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Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht
Das soziale Miteinander in Deutschland hat sich nach Einschätzung vieler Bundesbürgerinnen und Bundesbürger verschlechtert. In einer am Montag in Hamburg veröffentlichten Forsa-Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit gaben mit 77 Prozent mehr als drei Viertel der Befragten an, dass der Zusammenhalt in der Gesellschaft in den vergangenen drei Jahren deutlich gelitten habe. Sie berichteten etwa von mehr Respektlosigkeit und Aggressivität.
Zwei Drittel beziehungsweise 67 Prozent bewerteten das soziale Miteinander insgesamt als schlecht oder sehr schlecht. Das waren sechs Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Forsa befragte im März bundesweit rund 1000 Menschen über 18 Jahren.
86 Prozent der Befragten nehmen demnach mehr Beleidigungen und Respektlosigkeit wahr, 81 Prozent berichten von steigender Aggressivität. Fast ebenso viele (79 Prozent) empfanden eine Zunahme von Egoismus sowie von Intoleranz und Ausgrenzung (76 Prozent).
Eine Verschlechterung sahen die Befragten insbesondere im öffentlichen Raum, beispielsweise beim Einkaufen oder im Straßenverkehr (87 Prozent). 83 Prozent meinten, dass der Umgang miteinander in sozialen Netzwerken oder Kommentarspalten gelitten hat. Die verschlechterten sich im Vergleich zum Vorjahr.
A.Samuel--CPN