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Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
Der Sportartikelhersteller Adidas hat im zweiten Quartal seinen Umsatz deutlich gesteigert, doch Kosten für die Werbekampagne zur Fußballweltmeisterschaft der Männer schmälerten den Gewinn. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 13 Prozent zu und erreichte 6,74 Milliarden Euro, wie das Unternehmen aus Herzogenaurach am Donnerstag mitteilte. Davon blieben allerdings nur 398 Millionen Euro als Nettogewinn übrig.
Für Marketing gab Adidas fast eine Milliarde Euro aus - 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders teuer war die WM-Kampagne mit Fußballstars wie Lionel Messi, Lamine Yamal und Jude Bellingham. Zudem wirkten sich die Zölle von US-Präsident Donald Trump sowie höhere Transportkosten negativ aus, wie das Unternehmen ausführte.
Allerdings führt Adidas auch einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro auf die WM zurück. Das Unternehmen setzte viermal so viele Fußballtrikots und doppelt so viele Bälle ab wie bei der vorherigen Weltmeisterschaft. Am besten verkauften sich den Angaben nach die Trikots der mexikanischen Nationalmannschaft, gefolgt von denen der deutschen.
Für das Gesamtjahr hob Adidas seine Umsatzprognose auf ein Wachstum zwischen neun und zehn Prozent an. Das Gewinnziel blieb mit 2,3 Milliarden Euro gleich.
C.Smith--CPN