-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Lufthansa entschuldigt sich für verbummelte Oscar-Statue
Die Lufthansa hat sich beim russischen Regisseur Pawel Talankin entschuldigt, weil dessen Oscar-Statue nach einem Flug von New York nach Frankfurt am Main zwischenzeitlich nicht mehr auffindbar war. Die Fluggesellschaft teilte am Freitag mit, die Statue befinde sich mittlerweile "in unserer Obhut" in Frankfurt am Main. Lufthansa stehe bereits "in direktem Kontakt mit dem Gast, um die persönliche Übergabe schnellstmöglich zu arrangieren".
Talankin hatte den Oscar im März für seinen Dokumentarfilm "Ein Nobody gegen Putin" gewonnen. Laut der Film-Nachrichtenseite Deadline durfte er die Statue am Mittwoch auf dem JFK-Flughafen nicht mit ins Flugzeug nehmen - die Behörden hätten ihm gesagt, die Trophäe könne als Waffe benutzt werden. Deshalb wurde sie in einer Pappschachtel verpackt im Frachtraum transportiert.
Nach der Landung in Deutschland war die Statue nicht auffindbar. Die Lufthansa erklärte am Freitag, "der sorgsame und sichere Umgang mit dem Eigentum unserer Gäste hat für uns höchste Priorität". Die interne Prüfung, wie es dazu kam, sei "aktuell noch nicht abgeschlossen". Die Lufthansa bedauere die entstandenen Unannehmlichkeiten "aufrichtig" und habe den Eigentümer um Entschuldigung gebeten.
Der 35-jährige Talankin, Lehrer an einer Schule in der russischen Uralregion Tscheljabinsk, hatte den Oscar im März zusammen mit dem US-dänischen Regisseur David Borenstein gewonnen. "Ein Nobody gegen Putin" basiert auf Videoaufnahmen, die Talankin aus Russland geschmuggelt hatte. Sie zeigen den vorgeschriebenen Propaganda-Unterricht an seiner Schule.
Talankin sagte Deadline am Donnerstag, er sei schon mindestens ein dutzend Mal mit der Oscar-Statue im Handgepäck geflogen - "nie gab es Probleme". Es sei "komplett rätselhaft", wie die US-Beamten sie als eine Waffe einstufen konnten.
Y.Tengku--CPN