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Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
Ein französisches Bier mit Zitronengeschmack und Ingwer darf nicht mehr "John Lemon" heißen: Yoko Ono, Witwe des Beatles-Sängers John Lennon, will einer bretonischen Brauerei den Vertrieb des Bieres untersagen - und hat ihr damit zu einem Verkaufsschlager verholfen. Innerhalb weniger Tage seien tausende Flaschen verkauft worden, sagte Brauereichef Aurélien Picard im westfranzösischen Bannalec. "Es war völlig verrückt, wir hatten Glück im Unglück", sagte er.
Ende März hatte eine niederländische Anwaltskanzlei im Auftrag von Yoko Ono mit hohen Geldstrafen gedroht, falls Picards Brauerei ihr "John Lemon"-Bier weiter vertreibt. Schließlich einigten sich beide Seiten darauf, dass die Brauerei die rund 5000 bereits produzierten Flaschen noch verkaufen dürfe. Als die Geschichte bekannt wurde, fanden die Flaschen reißenden Absatz.
Nun muss ein neuer Name für das Gebräu gefunden werden, der nicht an den Beatles-Sänger erinnert. "Wir existieren seit zehn Jahren und haben immer schon Wortspiele mit den Bier-Namen gemacht", sagte Picard. Die Brauerei bietet unter anderem ein Dunkelbier namens "Mireille Mafieux" an, eine Anspielung auf Sängerin Mireille Mathieu. Diese hat sich bislang noch nicht beschwert.
M.P.Jacobs--CPN