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Neuer US-Zentralbankchef Warsh tritt Amt an
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Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch
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Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht
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Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise
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Früherer EZB-Chef Draghi mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet
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Reform des Heizungsgesetzes stößt auf gemischtes Echo
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Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis
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Grünes Licht des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Freitag antreten
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Zustimmung des Senats: Neuer US-Zentralbankchef Warsh kann Amt am Freitag antreten
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Arzt in Brandenburg wegen Kindesmissbrauchs in 130 Fällen angeklagt
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EU-Behörde: Keine Hinweise auf Mutation von Hantavirus
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ADAC: Spritpreise erneut gesunken - Tankrabatt kommt "großteils" an
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Kreuzfahrtschiff in Bordeaux unter Quarantäne: Magen-Darm-Beschwerden
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Neue Regeln für den Heizungskeller: Bundeskabinett beschließt Reform der Reform
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Bundeskabinett beschließt Ausschreibung neuer Gaskraftwerke
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Bundeskabinett verabschiedet neues Heizungsgesetz
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Neues Heizungsgesetz im Bundeskabinett
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Reichinnek fordert "Energiekrisengeld" und Neun-Euro-Ticket
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Dutzende Staaten beraten in Japan über Schutz der Antarktis
Letzte Nachrichten
Wirtschaft
Deutschlands Exporte in die USA im Juni weiter gesunken
Deutschlands Exporte in die USA sind wegen der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump im Juni weiter gesunken. Sie schrumpften den dritten Monat in Folge auf einen Wert von 11,8 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Mai war das ein Rückgang um 2,1 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8,4 Prozent. Dennoch gingen die meisten deutschen Exporte im Außenhandel mit Nicht-EU-Staaten auch im Juni in die USA.
Wirtschaft
Höhere US-Zölle für EU und dutzende weitere Handelspartner in Kraft getreten
Höhere US-Importzölle für die Europäische Union und weitere Handelspartner rund um den Globus sind am Donnerstag in Kraft getreten. "Es ist Mitternacht! Milliarden Dollar an Zöllen fließen nun in die USA", erklärte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Für die EU gilt für die meisten Produkte inklusive Autos ein Aufschlag von 15 Prozent - das ist weniger als von US-Präsident Donald Trump angedroht aber ein Mehrfaches des jahrelang geltenden Zollsatzes.
Wirtschaft
Höhere US-Zölle für die EU und andere treten in Kraft
Am Donnerstag treten höhere US-Importzölle für die Europäische Union und eine Reihe von Ländern rund um den Globus in Kraft. Für die EU gilt für die meisten Produkte inklusive Autos ein Aufschlag von 15 Prozent. Das ist weniger als von US-Präsident Donald Trump angedroht, aber ein Mehrfaches des jahrelang geltenden Zollsatzes. Japan und Südkorea haben mit Trump ähnliche Vereinbarungen erzielt.
Gefährliche Falle für Amerika
Massenentlassungen und KI
Frankreichs EZB‑Druck
Skepsis vor Iran-Invasion?
Wirtschaft
Trump kündigt 100 Prozent Zölle auf Chips und Halbleiter an
US-Präsident Donald Trump hat hohe US-Importzölle auf Computerchips angekündigt. Er sprach am Mittwoch in Washington von einem Aufschlag von "hundert Prozent für alle Chips und Halbleiter, die in die Vereinigten Staaten kommen". Wann die neuen Zölle in Kraft treten sollen, sagte Trump nicht. Er hatte Aufschläge in solcher Höhe bereits im Frühjahr erstmals erwähnt.
Wirtschaft
Schweizer Präsidentin Keller-Sutter hofft in Washington auf Zoll-Einigung
Die Schweizer Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter hofft bei einem Besuch in Washington auf eine Zoll-Einigung in letzter Minute. Mit ihrer Reise wolle Keller-Sutter "die Bereitschaft der Schweiz demonstrieren, eine positive und zukunftsorientierte Vereinbarung zu treffen", teilte die Schweizer Botschaft in Washington am Mittwoch mit. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump selbst war nach Angaben des Weißen Hauses aber nicht geplant.
Wirtschaft
Brasilien schaltet wegen Trumps Zöllen die Welthandelsorganisation ein
Brasilien schaltet wegen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Importzölle in Höhe von 50 Prozent die Welthandelsorganisation (WTO) ein. Wie am Mittwoch aus Regierungskreisen in Brasília verlautete, beantragte die Regierung von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bei der WTO offiziell die Aufnahme von Konsultationen mit den USA. Die neuen US-Importzölle traten bereits in der Nacht zum Mittwoch in Kraft - es handelt sich um das Fünffache des bisherigen Satzes von zehn Prozent.
Wirtschaft
Weißes Haus: Apple plant Milliarden-Investitionen in den USA
Der iPhone-Hersteller Apple plant nach Angaben des Weißen Hauses neue Milliardeninvestitionen in den USA. US-Präsident Donald Trump wolle am Mittwoch Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Dollar (rund 85 Milliarden Euro) durch Apple bekanntgeben, hieß es aus dem Weißen Haus. Es bestätigte damit einen Bericht von Bloomberg. Von Apple gab es vorerst keine Stellungnahme.
Wirtschaft
Razzia wegen Einschleusens chinesischer Prostituierter in mehreren Bundesländern
Wegen des Einschleusens chinesischer Prostituierter sind Bundespolizei und Polizei am Mittwoch mit einer Razzia in mehreren Bundesländern gegen eine mutmaßliche Bande vorgegangen. Dabei seien zwei Haftbefehle in Hannover und Wiesbaden sowie 22 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, teilten Bundespolizei, Polizei und Staatsanwaltschaft in Hannover mit.
Wirtschaft
Russisches Öl: Trump verhängt 25 Prozent Zusatzzoll gegen Indien
US-Präsident Donald Trump hat gegen Indien zusätzliche Strafzölle in Höhe von 25 Prozent verhängt. Grund seien die anhaltenden Käufe russischen Öls durch Indien, erklärte das Weiße Haus am Mittwoch. Trump unterschrieb demnach ein Dekret, das den Zollsatz für viele indische Produkte auf 50 Prozent verdoppelt. Es tritt in drei Wochen in Kraft. Ab diesem Donnerstag greift für Indien zunächst der bereits angekündigte Zoll von 25 Prozent.
Wirtschaft
Kampf gegen Schwarzarbeit: Strengere Regeln für Barbershops und Nagelstudios
Die Bundesregierung will den Kampf gegen Schwarzarbeit in Deutschland verstärken. Dafür beschloss das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf, der unter anderem Barbershops und Nagelstudios strengere Regeln auferlegt. Zugleich sollen Kompetenzen der Zoll-Einheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erweitert, die Datenanalyse verbessert sowie Prüfungen vereinfacht werden, wie das Bundesfinanzministerium mitteilte.
Wirtschaft
Verbindung nach Sizilien: Rom gibt grünes Licht für "längste Hängebrücke der Welt"
Italiens Regierung hat nach jahrzehntelangen Planungen grünes Licht gegeben für den Bau einer Brücke, die Sizilien mit dem Festland verbindet. Es werde "die längste Hängebrücke der Welt", erklärte am Mittwoch Vize-Regierungschef Matteo Salvini. Der Bau soll 13,5 Milliarden Euro kosten, fertig sein soll die Brücke im Jahr 2032.
Wirtschaft
Wirtschaftsministerin Reiche bekräftigt Vorschlag für längere Lebensarbeitszeit
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat ihren viel diskutierten Vorschlag eines späteren Renteneintritts bekräftigt. Es sei klar, "dass wir dahin kommen müssen, die Lebensarbeitszeit für jene Menschen, die das körperlich können und auch wollen, generell zu öffnen", sagte Reiche am Mittwoch in Berlin. Sie bezog sich in einem Pressestatement auf einen Beschluss des Bundeskabinetts vom Vormittag, wonach Menschen auch im Rentenalter weiter beim gleichen Arbeitgeber arbeiten dürfen.
Wirtschaft
Kabinett beschließt milliardenschweres Rentenpaket - Bas verteidigt Mütterrente
Das Bundeskabinett hat den ersten Teil des milliardenschweren Rentenpakets auf den Weg gebracht. Bei der Sitzung am Mittwoch wurden die Stabilisierung des Rentenniveaus von 48 Prozent bis 2031 sowie eine Ausweitung der Mütterrente beschlossen - zwei zentrale Wahlversprechen von SPD und CSU. "Die Rente bleibt stabil und gerecht", erklärte Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Kritiker warnen aber vor den erheblichen Kosten für junge Generationen.
Wissenswertes
Nach Evakuierungen in Dresdener Altstadt: Weltkriegsbombe entschärft
Eine in der Dresdener Innenstadt gefundene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist erfolgreich entschärft worden. Zuvor hatten am Mittwoch tausende Anwohner ihre Häuser verlassen müssen, nachdem die Behörden Evakuierungen in einem Radius von etwa einem Kilometer um die Fundstelle angeordnet hatten. Davon waren den Angaben zufolge rund 17.000 Menschen betroffen.
Wissenswertes
Aufsichtsbehörde spricht Prinz Harry von Mobbing-Vorwurf frei
Eine britische Behörde hat Prinz Harry vom Vorwurf des Mobbings bei einer zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Diana gegründeten afrikanischen Aids-Stiftung freigesprochen. Nach monatelanger Untersuchung kam die Stiftungs-Aufsichtsbehörde in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht zu dem Schluss, dass es "keine Hinweise auf verbreitetes oder grundlegendes Mobbing und Belästigungen einschließlich Frauenfeindlichkeit und Feindlichkeit gegenüber schwarzen Frauen" bei der Wohltätigkeitsorganisation Sentebale gebe.
Wirtschaft
DB: Urteil zu Stuttgart 21 hat "keine direkten Auswirkungen" auf die Ticketpreise
Das Urteil, nach dem die Deutsche Bahn (DB) die milliardenschweren Mehrkosten für das Projekt Stuttgart 21 allein tragen muss, hat laut Konzern "keine direkten Auswirkungen auf die Ticketpreise". Die DB habe die Kosten für die Fertigstellung des Projekts "aus kaufmännischer Vorsicht (...) als Eigenmittel in ihrer Planung abgebildet", erklärte das Unternehmen am Mittwoch. Somit habe das Urteil keine direkten Auswirkungen auf die Ticketpreise, die aktuelle Finanzlage der DB oder andere Projekte.
Wirtschaft
Kampf gegen Schwarzarbeit: Bundesregierung beschließt Gesetzentwurf
Die Bundesregierung will den Kampf gegen Schwarzarbeit in Deutschland verstärken. Dafür beschloss das Kabinett am Mittwoch einen Gesetzentwurf, mit dem unter anderem Barbershops und Nagelstudios strengere Regeln auferlegt werden. Zugleich würden Kompetenzen der Zoll-Einheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) erweitert, "die Datenanalyse verbessert sowie Prüfungen vereinfacht", erklärte das Bundesfinanzministerium.
Wirtschaft
Bundeskabinett macht Weg frei für Tariftreuegesetz
Unternehmen in Deutschland sollen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge ab einem Wert von 50.000 Euro künftig Löhne in Tarifhöhe zahlen - auch wenn sie nicht tarifgebunden sind. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch einen entsprechenden Gesetzentwurf, den Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) vorgelegt hatten. So würden "die Nachteile tarifgebundener Unternehmen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge und Konzessionen des Bundes beseitigt", erklärte das Arbeitsministerium.
Wirtschaft
Linken-Chefin hält moderate Erhöhung des Renteneintrittsalter für denkbar
Linken-Chefin Ines Schwerdtner kann sich ein leicht späteres Renteneintrittsalter vorstellen. "Wenn es um eine moderate Erhöhung geht, können wir darüber sprechen", sagte Schwerdtner am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Sie betonte aber zugleich: "Wir brauchen keine Rente mit 70." Viel wichtiger, als die Menschen länger arbeiten zu lassen, sei es, dass diese vernünftig verdienen.
Wirtschaft
Deutsche Industrie verzeichnet im Juni erneut weniger Aufträge
Die Auftragslage für die deutsche Industrie hat sich im Juni erneut verschlechtert. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe nahm gegenüber Mai um 1,0 Prozent ab, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch aufgrund bisher vorliegender Ergebnisse mitteilte. Ohne Berücksichtigung der Großaufträge allerdings stieg das Ordervolumen um 0,5 Prozent. Auch im weniger schwankungsanfälligen Dreimonatsvergleich gab es einen Anstieg der Aufträge, sie kletterten von April bis Juni um 3,1 Prozent und ohne Großaufträge um 0,1 Prozent.
Wirtschaft
Arbeitsministerin Bas: Längere Lebensarbeitszeit wäre "reine Rentenkürzung"
Bundesarbeitsministerin Bärbel (SPD) hat Forderungen nach einer längeren Lebensarbeitszeit als "reine Rentenkürzung" abgelehnt. "Wer das fordert, der muss auch gleichzeitig sagen: Was ist mit den Leuten, die das nicht bis dahin schaffen, die trotzdem lange gearbeitet haben?", sagte Bas im ZDF-"Morgenmagazin" am Mittwoch. "Das ist für die eine reine Rentenkürzung." Das müsse man "fairerweise dazu sagen", betonte die Ministerin.
Wirtschaft
Kabinett befasst sich mit Rentenpaket und Tariftreuegesetz
Das Bundeskabinett befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch (10.00 Uhr) mit dem ersten rentenpolitischen Vorhaben der Koalition. Mit einem entsprechenden Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) soll das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent festgesetzt werden - es beschreibt das Verhältnis zwischen der Standardrente nach 45 Beitragsjahren und dem aktuellen Durchschnittslohn. Zudem ist eine Ausweitung der Mütterrente geplant.
Wirtschaft
Trump droht EU bei ausbleibenden Investitionen mit 35 Prozent Zoll
US-Präsident Donald Trump hat der Europäischen Union im Fall ausbleibender Investitionen mit mehr als doppelt so hohen Zöllen gedroht. Sollte die EU nicht wie angekündigt 600 Milliarden Dollar (knapp 520 Milliarden Euro) in den USA investieren, werde er Zölle von 35 Prozent verhängen, sagte Trump am Dienstag dem Sender CNBC. Am Donnerstag treten 15-prozentige Aufschläge für die meisten EU-Produkte inklusive Autos in Kraft.
Wirtschaft
Russische Websites in der EU oft trotz Verbots abrufbar - auch in Deutschland
Trotz eines EU-weiten Verbots sind die Websites russischer Medien in vielen Ländern weiter ohne große Einschränkungen abrufbar - auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Strategischen Dialog (ISD), eine Londoner Denkfabrik. Die Autoren riefen die EU-Kommission auf, für eine schärfere Durchsetzung der wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine verhängten Verbote zu sorgen.
Wissenswertes
Weltkriegsbombe in Köln entschärft - 2500 Menschen von Evakuierung betroffen
In Köln ist am Dienstag eine Weltkriegsbombe entschärft worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst gab am Abend Entwarnung, wie die Stadt mitteilte. Die eingerichteten Sperrungen sollten schrittweise aufgehoben werden. Zuvor war ein Sperrkreis mit einem Radius von 300 Metern um den Fundort der Weltkriegsbombe angeordnet worden. Rund 2500 Anwohner waren von der Evakuierung im Stadtteil Lindenthal betroffen.
Wetter
Korallenbleiche im Great Barrier Reef vor Australien erreicht Rekord-Ausmaß
Die Korallenbleiche im Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens hat ein Rekord-Ausmaß erreicht. Forscher hätten die "großflächigste" Bleiche seit Beginn der Messungen vor knapp 40 Jahren verzeichnet, heißt es in einer am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Studie des Australischen Instituts für Meereswissenschaft. Grund seien hohe Wassertemperaturen im vergangenen Jahr, die bei den Korallen für "beispiellosen Hitzestress" gesorgt hätten.
Wissenswertes
Rentiere in Finnland leiden unter Hitzewelle
Hitzewelle beim Weihnachtsmann: In Finnland haben Rentiere in den vergangenen Wochen unter Rekordtemperaturen gelitten. "Sie können ihre Körpertemperatur nicht ausreichend regulieren und überhitzen", sagte die Vorsitzende des Verbands der finnischen Rentierhalter, Anne Ollila, am Dienstag. "Nicht alle Rentiere haben die Hitzewelle überlebt", erklärte sie weiter. Die Tiere seien aber "nicht massenhaft" gestorben.
Wirtschaft
Menge unverändert: Deutsche essen acht Liter Speiseeis pro Jahr
Die Deutschen haben im vergangenen Jahr pro Kopf schätzungsweise acht Liter Speiseeis verdrückt. Damit blieb der pro-Kopf-Verzehr gegenüber dem Jahr 2023 unverändert, wie der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Dienstag mitteilte. Die acht Liter setzen sich demnach zusammen aus 6,5 Liter industriell hergestelltem Eis und 1,5 Liter Eis aus der Eisdiele und Softeis.
Wirtschaft
Trump-Zölle: US-Defizit im Außenhandel im Juni rückläufig
Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump zeigt Wirkung: Das Außenhandelsdefizit der Vereinigten Staaten ist im Mai um 16 Prozent gesunken. Wie das Handelsministerium am Dienstag in Washington mitteilte, überstieg der Wert der US-Importe den der Exporte um 60,2 Milliarden Dollar (gut 52 Milliarden Euro). Im Mai waren es laut den leicht nach oben korrigierten Zahlen noch 71,7 Milliarden Dollar gewesen.
Wirtschaft
Trump droht Arzneimittelkonzernen mittelfristig mit bis zu 250 Prozent Zoll
US-Präsident Donald Trump hat Medikamentenherstellern mittelfristig mit Strafzöllen von bis zu 250 Prozent gedroht. "Wir wollen, dass Arzneimittel in unserem Land hergestellt werden", sagte Trump am Dienstag zur Begründung. Er hatte Druck auf Pharmakonzerne im In- und Ausland gemacht, die Preise in den USA zu senken.
Wirtschaft
Nach schwachem Juni: Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli deutlich gestiegen
Nach schwächelndem Absatz ist die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Deutschland im Juli wieder gestiegen. Insgesamt wurden rund 264.800 Neuwagen angemeldet, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Besonders beliebt mit einem Anteil von fast 39 Prozent an allen Neuzulassungen waren Pkw mit Hybridantrieb - zehn Prozentpunkte davon waren Plugin-Hybride.
Wirtschaft
Gesetzentwurf gegen Schwarzarbeit: Strengere Regeln für Barbershops und Nagelstudios
Zur Bekämpfung der Schwarzarbeit sollen Beschäftigte in Barbershops und anderen Friseursalons sowie in Nagelstudios künftig verpflichtet werden, ihre Ausweise mit sich zu führen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die Friseur- und Kosmetikbranche in den Katalog der von Schwarzarbeit besonders betroffenen Branchen aufnehmen, wie am Dienstag aus Ministeriumskreisen verlautete. Am Mittwoch soll dafür der Entwurf eines Gesetzes "zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung" dem Kabinett zum Beschluss vorgelegt werden.