-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen
-
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
-
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
-
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
-
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
-
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
-
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
-
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
-
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
-
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
-
USA verbieten Einfuhr von humanoiden Robotern aus dem Ausland
-
US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien
-
24 Stunden in der Luft: Airbus A350 landet nach Rekordflug in Frankreich
-
Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert
-
Bundesgerichtshof: Jahresentgelte für Riester-Bausparverträge unzulässig
-
Merz fordert "zwingend" hunderte Milliarden Euro Einsparungen beim EU-Haushalt
-
Coca-Cola meldet starkes Gewinnplus dank der Fußballweltmeisterschaft
-
Frankreich: Neuer Nationaltrainer Zidane will gegen Rassismus im Fußball kämpfen
-
Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise
-
Griechischer Regierungschef erfreut über Erfolg von Christopher Nolans "Die Odyssee"
-
Neue Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 39 Grad möglich
-
Chinas Erfolge in der Chipindustrie: Kursverluste bei Halbleiterfirmen weltweit
-
Bundesregierung kann Klimawirkung von neuem Heizungsgesetz weiter nicht beziffern
-
Ölpreise als Treiber: E-Auto-Markt in Europa erreicht laut Studie neues Allzeithoch
-
Hitzewelle Ende Juni: 90 Prozent mehr Eis und 77 Prozent mehr Wasser verkauft
-
SPD will Verbot von Diskriminierung aufgrund sexueller Identität im Grundgesetz
-
Dank Rückzahlung von US-Zöllen in Millionenhöhe: Philips steigert Gewinn
-
Verdoppelte Gewinne: Oxfam fordert "gerechte" Besteuerung großer Ölkonzerne
-
BitMart تحت الضغط: لم يتم الإفراج عن 22,000 USDT و930,000 SNC بعد مرور 48 ساعة – هل تعاني BitMart من نقص في الأموال؟
-
BitMart 面臨壓力:22,000 USDT 和 930,000 SNC 在 48 小時後仍未解凍——難道 BitMart 資金不足?
-
BitMart под давлением: 22 000 USDT и 930 000 SNC не разблокированы по истечении 48 часов — у BitMart не хватает средств?
-
BitMart unter Druck: 22.000 USDT und 930.000 SNC nach 48 Stunden nicht freigegeben – fehlen BitMart die Mittel?
-
Probleme im China-Geschäft: Absatz von Mercedes im zweiten Quartal gesunken
-
IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs
-
Nach KI-Hackerangriff: Mehr als 30 US-Techfirmen gründen Sicherheitsallianz
-
Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026
-
Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab
-
China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose
-
Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers
-
CSU will mindestens 100.000 Drohnen für Deutschland
USA gehen bei Zöllen wieder in die Offensive - neue Abgaben für Brasilien in Kraft
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump verschärft nach dem Rückschlag durch ein Urteil des Obersten Gerichtshofes ihre Zollpolitik wieder und erhöht damit den Druck auf internationale Handelspartner. Am Mittwoch traten neue Abgaben auf die Einfuhr vieler Produkte aus Brasilien in Kraft. Während Trump zudem hohe Abgaben für Generika-Medikamente ankündigte, deutete der Handelsbeauftrage Jamieson Greer baldige neue Zölle an, die Dutzende Länder treffen könnten.
Trump hatte in diesem Jahr einen globalen Zoll von zehn Prozent eingeführt, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA im Februar eine Reihe seiner ursprünglichen Zölle gekippt hatte; diese Abgabe läuft jedoch am Freitag aus.
Auf die Frage, ob nun neue Zölle bevorstünden, sagte Greer am Dienstag dem Sender CNBC, dass "bald" Maßnahmen ergriffen würden; einen genauen Zeitplan nannte er allerdings nicht. Die neuen Zölle, die die temporäre Maßnahme ablösen sollen, werden im Bereich zwischen zehn und 12,5 Prozent erwartet - begründet vor allem mit dem Vorwurf, dass Handelspartner nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgehen würden.
Deutlich höhere Abgaben traten am Mittwoch bereits für Brasilien in Kraft: Für Lieferungen aus dem Land erheben die USA nun einen generellen Zusatzzoll von 25 Prozent. Es gibt aber eine Reihe von Ausnahmen, darunter Rindfleisch, Kaffee, Flugzeugteile und mehrere Produkte, die nicht in den USA hergestellt werden. Als Begründung für die Zölle verweist Washington auf angeblich unfaire Handelspraktiken Brasiliens, die Zölle gelten jedoch auch als politisches Druckmittel gegen den linksgerichteten Präsidenten des Landes, Inácio Lula da Silva.
Lula hatte die Zölle nach ihrer Ankündigung in der vergangenen Woche scharf kritisiert und eine harte Reaktion in Aussicht gestellt. Seine Regierung ruderte nun jedoch zurück. "Es geht nicht darum, zurückzuschlagen", sagte Vize-Präsident Geraldo Alckmin am Dienstag. "Wenn man nach dem Prinzip 'Auge um Auge' handelt, laufen beide Gefahr, am Ende blind zu sein." Brasilien werde verhandeln.
Trump kündigte am Dienstag überdies an, in zwei Jahren Generika-Medikamente aus dem Ausland mit 100 Prozent Zoll belegen zu wollen. Zunächst sollten Generika noch zollfrei in die USA kommen können, erklärte er in seinem Onlinedienst Truth Social. Ab August 2028 aber sollten sie für ein Jahr mit 100 Prozent Zoll belegt werden - und danach sogar mit 200 Prozent. Als Generika werden Nachahmerpräparate von Arzneimitteln bezeichnet, deren Patentschutz abgelaufen ist. Sie sind meist sehr viel günstiger als das Original.
Grundsätzlich zielt der US-Präsident mit seiner Zollpolitik darauf ab, heimischen Unternehmen einen Vorteil und der Staatskasse zusätzliche Einnahmen zu verschaffen sowie Produktion verstärkt in die USA zu lotsen, da bei einer Herstellung in den USA keine Importzölle anfallen. Dies soll auch das hartnäckige US-Handelsdefizit auszugleichen helfen, da die USA bereits seit langem in vielen Bereichen mehr importieren als exportieren. Darüber hinaus setzt Trump Zölle aber auch als Druckmittel gegen andere Länder ein.
Greer hatte Anfang Juni mitgeteilt, dass neue Zölle von zehn bis 12,5 Prozent gegen rund 60 Länder verhängt werden sollten. Als Begründung wurden mutmaßlich unfaire Handelspraktiken wie Zwangsarbeit und eine Überproduktion von Industriewaren angeführt. Zuvor hatte die US-Regierung Mitte März eine Untersuchung eingeleitet, um nach dem Urteil des Obersten Gerichtshofes eine alternative Rechtsgrundlage für Zölle zu ermöglichen.
Nach Angaben des Handelsbeauftragten sollten gegen rund 45 Länder, die nicht ausreichend gegen Importe von Waren aus Zwangsarbeit vorgingen, Zölle von 12,5 Prozent erhoben werden. Für Handelspartnerr, die zwar über ein solches Verbot verfügten, dieses aber nicht ausreichend umsetzten, solle es ein reduzierter Satz von zehn Prozent sein - unter anderem für die EU.
A.Zimmermann--CPN