-
Flugzeugbau für Geschäftsreisen: EU-Gericht kippt Ausschluss von Öko-Siegel
-
"Ich liebe Euch": Bei Hai-Angriff verletzte Frau in Sydney wacht aus Koma auf
-
Wieder flächendeckende Warnungen: Hitzewelle in Deutschland hält unvermindert an
-
Nach Einigung zu Bundes-Einstieg: Panzerbauer KNDS kündigt Börsengang an
-
Anteil der Alleinlebenden in Deutschland auf rund 21 Prozent gestiegen
-
Starker Anstieg der Preise für Baumaterialien wegen Iran-Kriegs
-
Bahn: Zugverkehr nach bundesweiter Störung "weitgehend reibungslos" angelaufen
-
Kritik vom CDU-Wirtschaftsrat vor Kabinettsbeschluss zu Energieeffizienz
-
Umfrage: Menschen in Deutschland bleiben trotz hoher Treibstoffpreise bei Urlaubsplänen
-
Aufsichtsrat der Deutschen Bahn tagt zu Pallas Strategieplan
-
Familienministerin bekommt Empfehlungen für Kinderschutz in der digitalen Welt
-
Funkproblem bei der Bahn mit "Notfallsystem" gelöst - Zugverkehr läuft wieder an
-
Störung des digitalen Bahnfunks legt Zugverkehr in ganz Deutschland lahm
-
Störung des Bahnfunks legt Zugverkehr in ganz Deutschland lahm
-
Risse an Flugzeugflügeln: Airbus überprüft 16 Maschinen vom Typ A380
-
Hitzewelle hat weite Teile Westeuropas im Griff - Neue Temperaturrekorde in Frankreich
-
Bundeskabinett beschließt Novelle des Energieeffizienzgesetzes
-
Hitzewelle hat Teile Westeuropas fest im Griff
-
UN-Generalsekretär ruft KI-Unternehmen zur Offenlegung ihrer Umweltbilanz auf
-
EU macht weiteren Schritt zur Einführung eines digitalen Euros
-
Gefährliche Hitze: Höchste Alarmstufen in weiten Teilen Westeuropas
-
Grüne pochen auf Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent
-
EU-Abgeordnete sprechen sich für Einführung des digitalen Euros aus
-
Zahl der Insolvenzen erreicht im ersten Halbjahr höchsten Stand seit 2013
-
Australien hält Dokumente zu Klimafonds für kleinen Inselstaat Tuvalu unter Verschluss
-
Frankreich erlebt heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Protest gegen Microsoft-Rechenzentrum im Elsass: Energieverbrauch angeprangert
-
Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr auf höchstem Stand seit 2013
-
Digitaler Euro: Sparkassen- und Giroverband will Einbindung in bestehende Zahlungssysteme
-
"Robuste" Elektro-Nachfrage: EU-Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer
-
Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt
-
Hitze in Italien: Gesundheitsministerium ruft Alarmstufe Rot für 15 Städte aus
-
Arbeitsmarkt: Fast ein Drittel erreicht bis 2040 Rentenalter
-
Merz zur Rente: Alle Elemente des Reformpakets müssen umgesetzt werden
-
Ein Fünftel der Menschen in Deutschland kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten
-
Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen
-
Rentenreform: Ostbeauftragte Kaiser warnt vor Altersarmut vor allem im Osten
-
DGB-Chefin Fahimi stellt sich gegen zentrale Empfehlungen der Rentenkommission
-
Rentenkommission übergibt Reformvorschläge an Merz und Bas
-
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
-
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
-
Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale
-
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben
-
Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären
-
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam
-
Abflug verzögert: Rettungskräfte versorgen hitzegeplagte Passagiere aus Flugzeug
-
Weitere sehr heiße Tage voraus: Bis zu 40 Grad im Westen und Süden erwartet
Streit um ICE-Einsätze: Lange US-Haushaltssperre wohl abgewendet
In den USA ist ein langfristiger Haushalts-Shutdown offenbar abgewendet: Das Weiße Haus und die oppositionellen Demokraten erzielten in der Nacht zum Freitag einen Kompromiss in ihrem Streit um schärfere Auflagen für Einsätze der Einwanderungsbehörde ICE. Dieser sieht vor, dass fünf der sechs Teile des Haushaltsgesetzes verabschiedet werden. Über das Budget für das Heimatschutzministerium, dem die Einwanderungsbehörde untersteht, soll hingegen weiter verhandelt werden.
Der Senat soll am Freitag über den neuen Gesetzestext abstimmen, der danach noch vom Repräsentantenhaus gebilligt werden muss - da das Unterhaus erst am Montag wieder zusammenkommt, tritt daher am Samstag voraussichtlich eine kurzzeitige Ausgabensperre in Kraft.
Abgeordnete der Demokraten und der Republikaner warnten jedoch, dass sich der Shutdown verlängern könnte, falls die vom Minderheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, und US-Präsident Donald Trump verkündete Vereinbarung im Repräsentantenhaus auf Widerstand stoßen sollte.
Vor dem Hintergrund der tödlichen Schüsse auf zwei US-Bürger in Minneapolis hatten die Demokraten mit einer Blockade neuer Haushaltsmittel für die Bundesverwaltung gedroht, sollte die Trump-Regierung nicht deutlich verschärften Auflagen für die Einsatzkräfte der Einwanderungsbehörde ICE und des Grenzschutzes zustimmen. Schumer forderte unter anderem ein Ende verdeckter Patrouillen, ein Masken-Verbot für die Bundesbediensteten und den Einsatz von Körperkameras (Bodycams), um das Vorgehen von ICE zu dokumentieren.
Die Demokraten verlangten neue Verhandlungen über das Budget des Heimatschutzministeriums und erklärten sich gleichzeitig dazu bereit, die verbleibenden fünf Teile des Haushaltsgesetzes zu verabschieden. Diese betreffen verschiedene Regierungsressorts, darunter Verteidigung, Gesundheit, Bildung, Verkehr und Finanzdienstleistungen.
Am Donnerstagabend erklärte Schumer dann, das Weiße Haus habe diesem Kompromiss zugestimmt. Über den Entwurf für den Haushalt des Heimatschutzministeriums soll nun in den kommenden zwei Wochen verhandelt werden.
Im Senat bezeichnete Schumer das derzeitige Vorgehen der ICE-Mitarbeiter als "staatlich sanktionierte Gewalttätigkeit". Der Kongress müsse dem ein Ende bereiten. In der Kritik stehen sowohl die Einwanderungsbehörde ICE als auch die Grenzschutzbehörde Customs and Border Protection (CBP), zu der die Grenzkontrolleinheit Border Patrol gehört. Sie sind beide Heimatschutzministerin Kristi Noem unterstellt.
Ein Grenzschützer hatte am Samstag in Minneapolis am Rande einer Abschiebe-Razzia den Krankenpfleger Alex Pretti erschossen. Dies rief auch im Lager der Republikaner teils entsetzte Reaktionen hervor. Es war bereits der zweite Todesfall, nachdem am 7. Januar die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good in Minneapolis erschossen worden war.
Auch wenn es zu einer kurzzeitigen Ausgabensperre kommt, werden die USA wohl keine Wiederholung des wochenlangen Shutdowns vom vergangenen Herbst erleben. Im Oktober und November war das öffentliche Leben in den USA 43 Tage lang teils zum Erliegen gekommen, weil Trump im Streit mit den Demokraten über die Gesundheitsversorgung hart geblieben war. Hunderttausende Bundesbeschäftigte waren deshalb im Zwangsurlaub, tausende Flüge fielen aus und staatliche Museen wie Nationalparks blieben geschlossen.
Abgeordnete beider Parteien haben gewarnt, dass ein Aussetzen der Finanzierung des Heimatschutzministeriums schwerwiegende Folgen für Behörden wie die Katastrophenschutzbehörde FEMA haben könnte. Große Teile der USA sind derzeit von einem schweren Wintereinbruch betroffen.
Y.Tengku--CPN