-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
Lkw-Fahrer in Balkanländern beenden Blockade an EU-Außengrenze
Nach einer Zusage der EU zur Überarbeitung der Regeln zur Ein- und Ausreise in den Schengenraum haben Lkw-Fahrer in Serbien, Bosnien, Montenegro und Nordmazedonien eine Blockade an der EU-Außengrenze beendet. Nachdem die Proteste in Montenegro und Nordmazedonien bereits am Donnerstag beendet worden waren, hoben am Freitag auch die Lkw-Fahrer in Serbien und Bosnien ihre Blockaden auf. "Wir haben das Notwendige erreicht", sagte Nedjo Mandic vom serbischen Verband der Transportunternehmen.
Die von Speditionsverbänden koordinierten Protestaktionen an dutzenden Grenzübergängen hatte sich gegen das seit Oktober schrittweise eingeführte digitale Ein- und Ausreisesystem der EU für Drittstaatenangehörige gerichtet. Das Entry/Exit-System (EES) soll die Verwendung von Passstempeln abschaffen und Reisedaten und biometrische Informationen zentral für den gesamten Schengenraum erfassen - und so insbesondere den Schutz der EU-Außengrenzen verbessern.
Laut der serbischen Handelskammer CCIS hatte es zuletzt wiederholt Festnahmen von Fahrern gegeben, die gegen die Regel verstoßen haben sollen, wonach der Aufenthalt in der EU auf 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen beschränkt ist. Zwar ist diese Begrenzung nicht neu. Durch das elektronische EES-System wird allerdings eine strengere Kontrolle dieser Vorgaben für Nicht-EU-Bürger möglich.
Am Donnerstag hatte die EU-Kommission erklärt, sie werde "eng mit Mitgliedstaaten zusammenarbeiten, um pragmatische Lösungen zu finden, die verlängerte Kurzaufenthalte für ausgewählte Kategorien von Drittstaatenangehörigen ermöglichen." Das solle auch Lkw-Fahrer beinhalten. Speditionsverbände begrüßten den Schritt.
Laut EU-Daten ist die EU der wichtigste Handelspartner der Westbalkan-Länder und steht für über 60 Prozent des gesamten Handels in der Region. 2024 belief sich der Warenhandel zwischen der EU und dem Westbalkan auf über 83 Milliarden Euro.
Y.Jeong--CPN