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Kartellamt: Spritpreise bis 10.00 Uhr um circa 14 Cent gesunken
Nach Inkrafttreten des staatlichen Tankrabatts von rund 17 Cent pro Liter Kraftstoff sind nach einer ersten Analyse des Bundeskartellamts vom Freitag die Preise an den Zapfsäulen deutlich zurückgegangen. Bis zum Vormittag um 10.00 Uhr sanken die Preise für Benzin und Diesel im Schnitt um etwa 14 Cent, wie das Kartellamt in Bonn mitteilte.
Allerdings erfolgte diese Senkung von einem hohen Niveau aus: Die Preisspitzen am Donnerstag gehörten nach Angaben der Kartellbehörde "zu den höchsten, die wir seit Einführung der Zwölf-Uhr-Regel beobachtet haben".
Die Preise an den Zapfsäulen gingen nach Senkung der Energiesteuer um Mitternacht zunächst um etwa zehn Cent zurück, wie die Behörde erklärte. Dann sanken sie weiter. Um 10.00 Uhr am Vormittag kostete ein Liter Benzin E10 demnach im Schnitt 1,9676 Euro, E5 2,0262 und Diesel 2,0544 Euro.
Am Donnerstag waren die Preise in der Spitze um rund 17,5 Cent beim Diesel und um circa 15 Cent bei Benzin E5 angehoben worden. Seit dem 1. April gilt die Zwölf-Uhr-Regel: Tankstellen dürfen ihre Preise nur einmal am Tag um zwölf Uhr mittags erhöhen - aber beliebig oft senken.
Die Bundesregierung hatte eine Senkung der Steuersätze auf Kraftstoffe um rund 17 Cent pro Liter beschlossen. Der Tankrabatt gilt im Mai und Juni. Er kostet den Staat rund 1,6 Milliarden Euro.
Y.Uduike--CPN