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Zahl der Empfänger von Bafög für Fortbildungen leicht gesunken
Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von Aufstiegsbafög für berufliche Fortbildungen ist im vergangenen Jahr leicht zurückgegangen. Insgesamt erhielten 186.100 Menschen die Förderleistungen und damit 3600 oder 1,9 Prozent weniger als 2024, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Sie bekamen allerdings mehr Geld: Die Fördersumme stieg im Vorjahresvergleich insgesamt um 1,9 Prozent.
Mit einem Anteil von mehr als einem Viertel an allen Geförderten war der am häufigsten geförderte Fortbildungsberuf weiterhin die staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Zugleich sank deren Zahl deutlich um sechs Prozent oder 3200 Fälle. Auf Platz zwei und drei folgten die Beruf Industriemeister/-in Metall und Wirtschaftsfachwirt/in.
Der Frauenanteil an den Geförderten lag den Angaben nach 2025 bei 42 Prozent. Der höchste Frauenanteil war 2022 und 2023 mit 44 Prozent verzeichnet worden. Im Jahr 1997, für das die erste vollständige Erhebung vorliegt, waren es nur 17 Prozent.
Das Aufstiegsbafög besteht zum einen Teil aus Zuschüssen und zum anderen Teil aus Darlehen. Im Schnitt erhielten Geförderte laut Bundesamt im vergangenen Jahr einen Zuschuss von 5200 Euro und damit 100 Euro mehr als 2024. Bewilligt wurden zudem Darlehen in Höhe von durchschnittlich 1800 Euro pro Person - ebenfalls 100 Euro mehr als zuvor.
U.Ndiaye--CPN