im Onlinedienst X. Die steigende Zahl ausländischer Fahrer, die große Lkws fahren würden, "gefährdet amerikanische Leben und untergräbt die Lebensgrundlage amerikanischer Lkw-Fahrer", betonte Rubio.
Der Ausstellungsstopp folgte auf einen tödlichen Lkw-Unfall, der landesweit Aufsehen erregt hatte. Ein Lkw-Fahrer wurde angeklagt, weil er auf einer Autobahn im US-Bundesstaat Florida verbotenerweise gewendet und in der Folge drei Menschen getötet haben soll. Der Fahrer stammt den US-Behörden zufolge aus Indien und war demnach angeblich illegal aus Mexiko in die USA eingereist.
Der Unfall war unter anderem zum Politikum geworden, weil der Lkw-Fahrer im demokratisch regierten Kalifornien seine gewerbliche Lizenz erhalten hatte und dort auch lebte. Die Regierung des Bundesstaates an der Westküste kritisiert regelmäßig Trumps harte Einwanderungspolitik. Der Vizegouverneur von Florida flog am Donnerstag nach Kalifornien, um den Lkw-Fahrer gemeinsam mit Einwanderungsbeamten persönlich auszuliefern.
Der Unfall sei eine "vermeidbare Tragödie" gewesen, die durch "rücksichtslose Entscheidungen und verwerfliche Versäumnisse" verschlimmert worden sei, betonte der republikanische US-Verkehrsminister Sean Duffy.
Das Büro des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom erklärte in Reaktion darauf, die Regierung unter Trump habe dem Lkw-Fahrer, der Asyl beantragt hatte, eine Arbeitserlaubnis erteilt. Kalifornien habe bei der Auslieferung des Mannes kooperiert.
Bereits vor dem Unfall hatten republikanische Abgeordnete ausländische Lkw-Fahrer ins Visier genommen und auf die steigende Zahl von Unfällen hingewiesen, ohne jedoch Beweise für einen Zusammenhang zu Einwanderern vorzulegen. Im Juni erließ Verkehrsminister Duffy eine Anweisung, wonach Lkw-Fahrer Englisch sprechen müssen.
Die Zahl im Ausland geborener Lkw-Fahrer in den USA hat sich offiziellen Statistiken zufolge zwischen 2000 und 2021 mehr als verdoppelt. Die 720.000 im Ausland geborenen Fahrer machen demnach 18 Prozent der Branche aus.
Die US-Regierung hatte am Donnerstag auch angekündigt, die Visa aller 55 Millionen Ausländern im Land kontinuierlich zu prüfen. Vor allem Studenten-Visa sollen verstärkt überprüft werden. Seit Trumps Amtsantritt im Januar hat das Außenministerium nach eigenen Angaben 6000 Studenten-Visa entzogen.
A.Agostinelli--CPN