-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
Trump: "Fantastische Handelsabkommen" mit China - Xi soll zu Hilfe bei Hormus-Öffnung bereit sein
US-Präsident Donald Trump hat bei seinem Besuch in China nach eigenem Bekunden "fantastische Handelsabkommen" mit der Volksrepublik abgeschlossen. Unter anderem habe der chinesische Präsident Xi Jinping dem Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen zugestimmt, sagte Trump am Freitag in einem Interview mit dem US-Nachrichtensender Fox News. Xi äußerte nach Trumps Darstellung zudem die Bereitschaft, bei der Öffnung der vom Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus zu helfen.
Bei seinem Besuch in China sei "viel Gutes" erreicht worden, sagte Trump bei einem Gang durch die Gärten von Zhongnanhai nahe der sogenannten Verbotenen Stadt in Peking. Dies sei "großartig für beide Länder". Trump hält sich seit Mittwoch zu einem mehrtägigen Besuch in China auf. Vor seinem Abflug aus den USA hatte er den Handel zwischen beiden Ländern als Schwerpunkt der Reise bezeichnet.
In einem Interview mit Fox News sagte Trump nun, China habe Interesse am Kauf von Erdöl aus den Vereinigten Staaten bekundet. Die Volksrepublik hatte kleinere Mengen Öl aus den Vereinigten Staaten eingeführt, bevor Trump im vergangenen Jahr Zölle verhängte. China ist ein wichtiger Abnehmer von Erdöl aus dem Iran.
Laut Trump bekundete China auch Interesse an der Einfuhr von Sojabohnen aus den USA. Im Handelsstreit mit den USA hatte China die Einfuhr von Sojabohnen stark zurückgefahren und wandte sich stattdessen vermehrt Brasilien zu.
Zudem stimmte Staatschef Xi laut Trump dem Kauf von 200 Boeing-Flugzeugen zu. Der US-Präsident sagte dazu, dies werde viele Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten sichern. Fox News zufolge geht es um Passagierflugzeuge vom Typ Boeing 737. Die Investmentfirma Jefferies war im Vorfeld von bis zu 500 zusätzlichen Flugzeugen für China ausgegangen. An der Wall Street gab der Aktienkurs von Boeing deshalb zeitweise um mehr als vier Prozent nach.
Im Handelsstreit mit China um Trumps Sonderzölle hatte Boeing im vergangenen Jahr zunächst angegeben, die Volksrepublik habe die Annahme neuer Maschinen verweigert. Später lieferte der US-Konzern aber wieder Flugzeuge nach China aus.
Nach den Worten von Trump stellte China auch Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormus für Öl- und Gastransporte in Aussicht. In dem Interview mit Fox News sagte er laut vorab verbreiteten Auszügen, Xi habe ihm mit Blick auf die Meerenge zugesichert: "Wenn ich in irgendeiner Weise helfen kann, würde ich gerne helfen." Die Straße von Hormus ist von Teheran seit Beginn des Iran-Kriegs weitgehend blockiert. Das US-Militär sperrt seinerseits die iranischen Häfen an der Schifffahrtsstraße.
Das chinesische Außenministerium rief zu einer schnellstmöglichen "umfassenden und dauerhaften" Waffenruhe im Iran-Krieg auf. Zudem sollten die Schifffahrtswege "so schnell wie möglich" wieder freigegeben werden. China als wichtiger Abnehmer iranischen Öls dringt auf eine rasche Öffnung der Meerenge, durch die ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte verläuft.
Am Donnerstag hatte die Taiwan-Frage das Gipfeltreffen von Trump und Xi geprägt. Wenn diese "falsch gehandhabt" werde, könnten China und die USA "sogar in einen Konflikt geraten", sagte Xi. Weitere Themen waren der Iran- und der Ukraine-Krieg sowie der Handel.
Für Freitag ist unter anderem ein Arbeitsessen vorgesehen, bevor der US-Präsident die Heimreise antritt. Es ist der erste Besuch eines US-Präsidenten in China seit fast einem Jahrzehnt. Trump hatte die Volksrepublik schon während seiner ersten Amtszeit im Jahr 2017 besucht.
A.Zimmermann--CPN