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"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission
Die Vorschläge der Rentenkommission stoßen bereits vor ihrer offiziellen Vorstellung bei der Linken auf scharfe Kritik. Die rentenpolitische Sprecherin der Linkspartei, Sarah Vollath, sagte der "Rheinischen Post" am Samstag, die Vorschläge seien "nichts anderes als massive Rentenkürzungen, bei denen die Union laut in die Hände klatscht".
"Diese Kürzungen werden vor allem Menschen mit niedrigen Einkommen hart treffen, die Tag für Tag unseren Wohlstand erarbeiten", sagte Vollath. "Schon heute schaffen es viele Menschen nicht, bis 67 zu arbeiten. Jetzt will die Rentenkommission das Arbeitsleben noch weiter verlängern." Dies sei "ein absolutes Unding und völlig realitätsfern".
Dass den Empfehlungen zufolge der frühere Renteneintritt ohne Abschläge nach 45 Beitragsjahren entfallen soll, kritisierte die Linkenpolitikerin ebenfalls. "So sieht doch keine Anerkennung von Lebensleistung aus", sagte Vollath. Auch der Schritt in Richtung Kapitaldeckung sei ein "großer Fehler". Vollath betonte: "Wir brauchen endlich wieder eine starke gesetzliche Rente, auf die die Menschen sich verlassen können."
Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission will ihren Bericht am Dienstag übergeben und vorstellen. Das Reformpaket sieht nach Informationen der "Bild am Sonntag" die Einführung der Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren vor. Demnach soll das Renteneintrittsalter ab 2032 an die erwartete Steigerung der Lebenserwartung gekoppelt werden.
Ng.A.Adebayo--CPN