-
Merz pocht auf größere Unabhängigkeit der EU von den USA
-
Trump: Indien will auf russisches Öl verzichten - USA verkünden Zollsenkung
-
Trump setzt auf "Deal" mit Kuba - Verhandlungen nach seinen Angaben im Gange
-
Geldstrafen für Klimaaktivisten nach Farbanschlag auf Brandenburger Tor
-
Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot
-
Bauverband meldet weiteren Rückgang bei Sanierungsquote im Gebäudebestand
-
Kündigungswelle nach Bekenntnis zu Klimaschutz: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
-
16.000 illegale Russland-Exporte: Kriminelles Netzwerk in Norddeutschland zerschlagen
-
Beschwerde gegen Stopp von Atomenergie-Nutzung scheitert vor Verfassungsgericht
-
"Reputationsschaden": ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Bekenntnis zu Klimaschutz zurück
-
Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe
-
Deutlich mehr Anträge von Verbrauchern auf Schlichtung durch Bundesnetzagentur
-
Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken
-
Babymilchskandal: Zwei französische Hersteller nehmen Produkte vom Markt
-
Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet
-
Streiks im öffentlichen Nahverkehr haben begonnen
-
Bierabsatz sinkt weiter - Stärkster Rückgang seit 1993
-
Dalai Lama gewinnt erstmals einen Grammy
-
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent
-
Bad Bunny gewinnt mit "Debí tirar más fotos" Grammy für Album des Jahres
-
Verdi: Bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr begonnen
-
Formerra und Evonik bauen Vertriebspartnerschaft für Werkstoffe im Gesundheitswesen weiter aus
-
Söder: Arbeitnehmer in Deutschland sollten insgesamt mehr arbeiten
-
Doku über die First Lady: "Melania" auf Platz drei der US-Kinocharts
-
Schneestürme haben weite Teile der USA fest im Griff - Kälteeinbruch in Florida
-
Zweite Runde der Ukraine-Gespräche verschoben - Erneut massive russische Angriffe
-
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
-
Huhn landet im Fundbüro am Münchner Hauptbahnhof - Beamte versorgen "Henrietta"
-
Zahnbehandlungen selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat will Sozialleistungen streichen
-
Neue Epstein-Akten: Starmer befürwortet Aussage von Ex-Prinz Andrew vor US-Kongress
-
"Technische Störung": Massive Stromausfälle in der Ukraine und in Moldau
-
Babymilchskandal: Frankreich kündigt strengere Vorschrift an
-
Ein Engel mit den Zügen Melonis? - Aufregung um neu restauriertes Fresko in Rom
-
Minister: Massive Stromausfälle in der Ukraine wegen "technischer Störung"
-
Wirtschaftsministerin Reiche will in Saudi-Arabien "Partnerschaft vertiefen"
-
Umweltminister Schneider mahnt zügige Einigung auf neues Heizungsgesetz an
-
Kevin Kühnert: 800 Euro Pension für vier Jahre im Parlament "viel zu viel"
-
Mögliche Verunreinigung mit Giftstoff: Danone ruft Aptamil-Baby-Nahrung zurück
-
US-Außenministerium billigt milliardenschwere Waffenverkäufe an Israel und Saudi-Arabien
-
Kurzzeitiger Shutdown in den USA in Kraft - lange Haushaltssperre wohl abgewendet
-
Weitere Epstein-Akten veröffentlicht: Britischer Ex-Prinz Andrew und Bill Gates erwähnt
-
US-Zentralbank: Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef
-
Lkw-Fahrer in Balkanländern beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen gestartet
-
Inflation zieht im Januar an: Verbraucherpreise steigen um 2,1 Prozent
-
Schäferhunde: Genetische Vielfalt durch Krieg und populäre Deckrüden geschrumpft
-
Verbraucherpreise im Januar voraussichtlich um 2,1 Prozent gestiegen
-
Trump nominiert Kevin Warsh als nächsten US-Zentralbankchef
-
Jahreszeitlich üblicher Anstieg: Mehr als drei Millionen Arbeitslose im Januar
-
Junge Union will Anreize für Frührente senken und Karenztage bei Krankheit
Nach schwachem Juni: Zahl der Auto-Neuzulassungen im Juli deutlich gestiegen
Nach schwächelndem Absatz ist die Zahl der neu zugelassenen Pkw in Deutschland im Juli wieder gestiegen. Insgesamt wurden rund 264.800 Neuwagen angemeldet, 11,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg am Dienstag mitteilte. Besonders beliebt mit einem Anteil von fast 39 Prozent an allen Neuzulassungen waren Pkw mit Hybridantrieb - zehn Prozentpunkte davon waren Plugin-Hybride.
Trotz des Anstiegs an Neuzulassungen bleibe die Lage auf dem Neuwagenmarkt "kritisch", erklärte die Beratungsfirma EY. Der Grund für das kräftige Plus sei der schwache Vorjahresmonat. "Der Aufschwung, auf den alle hoffen, lässt auf sich warten, gleichzeitig bleibt die Unsicherheit und Volatilität sehr hoch", erklärte EY-Experte Constantin Gall. Die Industrie solle sich "auf eine längere Durststrecke einstellen".
Rund 27 Prozent der Neuzulassungen hatte laut KBA einen Benzinmotor, 15,3 Prozent einen Dieselmotor. Insgesamt rund 48.600 Elektroautos wurden den Angaben zufolge im Juli neu zugelassen, ihr Anteil an den Zulassungen lag damit bei 18,4 Prozent.
Bei Plugin-Hybriden und Elektroautos gab es im Juli die stärksten Anstiege: Die Neuzulassungen von Plugin-Hybriden stiegen laut KBA im Vergleich zum Vorjahresmonat um fast 84 Prozent, die Neuzulassungen von E-Autos um 58 Prozent. Bei Autos mit Hybridantrieb insgesamt legten die Neuzulassungen im Vorjahresvergleich um rund 28 Prozent zu. Bei Benzinern schrumpften die Neuzulassungen um rund 13 Prozent, bei Dieselautos um sechs Prozent.
EY-Experte Gall warnte, dass die hohen Zuwächse bei den Elektroautos "mit Vorsicht zu genießen" seien. Anstiege gebe es gegenüber dem sehr schwachen Vorjahr - im Mehrjahresvergleich aber sei das Wachstum gering oder nicht vorhanden. "Der Markt steht heute da, wo er schon 2023 stand – damals allerdings noch mit der Unterstützung durch die staatliche Umweltprämie", schlussfolgerte er.
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) schlug optimistischere Töne an. "Von Deutschland aus gehen unsere E-Autos in alle Welt. Wir sind auf Kurs!", erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Sie forderte aber bessere Rahmenbedingungen wie "öffentliche Ladepunkte in Deutschland sowie in ganz Europa, den entschlossenen Ausbau der Stromnetze", günstigen Ladestrom und eine Stromsteuersenkung für alle Verbraucher, "damit der Markt für E-Autos weiter an Fahrt gewinnen kann". Auch der Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), Thomas Peckruhn, forderte "verlässliche Signale aus der Politik".
H.Müller--CPN