-
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
-
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
-
Frankreichs Präsident Macron gibt Gesangseinlage bei Staatsbesuch
-
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
-
EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit
-
Unicredit meldet starkes Gewinnplus - Angebot für Commerzbank-Übernahme erwartet
-
Mütter kleiner Kinder deutlich seltener erwerbstätig als Väter
-
Musk akzeptiert 1,5 Millionen Dollar Bußgeld wegen Twitter-Übernahme
-
Industrie-Studie: Enormes Potenzial durch Recycling und Wiederverwendung
-
Armenien und EU wollen bei Gipfel in Eriwan Beziehungen vertiefen
-
Verkehrsminister Schnieder verteidigt Tankrabatt - Absage an Tempolimit
-
Russische Schattenflotte: Schweden nimmt Kapitän von gestopptem Schiff fest
-
Nach US-Zolldrohungen: EU-Handelskommissar trifft am Dienstag US-Handelsbeauftragten
-
ADAC-Kritik: Tankrabatt wird weiter nicht vollständig an die Kunden weitergegeben
-
EU-Kommission stoppt Förderung für chinesische Wechselrichter
-
US-Zölle sorgen für viel Beratungsbedarf bei deutschen Unternehmen
-
ADAC rechnet mit leicht erhöhter Staugefahr an kommendem Wochenende
-
Barmer-Studie: Klimaangst bei Jugendlichen nimmt ab
-
Nordrhein-Westfalen: Entenküken in Gleisbett sorgen für Behinderungen im Bahnverkehr
-
Grüne, SPD und Linke ziehen sich vom Internetdienst X zurück
-
Walschlepper in Cuxhaven eingetroffen - Tierärztin erhebt Vorwürfe gegen Crew
-
Umfrage: Zwei Drittel bewerten gesellschaftlichen Zusammenhalt als schlecht
-
Haribo steigert weltweiten Absatz 2025 um 4,5 Prozent
-
Statistikamt: Fast sechs Prozent mehr Beamte als vor zehn Jahren
-
US-Videospielkette Gamestop will für fast 56 Milliarden Dollar Ebay kaufen
-
Materialmangel und Kaufzurückhaltung: Autobranche "schafft es nicht aus der Krise"
-
Trump kündigt Einsatz in Straße von Hormus an - Iran warnt vor Verletzung der Waffenruhe
-
Ökonom: Reaktivierung abgeschalteter Atommeiler betriebswirtschaftlicher Unsinn
-
Pacific Avenue Capital Partners nimmt exklusive Verhandlungen über den Erwerb von ESE World, dem europäischen Abfallbehältergeschäft von Amcor, auf
-
US-Marine will festsitzende Schiffe aus der Straße von Hormus "geleiten"
-
Flugzeug von Spaniens Regierungschef Sánchez muss in Ankara notlanden
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Angst vor Handelskrieg
-
Thyssenkrupp setzt Gespräche mit Jindal über Verkauf von Stahlsparte aus
-
Verband: Höchststand bei Investitionen in Batteriespeicher
-
Opec+ erhöht nach Austritt der Emirate Ölförderquote
-
Deutsche Wirtschaftsverbände kritisieren neue US-Zölle - Aufrufe zur Deeskalation
-
BDI kritisiert neue US-Zölle und pocht auf Einhalten von Handelsabkommen
-
Viel Lob in Großbritannien nach Staatsbesuch von König Charles III. in den USA
-
Mega-Show in Rio: Shakira begeistert Fans bei Gratis-Auftritt an der Copacabana
-
Trotz antisemitischer Äußerungen: Albanien freut sich auf Konzert von Kanye West
-
Trump kündigt höhere Zölle auf Autos aus der EU an - Deutschland besonders stark betroffen
-
Tagesrekord: Bahn in China befördert am 1. Mai 24,8 Millionen Fahrgäste
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise zum 1. Mai um knapp 13 Cent gefallen
-
Teurer Sprit wegen Iran-Kriegs: US-Billig-Airline Spirit stellt Flugbetrieb ein
-
Nach US-Staatsbesuch: König Charles III. besucht britisches Überseegebiet Bermuda
-
Mehr als zwei Millionen Menschen bei Gratis-Konzert von Shakira in Rio erwartet
-
US-Berufungsgericht stoppt Lieferung von Abtreibungspille Mifepriston per Post
-
Nach Trumps Zollankündigung: EU hält sich "alle Optionen offen"
-
Trump will Zölle auf Autos und Lkw aus der EU auf 25 Prozent erhöhen
-
Lufthansa entschuldigt sich für verbummelte Oscar-Statue
Fachkräftemangel: Trotz Wirtschaftsflaute weiterhin Engpässe in MINT-Berufen
Trotz der derzeit schwierigen Lage für die deutsche Wirtschaft gibt es einer Studie zufolge weiterhin Engpässe in den sogenannten MINT-Berufen. Im März fehlten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik rechnerisch 133.900 Fachkräfte, wie das nationale MINT-Forum am Dienstag in Berlin mitteilte. Entscheidend für die künftige Sicherung von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit ist demnach auch, Fachkräftepotenziale von Frauen, Älteren und Zugewanderten zu heben.
Problematisch ist der Untersuchung zufolge vor allem, dass sich die Engpässe künftig zu verschärfen drohen, "da demografiebedingt im Jahr 2034 rund 138.600 MINT-Beschäftigte weniger am Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden", wie das Forum weiter ausführte. "Während die MINT-Beschäftigung von 2014 bis 2024 noch um 12,4 Prozent gestiegen ist, dürfte im darauffolgenden Jahrzehnt wegen des Fachkräftemangels die Beschäftigung um 1,8 Prozent abnehmen", erklärte Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), das den MINT-Report zweimal jährlich erstellt.
Für die kommenden Jahre ist es demnach entscheidend, alle Potenziale zu nutzen: "Gelingt es, mehr Frauen für MINT zu gewinnen, Ältere länger im Arbeitsmarkt zu halten und die bereits bestehende Zuwanderung in MINT-Berufe weiter zu erhöhen, kann im Optimalszenario die Beschäftigung in den MINT-Berufen bis 2034 um 263.000 steigen", erläuterte das Forum. "Auch dies würde die künftigen Wachstumsperspektiven der Volkswirtschaft zwar weiterhin stark hemmen, aber zumindest nicht vollständig ausbremsen", erklärte IW-Forscher Plünnecke.
Der Fachkräftemangel in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik berge ein "enormes Risiko für Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit", hob das MINT-Forum hervor. Nötig sei deshalb unter anderem, das Interesse an diesen Inhalten in der Schule zu stärken, wobei auch Unterstützung durch Künstliche Intelligenz (KI) hier einen "wertvollen Beitrag" leisten könne. Außerdem müssten "mehr Lehrkräfte gewonnen und gehalten werden".
Um die Potenziale von Frauen zu heben, müssten überdies "die im gesamten Bildungssystem vorhandenen MINT-Kompetenzen junger Frauen besser gewürdigt und sichtbar gemacht werden". Für die Potenziale Älterer seien mehr bedarfsgerechte Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Anreize für einen späteren Renteneintritt erforderlich. Außerdem könnten "schnellere bürokratische Prozesse bei der Zuwanderung und eine nachhaltige Ausweitung der Maßnahmen zur Begleitung internationaler Studierender und Auszubildender" dabei helfen, "mehr qualifizierte Zuwanderinnen und Zuwanderer zu gewinnen".
Der MINT-Report wird vom IW im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall und der Nationalen Initiative "MINT Zukunft schaffen!" erstellt. Im Vergleich zum März 2025 (rechnerisch 158.800 fehlende Fachkräfte) verkleinerte sich die MINT-Lücke der aktuellen Erhebung zufolge um 15,7 Prozent.
D.Goldberg--CPN