Philosoph Jürgen Habermas mit 96 Jahren gestorben
Hohe Spritpreise: Union und SPD drohen Branche mit staatlichen Eingriffen
"Früher stand da überall Weselsky": Ex-GDL-Chef hadert mit Nachfolgern
Vor Trump-Reise: USA und China führen Handelsgespräche in Paris
Söder plant Mini-Atomkraftwerke in Bayern
Ostbeauftragte sieht noch "große Ost-West-Unterschiede" und will Frauen stärken
Steinmeier und Merz würdigen verstorbenen Philosophen Habermas
Nobelpreisträger Stiglitz: Trump hat "Handgranate auf Weltwirtschaft geworfen"
Nachträgliche Verleihung von Karlspreis an belarussische Oppositionelle Kolesnikowa
Klingbeil offen für Änderungen an neuem Altersvorsorgegesetz
Minister Schneider stellt CO2-Bilanz für 2025 vor
Rekordpreis: Pink-Floyd-Gitarre für mehr als 14 Millionen Dollar versteigert
DGB-Studie: Viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst machen Überstunden
Bericht: Reiches Ministerium ließ E-Mail-Konten von Beamten durchsuchen
Immer mehr Rentner in Deutschland beziehen Wohngeld
Nasa: Artemis-2-Mission Richtung Mond könnte Anfang April starten
CSU-Generalsekretär für Bau kleiner Atomkraftwerke
Konjunkturforscher Schmidt: "Inflation könnte in diesem Jahr auf sechs Prozent steigen"
Weil er wegen Fiesta-Lärm nicht schlafen kann: Morrissey sagt Konzert in Valencia ab
Pilotenstreik bei der Lufthansa: Zahlreiche Flüge gestrichen
Jagdverband: Zahl erlegter Waschbären binnen zehn Jahren verdoppelt
Irans neues Oberhaupt ruft zu fortgesetzter Blockade der Straße von Hormus auf
Anspruch auf geänderten Ausweis: EuGH stärkt Rechte von Menschen mit Transidentität
Siebenjähriger bringt in Niedersachsen 5000 Euro mit in Schule
Statistik: Jährliche Ausgaben pro Schülerin und Schüler um 700 Euro gestiegen
BMW macht 2025 etwas weniger Gewinn - Geschäft in China deutlich rückläufig
Wirtschaft
Etwa 80 Prozent der Menschen zwischen 16 und 70 Jahren in Deutschland haben schon einmal bei einem Glücksspiel gezockt. Das ergab eine am Dienstag in Berlin veröffentlichte Forsa-Umfrage für den Verband der Deutschen Automatenindustrie (VDAI). Bei 0,37 Prozent der Befragten deutet sich demnach ein problematisches Spielverhalten an, weitere 0,28 Prozent weisen ein pathologisches, also krankhaftes Zocken auf.
Wirtschaft
Mehr als 13 Prozent oder neun Millionen Menschen in Deutschland haben Erfahrung mit Diskriminierung im Alltag und im Arbeitsleben. Das ergab eine Sonderauswertung von Daten aus dem Sozio-Ökonomischen Panel (SOEP), welche die Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung, Ferda Ataman, vorstellte. Besonders betroffen seien Menschen mit einer Einwanderungsgeschichte, Menschen mit Behinderungen und Frauen, erklärte sie. Ataman warnte, dieses Ausmaß an Diskriminierung gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Wirtschaft
Ein breites Bündnis von Sozial- und Umweltverbänden sowie Gewerkschaften hat gemeinsam das Festhalten an einem starken und verlässlichen Sozialstaat gefordert. Die Beteiligten kritisierten am Dienstag in Berlin eine "zunehmende Schieflage" in der aktuellen Debatte, in der soziale Leistungen als unfinanzierbar und als reiner Kostenfaktor dargestellt würden. Betont wurde die Bedeutung des Sozialstaats für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie.
Wirtschaft
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat neue Finanzierungsmöglichkeiten für den Ausbau von Atomenergie gefordert. "Wir müssen es schaffen, diese Projekte besser zu finanzieren, sowohl konventionelle als auch innovative Atomvorhaben", sagte Macron zum Auftakt eines internationalen Treffens am Dienstag im Pariser Vorort Boulogne-Billancourt.
Wissenswertes
In Deutschland sind im vergangenen Jahr etwas weniger Menschen bei Badeunfällen in Gewässern ums Leben gekommen. Wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) am Dienstag in München mitteilte, ertranken im Jahr 2025 mindestens 393 Menschen. Dies waren 18 Menschen weniger als im Vorjahr. Dabei stiegen die Opferzahlen unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen leicht an.
Wissenswertes
Der vor zehn Jahren gestorbene frühere Außenminister und FDP-Bundeschef Guido Westerwelle würde den Liberalen nach Ansicht seines Lebensgefährten Michael Mronz bis heute die Treue halten. "Auf keinen Fall hätte er die Partei aufgegeben", sagte Mronz der Zeitschrift "Stern" laut Mitteilung vom Dienstag. Westerwelle würde vielmehr schauen, "wie er dazu beitragen kann, dass es der FDP wieder besser geht".
Wirtschaft
Ein weiterer Evakuierungsflug für in der Golfregion festsitzende Reisende ist am Dienstagmorgen in Deutschland eingetroffen. Die Maschine der Lufthansa aus Omans Hauptstadt Maskat landete nach Flughafenangaben um 6.45 Uhr in Frankfurt am Main. Zuvor hatte es in der vergangenen Woche bereits zwei weitere derartige von der Bundesregierung organisierte Flüge aus Maskat gegeben.
Wissenswertes
Die Pannenhilfe des ADAC ist im vergangenen Jahr zu knapp 3,7 Millionen Einsätzen ausgerückt. Das waren rund 60.000 Einsätze mehr als 2024, wie der Automobilklub am Dienstag in München mitteilte. Im Schnitt gehe alle neun Sekunden ein Pannennotruf ein. Der häufigste Grund war den Angaben nach ein Problem mit der Starterbatterie, verantwortlich für mehr als 45 Prozent der Pannen.
Wirtschaft
Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen. Der Nettogewinn sank auf 6,9 Milliarden Euro, wie der Wolfsburger Konzern am Dienstag mitteilte. Das ist das niedrigste Ergebnis seit der Dieselskandal-Krise im Jahr 2016. Verantwortlich macht der Autobauer vor allem die US-Zölle sowie die Probleme der Volkswagen-Tochter Porsche - und kündigte weitere Stellenstreichungen in Deutschland an.
Wirtschaft
Deutschlands Exporte sind im Januar gesunken. Sie gingen im Vergleich zum Dezember um 2,3 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Verantwortlich war demnach ein deutliches Minus bei Lieferungen in andere EU-Staaten, während die Exporte in die USA wieder anzogen.
Wirtschaft
Der Gewinn des Volkswagenkonzerns ist im vergangenen Jahr um fast die Hälfte eingebrochen. Der Nettogewinn sank auf 6,9 Milliarden Euro, wie der Wolfsburger Konzern am Dienstag mitteilte. Das ist das niedrigste Ergebnis seit der Dieselskandal-Krise im Jahr 2016. Verantwortlich macht der Autobauer vor allem die US-Zölle sowie die Probleme der Volkswagen-Tochter Porsche.
Technik
Der Monat Februar war vor allem in Westeuropa und Nordafrika von heftigen Stürmen und Rekordniederschlägen geprägt. Vor allem Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko erlebten schwere Überschwemmungen, bei denen Menschen ums Leben kamen, wie das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus am Dienstag mitteilte. Zudem habe es zahlreiche Sachschäden gegeben. Auch Australien, Mosambik und Botswana seien von Überschwemmungen betroffen gewesen.
Wirtschaft
Vertreter von etwa 30 Staaten werden am Dienstag zu einem internationalen Treffen zur Zukunft der Atomenergie bei Paris erwartet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will den globalen Aufschwung der Atomenergie weiter befeuern - und nicht zuletzt die eigene Industrie davon profitieren lassen. Aus Deutschland wird kein Regierungsvertreter zu dem Treffen erwartet.
Wissenswertes
Das chinesische Neujahrsfest (17. Februar 2026 bis 3. März 2026) ist ein Ereignis, das wie kaum ein anderes für Gemeinschaft und Verbundenheit steht. ...
Nach einem Schusswaffenangriff auf das Haus von Popstar Rihanna in Los Angeles ist eine Verdächtige festgenommen worden. Die Frau befinde sich wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Gewahrsam, teilte die Polizei am Montag mit. Sie sei eine halbe Stunde nach dem Vorfall am Sonntag in einem Einkaufszentrum festgenommen worden. Die Kaution wurde auf mehr als zehn Millionen Dollar festgelegt.
Technik
Das US-Unternehmen Anthropic hat im Streit um die Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) für das US-Militär Klage gegen die US-Regierung erhoben. In der am Montag bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten 48-seitigen Klageschrift fordert Anthropic, dass die durch das Pentagon vorgenommene Einstufung des Unternehmens als "Sicherheitsrisiko in der Lieferkette" für gesetzwidrig erklärt und gestoppt wird.
Technik
Bei dem Leuchtphänomen am Himmel über dem Westen Deutschlands am Sonntagabend hat es sich dem Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge um einen Meteor gehandelt. "Ein Meteor ist die Leuchtspur eines kleinen Gesteinskörpers, der mit hoher Geschwindigkeit in die Erdatmosphäre eindringt", erklärte DLR-Planetengeologe Ulrich Köhler am Montag in Köln.
Wissenswertes
Angesichts frühlingshafter Temperaturen rechnet der ADAC für das kommende Wochenende mit etwas mehr Verkehr auf den deutschen Straßen. Insbesondere in Richtung der Alpen und in die Naherholungsgebiete sei mit verstärktem Ausflugsverkehr zu rechnen, teilte der Automobilklub am Montag in München mit. Einige Wintersportler ziehe es noch in die Alpen und die Mittelgebirge. Zudem nehme die Bautätigkeit wieder deutlich zu.
Wirtschaft
Für die deutsche Industrie hat das Jahr enttäuschend begonnen: Sowohl die Industrieproduktion als auch der Auftragseingang sanken im Januar. Die Produktion ging im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Auftragseingang sank demnach um 11,1 Prozent - ohne Berücksichtigung von Großaufträgen aber nur um 0,4 Prozent. Nun droht zudem der Iran-Krieg den erhofften Aufschwung abzuwürgen.
Wirtschaft
Die Lebenserwartung in Westeuropa driftet zunehmend auseinander. Seit Mitte der 2000er Jahre vertieft sich die Kluft zwischen westeuropäischen Regionen mit hoher und mit stagnierender Lebenserwartung deutlich, wie eine am Montag veröffentlichte Analyse des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung und des französischen Instituts für demografische Studien zeigt. Deutsche Regionen finden sich nicht in der Spitzengruppe mit der höchsten Lebenserwartung.
Wirtschaft
Die Finanzminister der G7-Staaten wollen bei einem virtuellen Treffen am Montag auch über eine Freigabe von Erdöl aus Notreserven beraten. Das verlautete am Morgen aus französischen Regierungskreisen in Paris. Die "Financial Times" berichtete, die Internationale Energieagentur solle die Aktion koordinieren. Der Ölpreis liegt wegen des Iran-Kriegs mittlerweile auf dem höchsten Stand seit 2022 bei über 110 Dollar pro Barrel (159 Liter).
Wirtschaft
Die Industrieproduktion in Deutschland und der Auftragseingang sind zu Jahresbeginn gesunken: Die Industrieproduktion ging im Vergleich zum Vormonat saison- und kalenderbereinigt um 2,5 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Der Auftragseingang sank demnach um 11,1 Prozent - ohne Berücksichtigung von Großaufträgen aber nur um 0,4 Prozent.
Wirtschaft
Die Finanzminister der Eurozone treffen sich am Montag in Brüssel, um über die wirtschaftliche Entwicklung zu diskutieren (15.00 Uhr MEZ). Zudem wird erwartet, dass die Minister grünes Licht für den belgischen Haushaltsplan für 2026 geben. Angesichts der Turbulenz auf den globalen Energiemärkten infolge des Iran-Kriegs wird die Eurogruppe auch über die Energiepreise und die Auswirkungen auf den Euroraum sprechen.
Wirtschaft
Die iranische Militärführung hat mit Angriffen auf Ölanlagen in der Golfregion gedroht, falls Israel weiterhin Energie-Infrastruktur im Iran ins Visier nimmt. Die Regierungen anderer mehrheitlich muslimischer Staaten in der Region müssten die USA und Israel "so schnell wie möglich" vor weiteren Angriffen warnen, erklärte das zentrale iranische Militärkommando am Sonntag dem Staatsfernsehen, nachdem Israel Öldepots in und nahe Teheran bombardiert hatte.
Wirtschaft
Im deutschen Mittelstand sind Frauen nach wie vor deutlich unterrepräsentiert: Im vergangenen Jahr war nur rund ein Drittel (34,3 Prozent) aller Führungspositionen in kleinen und mittleren Firmen weiblich besetzt, wie eine Umfrage der staatlichen Förderbank KfW ergab. 2023 hatte dieser Anteil noch 40 Prozent betragen. An der Spitze mittelständischer Unternehmen dagegen stieg der Anteil der Frauen 2025 wieder etwas an.
Wirtschaft
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall erwartet in diesem Jahr den Abbau von bis zu 150.000 Stellen in der Metall- und Elektroindustrie. "Wir sind mitten in einer Deindustrialisierung und die Aussichten sind sehr düster. Die Situation ist wirklich dramatisch", sagte Gesamtmetall-Chef Oliver Zander den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Sonntag. Der Standort Deutschland habe ein Kostenproblem.
Wirtschaft
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hat vor Kündigungen bei der Bahn wegen der zunehmenden Gewalt gewarnt. Eine Umfrage unter ihren Mitgliedern, über die am Freitagabend das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtete, ergab, dass fast jeder dritte Mitarbeiter über eine Kündigung nachdenkt. Viele nannten demnach als Grund den Anstieg von Unsicherheit und Gewalt. "Einen so massiven Personalverlust kann kein Unternehmen kompensieren", warnte der stellvertretende EVG-Vorsitzende Kristian Loroch. Die Deutsche Bahn verwies am Samstag auf ein vor wenigen Wochen beschlossenes Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit.
Wirtschaft
Das CSU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium hat bekräftigt, dass Ausnahmen vom Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte nicht zulässig sind. Eine Prüfung habe im vergangenen Jahr ergeben, dass es keine Ausnahmen vom Mindestlohn geben könne, erklärte das Ministerium auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte die Prüfung in Auftrag gegeben. Beim CDU-Parteitag im Februar stimmten die Teilnehmer dennoch einstimmig für einen Antrag, der Ausnahmen beim Mindestlohn für Agrar-Saisonarbeiter fordert.
Im Streit zwischen Ungarn und der Ukraine wegen blockierter Finanzhilfen und unterbrochener Öllieferungen haben Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei der EU-Kommission für Unmut gesorgt. Die EU-Kommission verurteilte eine offenbar an Ungarns Regierungschef Viktor Orban gerichtete Drohung Selenskyjs am Freitag als "inakzeptabel". Unterdessen kehrten sieben im Zuge des Streits in Ungarn zeitweise festgenommene ukrainische Bankangestellte in ihre Heimat zurück.
Wissenswertes
US-Popstar Britney Spears hat nach einer Autofahrt unter mutmaßlichem Alkohol- oder Drogeneinfluss eine Nacht in Polizeigewahrsam verbracht und danach Besserung gelobt. Der Vorfall sei "absolut unentschuldbar", erklärte das Management der 44-Jährigen gegenüber der "New York Times" und dem "Hollywood Reporter". Die Sängerin werde nun "die richtigen Schritte unternehmen und sich an das Gesetz halten".
Wirtschaft
Die Bundesländer fordern die Bundesregierung zu einer umfassenden Bafög-Reform auf. Der Bundesrat stimmte am Freitag für eine entsprechende Initiative mehrerer Länder. Die Länder weisen darauf hin, dass derzeit nur rund zwölf Prozent der Studierenden Bafög erhalten, das sei der niedrigste Wert seit dem Jahr 2000. Die Bundesregierung solle daher die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Maßnahmen in einem umfassenden Reformschritt umsetzen. Der Forderung schlossen sich zahlreiche Verbände an.
Wirtschaft
Der Axel-Springer-Verlag übernimmt die britische Zeitung "The Telegraph". Das Berliner Unternehmen erklärte am Freitag, eine Vereinbarung über den Kauf der Telegraph Media Group (TMG) zum Preis von 575 Millionen Pfund (662,4 Millionen Euro) erzielt zu haben. Ziel sei es nun, den 170 Jahre alten "Telegraph" zum "meistgelesenen und intellektuell inspirierenden, bürgerlich-konservativen Medium der englischsprachigen Welt zu machen", erklärte Springer-Chef Mathias Döpfner.