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Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
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US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
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US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
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Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
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Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
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Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
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Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
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Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
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Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
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DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
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Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
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Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
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Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
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Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
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Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
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Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
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Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
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US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
Letzte Nachrichten
Airbus-Rüstungschef fordert Festhalten an Luftkampf-System FCAS
Der Chef des Rüstungskonzerns Airbus Defence and Space, Michael Schöllhorn, hat sich für ein Festhalten am deutsch-französischen Luftkampfsystem FCAS ausgesprochen, plädiert jedoch für die Entwicklung eines neuen deutschen Kampfjets, sollte es keine Einigung mit Frankreich geben. "Ich glaube nicht, dass FCAS vor dem Scheitern steht", sagte Schöllhorn dem "Spiegel". Das System bestehe nicht nur aus dem Kampfjet, sondern habe sieben Pfeiler. Dazu gehörten Drohnen und die sogenannte Combat Cloud, mit der alle Teile des Kampfsystems digital miteinander vernetzt werden sollen.
Dänemarks Behörden wollen Buckelwal Timmy bergen und obduzieren
Dänemarks Behörden wollen den Kadaver des als Timmy bekannt gewordenen Buckelwals nun doch bergen und obduzieren. Wie die dänische Umweltbehörde am Donnerstag mitteilte, soll der vor der Küste der Insel Anholt liegende Kadaver nach Jütland geschleppt und in der Hafenstadt Grenaa untersucht werden. Die Behörde hoffte, die Bergung noch am Donnerstag abschließen zu können. Am Freitag soll dann die Obduktion stattfinden.
Senkung der Luftverkehrsteuer: Günstigere Preise für Flugtickets bleiben ungewiss
Vor der Entscheidung im Bundestag am Donnerstagabend über die Senkung der Luftverkehrsteuer ist zunächst unklar geblieben, ob dies zu günstigeren Ticketpreisen führen wird. Unions-Fraktionsvize Sepp Müller äußerte sich mit Blick auf steigende andere Kosten skeptisch zu einer möglichen Preissenkung. Der CDU-Wirtschaftsrat forderte die vollständige Abschaffung der Steuer.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Migrationsforscher: Auszubildende aus dem Ausland landen oft in Schuldenfalle
Studierende und Auszubildende aus dem Ausland landen in Deutschland oft in der Schuldenfalle oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Der Sachverständigenrat für Integration und Migration (SVR) weist in einer am Donnerstag veröffentlichten Analyse darauf hin, dass die vereinfachten Möglichkeiten für Fachkräfte und Studierende aus Drittstaaten "Spielräume für eine zweckwidrige Nutzung" eröffneten und damit "zu prekären Arbeits- und Lebensverhältnissen führen" könnten.
Rio-Paris-Absturz: Air France und Airbus wegen fahrlässiger Tötung verurteilt
Knapp 17 Jahre nach einem Flugzeugabsturz zwischen Rio de Janeiro und Paris mit 228 Toten hat ein französisches Gericht Air France und Airbus im Berufungsverfahren der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Die Unternehmen seien "alleine und komplett verantwortlich", erklärten die Richter am Donnerstag in Paris. Das Gericht verurteilte die Unternehmen zur Höchstrafe von 225.000 Euro. In der ersten Instanz waren beide Unternehmen 2023 freigesprochen worden.
Elon Musk will mit SpaceX zu Rekord-Börsengang abheben - trotz roter Zahlen
Der mit Spannung erwartete Börsengang des US-Raumfahrtkonzerns SpaceX rückt näher - und Tech-Milliardär Elon Musk soll auch künftig der zentrale Machtfaktor im Unternehmen sein. Aus am Mittwoch bekannt gewordenen Plänen zum bevorstehenden Aktiendebüt des Raketen- und Satellitenbauers, das sämtliche Börsengänge der Geschichte in den Schatten stellen könnte, gingen zudem erstmals detaillierte Finanzdaten hervor: Demnach schrieb SpaceX zuletzt einen Milliardenverlust - rechnet aber mit potenziell astronomischen Umsätzen.
Energiepreisschock: EU-Kommission senkt Prognose für Deutschland deutlich
Aufschwung ausgebremst: Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs hat die EU-Kommission ihre Wachstumsvorhersage für Deutschland deutlich gesenkt. In ihrer am Donnerstag veröffentlichten Frühjahrsprognose sagt die Brüsseler Behörde ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,6 Prozent statt zuvor 1,2 Prozent für das laufende Jahr voraus. Zudem erwartet die Behörde einen Anstieg der Inflation im Euroraum auf drei Prozent 2026.
Aufregung um Rente mit 70: Rentenkommission dementiert Festlegung
Reizthema Rentenalter: Ein Bericht über eine angebliche Festlegung der Rentenkommission auf die Einführung der Rente mit 70 hat am Donnerstag für Aufregung gesorgt. Zwar dementierten Kommissionsmitglieder umgehend, dass eine solche Entscheidung schon gefallen sei. Die Debatte zeigte aber, wie heikel die Reform des Rentensystems ist: Gewerkschaften, Grüne, Linke und auch der Arbeitnehmerflügel der CDU warnten scharf vor einer Rente mit 70. Ökonomen und CDU-Wirtschaftspolitiker hingegen bezeichneten sie als unvermeidlich.
Blinde Patientin von Rehaklinik abgewiesen: Kein Anspruch auf Entschädigung
Eine blinde Patientin, die nach einer Knieoperation von der Rehaklinik abgewiesen wurde, bekommt keine Entschädigung. Die Klinik musste den zusätzlichen Betreuungsaufwand nicht stemmen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Donnerstag entschied. Behinderte Menschen hätten gegenüber privaten Leistungserbringern keinen Anspruch auf besondere Anpassungs- und Teilhabeleistungen. (Az. III ZR 56/25)
DB meldet vor Pfingsten große Nachfrage - auch nach Last-Minute-Tickets
Die Deutsche Bahn meldet vor Pfingsten eine große Nachfrage nach Zugtickets. Die Menschen setzten "wegen der weiter schwankenden Spritpreise auf die Preis-Sicherheit, die die Bahn bietet", erklärte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag in Berlin. Viel gebucht wurden demnach neben günstigen Fernverkehrstickets mit längerem Buchungsvorlauf auch die neu angebotenen verbilligten Last-Minute-Tickets.
Rente mit 70: Kommissionsmitglieder dementieren Festlegung auf Empfehlung
Mitglieder der Rentenkommission haben einen Bericht über eine angebliche Festlegung auf die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre zurückgewiesen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Pascal Reddig, welcher der Kommission angehört, sagte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP, der Bericht der "Bild" treffe "schon deshalb nicht zu, weil bislang über die beschriebenen Punkte noch keine Beschlüsse getroffen wurden".
CDU-Arbeitnehmer warnen vor höherem Rentenalter - Radtke sieht "falschen Schritt"
Der Arbeitnehmerflügel der CDU hat Überlegungen zur langfristigen Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre scharf kritisiert. Eine pauschale Anhebung auf 70 Jahre wäre "der falsche Schritt", sagte Dennis Radtke, der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. "Wir haben schon heute Menschen, die aufgrund der Belastung keine Chance haben, überhaupt bis 67 zu arbeiten." Aus der Unionsfraktion im Bundestag kam hingegen Zustimmung zu den Überlegungen.
Rente mit 70: DGB-Chefin Fahimi dringt auf mehr Erwerbstätige statt höheres Rentenalter
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB), Yasmin Fahimi, dringt nach Berichten über eine mögliche schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre auf eine Erhöhung der Zahl der Erwerbstätigen statt auf ein höheres Rentenalter. "Ich finde das interessant, dass sozusagen unter Reform verstanden wird: Es muss möglichst viele Schmerzen auslösen", sagte Fahimi im ARD-"Morgenmagazin" am Donnerstag auf die Frage nach einer Anhebung der Regelaltersgrenze auf bis zu 70 Jahre.
Trump-Kritiker Stephen Colbert moderiert zum letzten Mal Kultsendung "Late Show"
Der Satiriker und ausgewiesene Trump-Kritiker Stephen Colbert moderiert am Donnerstagabend (23.35 Uhr Ortszeit, Freitag 05.35 Uhr MESZ) zum letzten Mal seine Kult-Sendung "Late Show" im US-Fernsehen. Der Sender CBS setzt die Talk-Show nach fast 33 Jahren ab, offenbar um es sich nicht mit US-Präsident Donald Trump zu verderben. Denn Colbert, der seit etwa elf Jahren Gastgeber der "Late Show" mit vielen hochkarätigen Gästen war, ist einer der scharfzüngigsten Trump-Kritiker im Land.
BGH verhandelt über Maklerprovision für Ein- oder Zweifamilienhaus
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) über eine Maklerprovision. In dem Fall aus Berlin wurde die Immobilie als Zweifamilienhaus vermarktet und verkauft. Der Käufer will aber mit seiner Familie allein dort wohnen - was er dem Makler erst nach Abschluss des online geschlossenen Vertrags mitteilte. Die Frage ist, wie viel Provision er zahlen muss. (Az. I ZR 111/25)
Facebook-Mutter Meta beginnt mit Entlassung von 8000 Mitarbeitern
Der Facebook- und Instagram-Mutterkonzern Meta hat am Mittwoch mit der Umsetzung einer großen Entlassungswelle begonnen. Mitarbeiter des Unternehmens in Singapur gehörten zu den ersten Betroffenen, die über den Verlust ihres Arbeitsplatzes informiert wurden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.
GA-ASI absolviert Erstflug der MQ-9B mit AEW-Pods
Neue Entwicklungsinitiative ermöglicht Luftüberwachungs- und Frühwarnfähigkeit für die MQ-9B
Goal! Studienkreis verschenkt Fußball-Sprachguide
Spielerisch Vokabeln lernen und mit Ferienkursen fit fürs neue Schuljahr werden
"Bild": Rentenkommission plädiert für Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre
Die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission will laut einem Bericht der "Bild" die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre empfehlen. Die Grenze solle bis Anfang der 2060er Jahre von bald 67 Jahren auf dann 70 Jahre steigen, berichtete die Zeitung (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Kommissionskreise.
KI-Boom: Nvidia erneut mit Rekordumsatz im ersten Quartal
Die ungebrochene Nachfrage nach Mikrochips für Künstliche Intelligenz (KI) hat dem US-Technologieriesen Nvidia erneut einen Rekordumsatz beschert. Im ersten Quartal erzielte der Chiphersteller nach Angaben von Mittwoch einen Umsatz von 81,6 Milliarden Dollar (gut 70 Milliarden Euro). Das war ein Plus von 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als von Analysten erwartet.
Für Juni erwarteter SpaceX-Börsengang rückt näher: Prospekt veröffentlicht
Der mit Spannung erwartete Börsengang des US-Raumfahrtunternehmens SpaceX ist nähergerückt. Die US-Börsenaufsicht SEC veröffentlichte am Mittwoch den Börsenprospekt des Konzerns von Techmilliardär Elon Musk. Das genaue Datum des Börsengangs ist bisher nicht bekannt, es wird aber im Juni damit gerechnet.
Regierungskreise: Bund steigt mit 40 Prozent bei Rüstungskonzern KNDS ein
Der Bund steigt mit 40 Prozent bei dem Rüstungskonzern KNDS ein, der unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 herstellt. Laut der Verständigung über die Beteiligung des Bundes soll der Anteil zunächst 40 Prozent betragen, hieß es am Mittwochabend aus Regierungskreisen in Berlin. Der Bund erhalte "im Unternehmen die gleichen Rechte wie der französische Staat".
Britischer Radiosender vermeldet irrtümlich Tod von König Charles III.
Ein britischer Radiosender hat sich am Mittwoch entschuldigt, nachdem er am Vortag fälschlicherweise den Tod von König Charles III. vermeldet hatte. "Das Protokoll 'Monarch' – das alle britischen Radiosender bereithalten, in der Hoffnung, es niemals nutzen zu müssen – wurde am Dienstagnachmittag versehentlich ausgelöst und hat fälschlicherweise den Tod Seiner Majestät des Königs verkündet", schrieb der Chef von Radio Caroline, Peter Moore, im Onlinedienst Facebook.
Zahlreiche Vereinbarungen: Putin beendet Besuch bei Xi in China
Wenige Tage nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking haben Chinas Staatschef Xi Jinping und Russlands Präsident Wladimir Putin in der chinesischen Hauptstadt zahlreiche Vereinbarungen zu Handel und Energie geschlossen. Bei einer geplanten Gaspipeline gab es aber noch keine konkrete Einigung. Xi sprach am Mittwoch von "unerschütterlichen Beziehungen" zwischen beiden Staaten. Bei Trumps Besuch in Peking waren zahlreiche Handelskonflikte und geopolitische Spannungen ungelöst geblieben.
Deutscher "Maskenmann" bekennt in Prozess in Frankreich sexuelle Neigung zu Kindern
Der wegen eines Kindesmordes in Frankreich angeklagte Deutsche Martin N. hat vor Gericht ausgesagt, dass er sich schon als Jugendlicher von jüngeren Kindern angezogen gefühlt habe. Er erinnere sich auch gut an die Taten, für die er in Deutschland 2012 zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden war, sagte Martin N. am Mittwoch in Nantes. Er hatte damals gestanden, drei Jungen im Alter zwischen acht und 13 Jahren getötet zu haben. Den Mord des zehn Jahre alten Jonathans 2004 in Frankreich, der ihm zur Last gelegt wird, bestreitet er jedoch.
Vorläufige Tarifeinigung: Langer Streik bei Samsung vorerst abgesagt
Beim Technologieriesen Samsung in Südkorea ist ein langer Streik vorerst abgewendet: Geschäftsleitung und Gewerkschaft einigten sich am Mittwoch in letzter Minute und unter Vermittlung von Arbeitsminister Kim Young Hoon auf einen neuen Tarifvertrag, wie die Gewerkschaft mitteilte. Dieser Vertrag ist demnach aber noch vorläufig, die Gewerkschaftsmitglieder sollen darüber abstimmen. Streiks seien aber "bis auf Weiteres" verschoben.
China und Russland schließen kurz nach Trump-Besuch in Peking zahlreiche Vereinbarungen
Kurz nach dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Peking haben Chinas Staatschef Xi Jinping und sein russischer Kollege Wladimir Putin in der chinesischen Hauptstadt zahlreiche Vereinbarungen zu Handel und Energie geschlossen. Bei einer geplanten Gaspipeline gab es aber noch keine konkrete Einigung. Xi sprach am Mittwoch von "unerschütterlichen Beziehungen" zwischen beiden Staaten. Bei Trumps Besuch in Peking waren zahlreiche Handelskonflikte und geopolitische Spannungen ungelöst geblieben.
Bundeswehr plant Umbau von Beschaffungsamt: Neue Strukturen und Standorte
Die Bundeswehr hat einen groß angelegten Umbau ihres Beschaffungsamts für Rüstungsgüter auf den Weg gebracht. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) informierte am Mittwoch den Verteidigungsausschuss des Bundestags über die geplante "Reorganisation". Starre Behördenstrukturen sollen dabei aufgebrochen werden, um das Amt schneller und effizienter zu machen. Zudem soll es neue Standorte in Deutschland geben sowie eine Außenstelle in Brüssel, um internationale Rüstungsprojekte besser zu koordinieren.
Einfacherer Sozialstaat: Regierung startet Expertenrunde und plant Sozialportal
Einfachere Anträge und ein schnellerer digitaler Zugang zu Sozialleistungen: Die Bundesregierung will den Sozialstaat durch "konsequente Digitalisierung" moderner machen. Dazu startete am Mittwoch ein Expertengremium mit dem Titel "Digitalisierung Sozialstaatsreform", das sich unter anderem mit der Umsetzung eines zentralen digitalen Sozialportals beschäftigen soll. Das Gremium will nun bis Ende 2027 jeden Monat tagen.
Commerzbank warnt Aktionäre vor Annahme von Unicredit-Angebot
Vor dem Hintergrund der drohenden Übernahme durch die italienische Unicredit hat die Commerzbank-Spitze die Aktionäre des Kreditinstituts davor gewarnt, ihre Anteilsscheine gegen Unicredit-Wertpapiere einzutauschen. Das Angebot sei gleichermaßen unattraktiv wie riskant, ließen Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp und Aufsichtsratschef Jens Weidmann die Anwesenden der Hauptversammlung am Mittwoch in Wiesbaden wissen. Unter ihnen waren auch zahlreiche Kleinaktionäre.
Macrons ehemaliger Stabschef Moulin wird neuer Zentralbankchef Frankreichs
Der ehemalige Stabschef des französischen Präsidenten, Emmanuel Moulin wird voraussichtlich der nächste Chef der französischen Zentralbank. Die Finanzausschüsse beider Parlamentskammern stimmten am Mittwoch in Paris zwar mit einer knappen Mehrheit von 58 zu 52 Stimmen gegen die Ernennung des von Präsident Emmanuel Macron vorgeschlagenen Kandidaten - doch es hätte eine Dreifünftelmehrheit gebraucht, um dies zu verhindern.
Bundesregierung bereitet Weg für Einführung von digitaler Brieftasche
Die Bundesregierung bereitet gesetzlich den Weg für die Einführung einer digitalen Brieftasche vor: Mit der sogenannten EUDI-Wallet sollen "sich Bürgerinnen und Bürger künftig europaweit digital ausweisen und Nachweise nutzen können - etwa bei Behördengängen, der Eröffnung eines Bankkontos oder sicheren Anmeldung bei Online-Diensten", erklärte Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) am Mittwoch. "Die Nutzung ist freiwillig und erfüllt hohe Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz."