-
Untersuchung: E-Autos nicht unfallanfälliger als Verbrenner
-
Paketbombe in Monaco: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordversuchs
-
Bauministerin Hubertz will mit Förderung von Gewerbeumbau Wohnungsnot lindern
-
Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend - nur schwache Frühjahrsbelebung
-
Studie: Rechenzentren noch klimaschädlicher als gedacht
-
EU-Stahlzölle: Wichtigste Handelspartner bekommen Vorzugsbehandlung
-
Anlage zur Kühlung nur in 14,5 Prozent der neuen Pflegeheime
-
Verdi-Befragung: Viele Beschäftigte in Jobcentern sind überlastet
-
Umfrage: Mehr als ein Viertel informiert sich online über Krankheiten
-
Ukrainischer Oligarch durch Paketbombe in Monaco verletzt - Polizei sucht Täter
-
Arbeitslosigkeit stagniert im Juni weitgehend
-
Justizministerin Hubig plant Preisobergrenze auf dem Zweitmarkt für Tickets
-
Studie: Fußballturniere haben positiven Einfluss auf Gesellschaft
-
Ukrainischer Oligarch bei mutmaßlichem Anschlag im Fürstentum Monaco verletzt
-
Nach deutschem WM-Aus Trost vom Kanzler - ausgelassene Feiern in Paraguay
-
US-Militär: Hafen im vom Erdbeben zerstörten La Guaira wieder in Betrieb
-
Wadephul nimmt an Mercosur-Gipfel in Paraguay teil
-
Nach WM-Aus Trost vom Kanzler: "Wir sind stolz auf euch"
-
Chinesischer Milliardär wegen Finanzbetrugs in New York zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
HIMACS – Das Material, das Räume neu definiert
-
Ukrainischer Oligarch bei Explosion im Fürstentum Monaco schwer verletzt
-
Frankreich und Oman fordern freie und uneingeschränkte Schifffahrt in Straße von Hormus
-
Supreme Court: Drei Niederlagen und ein Erfolg für Trump
-
Oberstes US-Gericht: Rauswurf von Fed-Vorständin Cook durch Trump unrechtmäßig
-
Frankreichs Parlament verabschiedet Werbeverbot für Wegwerfmode
-
Suche in Erdbebenregion in Venezuela dauert an - Hoffnung auf weitere Überlebende sinkt
-
Zweitwärmster Juni in Deutschland: Gewitter folgen auf historische Hitzewelle
-
Freie Tankstellen erwarten Ansturm vor Auslaufen des Tankrabatts
-
Schließung für Renovierung: Cern-Teilchenbeschleuniger soll noch leistungsfähiger werden
-
Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
-
Sehr gute Kirschenernte erwartet
-
Tausenden Hühnern droht Hitzetod: Polizei holt Tiertransporter aus Stau
-
"Historische" Hitze zieht ab: Wetterumschwung bringt Gewitter von Westen
-
US-Soldaten bei der Öffnung von Hafen und Flughafen in Venezuela im Einsatz
-
Chinesischer Handelsminister Wang zu Gesprächen in Brüssel
-
"Bild": VW will Partnerschaft für autonomes Fahren mit Bosch beenden
-
Wiesbadener Unternehmerin setzt mit Buchbeitrag Impuls für menschliche Führung im KI-Zeitalter
-
Professionelle Galeriebeleuchtung jetzt auch mit Matter Technologie
-
Hunting/Her-Headhunter-Talk mit EnBW-Vorständin & CHRO Colette Rückert-Hennen
-
Britische Prinzessin Kate erklimmt drei Gipfel - Unterstützung für Krebshilfe
-
Gewerkschaft: Bundespolizei droht im nächsten Jahr Engpass bei den Bodycams
-
Nach Tötung zweier Menschen in Bremen Tatverdächtiger schwer verletzt festgenommen
-
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
-
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
-
Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen
-
Zehntausende Menschen feiern Versammlungsfreiheit bei Pride Parade in Budapest
-
Hitzerekord in Deutschland nach vorläufigen Daten mit 41,5 Grad erneut gebrochen
-
Deutscher Wetterdienst: Deutschland steuert auf erneuten absoluten Hitzerekord zu
-
Extreme Hitze in Deutschland belastet Infrastruktur und Rettungsdienste
Bauministerin Hubertz will mit Förderung von Gewerbeumbau Wohnungsnot lindern
Vielen Menschen in Deutschland fehlt bezahlbarer Wohnraum - und gleichzeitig stehen viele Büros oder Gewerbeimmobilien leer. "Genau diesen Widerspruch wollen wir mit Hilfe unseres neuen Förderprogramms 'Gewerbe zu Wohnen' angehen", kündigte Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) am Dienstag an. "Wir stellen 300 Millionen Euro bereit, um ungenutzten Büro- und Gewerbeimmobilien eine zweite Chance zu geben."
Das Förderprogramm startet am 1. Juli. Je Wohneinheit ist dabei ein Zuschuss von bis zu 30.000 Euro möglich, sodass die Summe von 300 Millionen Euro im Jahr 2026 rechnerisch für mindestens 10.000 Wohnungen reicht. Geknüpft ist der Umbau leerstehender Ladenlokale oder Büroflächen an Auflagen zur energetischen Sanierung.
"Mit einem Zuschuss von bis zu 30.000 Euro je entstehender Wohneinheit setzen wir bewusst einen starken Anreiz", sagte Hubertz am Dienstag beim Besuch einer Baustelle in Berlin, wo derzeit ehemalige Räumlichkeiten des Berliner Rundfunks durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) zu Wohnungen umgebaut werden. "Das ist ein Zuschuss, dieser muss also nicht zurückgezahlt werden", fügte sie hinzu.
Die Ministerin verwies auf die gute Lage vieler Gewerbeimmobilien. "Das macht es attraktiver, sie zu Wohnraum umzubauen", sagte sie laut Redetext bei ihrem Baustellenbesuch. "Wir wollen aus diesen stillen Gebäuden wieder lebendige Orte machen."
Miteinander verbunden würden dabei drei Ziele, führte Hubertz aus: "Wir bekämpfen Leerstand, schaffen dringend benötigten Wohnraum und treiben gleichzeitig die klimagerechte Sanierung und Weiterentwicklung unserer Städte voran." Jedes umgebaute Gebäude spare Ressourcen und bringe "neues Leben in unsere Innenstädte", sagte die Ministerin. "Und wir vermeiden unnötige Flächenversiegelungen." Auch die Kommunen profitierten: Der Umbau stärke "die Attraktivität der Innenstädte, gleichzeitig fallen keine Kosten für Erschließung und andere Infrastrukturen an".
Der Bedarf an Büroflächen ist vielerorts gesunken, insbesondere weil sich seit der Corona-Pandemie Homeoffice und hybride Arbeitsformen etabliert haben. Teils gibt es bei einem Umbau zu Wohnraum allerdings Hürden - denn Gewerbe- und Wohngebäude unterscheiden sich oft, etwa mit Blick auf Brandschutz, Statik oder auch Grundrisse, die einen Umbau erschweren können. Die Immobilienbranche verweist zudem auf teils lange Genehmigungsprozesse und unflexible Rahmenbedingungen.
Hubertz hob am Dienstag hervor, dass die Bundesregierung mit dem Bau-Turbo ein Instrument geschaffen habe, "was die Genehmigungszeit drastisch verkürzen kann". Das Förderprogramm könne "natürlich nur ein Baustein sein, es wird das Wohnungsproblem nicht lösen", räumte sie ein.
T.Morelli--CPN