-
Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen
-
Rentenreform: Ostbeauftragte Kaiser warnt vor Altersarmut vor allem im Osten
-
DGB-Chefin Fahimi stellt sich gegen zentrale Empfehlungen der Rentenkommission
-
Rentenkommission übergibt Reformvorschläge an Merz und Bas
-
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan 100-jährig gestorben
-
Lob und Tadel für Empfehlungen der Rentenkommission - Vorlage am Dienstag
-
Isländische Walfänger töten nach zwei Jahren Pause wieder Wale
-
Europa ächzt unter der Hitze: Schulen geschlossen und Züge gestrichen
-
Langjähriger US-Zentralbankchef Alan Greenspan gestorben
-
Nach dem Wolf drängen fünf EU-Länder auf Lockerung des Schutzes für Braunbären
-
Jeder fünfte junge Erwachsene in Deutschland fühlt sich sehr einsam
-
Abflug verzögert: Rettungskräfte versorgen hitzegeplagte Passagiere aus Flugzeug
-
Weitere sehr heiße Tage voraus: Bis zu 40 Grad im Westen und Süden erwartet
-
SPD-Rentenkommissionsmitglied Klose: Erarbeitetes Konzept in Gänze betrachten
-
41-Jährige stirbt bei Hurricane-Festival nach medizinischem Notfall
-
Jusos kritisieren vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung
-
Rentenkommission empfiehlt grundlegende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Rentenkommission empfiehlt weit reichende Änderungen - und erntet viel Kritik
-
Grüne reagieren mit Lob und Kritik auf Empfehlungen der Rentenkommission
-
Bahnkonzern Italo erwartet sinkende Preise bei Einstieg in deutschen Markt
-
Trump gibt Vandalismus Schuld für Probleme an renoviertem Wasserbecken in Washington
-
Experte: "Deutschland ist auf solche Extremhitze nicht vorbereitet"
-
"Massive" Kürzungen: Linke kritisiert Vorschläge der Rentenkommission
-
"Bild am Sonntag": Rentenkommission will Rente mit 70 ab den 2090er-Jahren einführen
-
"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform
-
Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken
-
O'Leary verlängert Vertrag an der Ryanair-Spitze bis 2032
-
Neue Hitzwelle erfasst große Teile Westeuropas
-
Merz erhöht in EU-Haushaltsverhandlung den Druck: Brauchen "akzeptablen" Vorschlag
-
Baden-Württemberg: Bei Suche nach vermisstem Säugling Babyleiche gefunden
-
Wildberger verteidigt KI-Nutzung für Reden und verweist auf "klare Regeln"
-
Suche mit Hunden und Drohnen: Drei Monate altes Baby in Renningen vermisst
-
Reispreis in Japan fällt erstmals seit dreieinhalb Jahren
-
Intensive Hitzewelle erfasst mehr als die Hälfte Frankreichs
-
Bonner Rheinbrücke bleibt gesperrt - Neubau nötig
-
Ifo-Präsident warnt vor "existenzieller" Abhängigkeit von US-Konzernen bei KI
-
Wetterdienst warnt nahezu deutschlandweit vor Hitze: Teils drohen starke Gewitter
-
Handelspolitik: EU-Gipfel setzt auf Dialog mit China - behält sich härtere Gangart vor
-
Kuba beschließt umfassendes Reformpaket für mehr Marktwirtschaft
-
Vance: Iran-Gespräche nicht so hart wie Talkshow-Auftritt
-
Schiffsverfolgungsdienste: Acht Schiffe durchqueren Straße von Hormus
-
SPD-Fraktion: Verabschiedung der Gesundheitsreform wird verschoben
-
"Koalitionsbruch": Harte Kritik an Entwurf aus dem Hause Bas zu Arbeitszeitreform
-
Rentenkommission einigt sich auf Empfehlungen - aber offenbar nicht einstimmig
-
Koalition uneins über mögliche Änderungen an Selbstbestimmungsgesetz
-
Mietwagen nach Unfall: Fiktiver Preis für höherwertiges Auto nicht entscheidend
-
Verdi ruft Beschäftigte von Ikea zu Streiks am Freitag auf
-
Union lehnt Bas-Überlegungen zu Arbeitszeitreform ab - keine Bindung an Tarifvertrag
-
Gewerkschaften und Studierendenvereinigungen dringen auf Bafög-Erhöhung
Ansprechpartner für Investoren im Kanzleramt: Merz beruft Banker Martin Blessing
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) holt den früheren Commerzbank-Chef Martin Blessing ins Kanzleramt: Als sein Persönlicher Beauftragter für Investitionen soll Blessing in- und ausländische Unternehmen dazu bringen, sich verstärkt in Deutschland zu engagieren, sagte Merz am Montag in Berlin. "Der Investitionsbeauftragte wird Türen öffnen, Vertrauen in unseren Standort schaffen und Investitionen nach Deutschland holen", sagte der Kanzler.
Die Wirtschaft in Deutschland benötige auch private Investitionen, um wieder in Schwung zu kommen, sagte der Kanzler. Blessing solle als zentraler Ansprechpartner für Investoren fungieren und dabei "die Sichtbarkeit Deutschlands im globalen Standortwettbewerb erhöhen", sagte Merz weiter. "Seine Aufgabe ist klar: mehr Kapital, mehr Projekte, mehr Zukunftschancen für unser Land."
Die Bundesregierung wolle erreichen, "dass Deutschland wieder ein Top-Standort wird für Investitionen und Unternehmen aller Art", sagte Merz. Nach Angaben des Kanzlers soll Blessing als sogenannter "One-Dollar-Man" im Kanzleramt arbeiten - also ohne Gehalt, aber mit Erstattung seiner Auslagen.
Blessing kündigte an, als Beauftragter des Kanzlers mit potenziellen Investoren Kontakt aufzunehmen, deren Anliegen im Kanzleramt Gehör zu verschaffen und auch eine "große Investorenkonferenz" in Deutschland zu organisieren.
"Deutschland braucht Wachstum, und Wachstum braucht Investitionen", sagte Blessing bei seiner Vorstellung im Bundeskanzleramt. Ihm gehe es vor allem um die Frage: "Wie können wir insbesondere ausländischen Investoren helfen, hier am Standort Deutschland zu investieren?"
Blessing war von 2008 bis 2016 Vorstandsvorsitzender der Commerzbank. Anschließend gehörte er dem Vorstand der UBS-Bank an. Seit dem Jahr 2022 ist Blessing Verwaltungsratspräsident der größten dänischen Bank Danske Bank.
Merz sagte, Blessing bringe "internationale Erfahrung und ein starkes Netzwerk" mit und sei "hervorragend dafür geeignet, dem Investitionsstandort Deutschland neuen Auftrieb zu verleihen". Nach Angaben von Merz soll Blessing auch die Führung von Germany Trade and Invest (GTAI) übernehmen. Die GTAI ist die zentrale Gesellschaft der Bundesregierung für Außenwirtschafts- und Standortmarketing.
Blessing sagte, es gebe aktuell hierzulande "eine gewisse Wachstumsschwäche und eine gewisse Investitionsschwäche". Zugleich gebe es aber "auch ganz viele starke Faktoren, die für Deutschland sprechen". Als Beispiel nannte er gut ausgebildete Arbeitnehmer, politische Stabilität und Deutschlands Stellung als größte Volkswirtschaft in Europa.
Zudem nehme er bei ausländischen Investoren angesichts der neuen Sondervermögen für Verteidigung und Infrastruktur ein steigendes Interesse an Deutschland wahr, sagte Blessing. Es gebe in Deutschland nun "eine Menge von staatlichem Kapital", sagte er. Dies mache den Standort Deutschland attraktiv.
Merz wies bei Blessings Vorstellung auf die Vorbehalte mancher Investoren gegen ein Engagement in Deutschland hin. "Die Investoren sagen uns, die Verfahren in Deutschland dauern zu lange, die Regeln sind zu kompliziert", sagte der Kanzler. "Der Beauftragte wird diesen Stimmen auch Gehör mir gegenüber verschaffen." Er solle zudem "konkrete Vorschläge unterbreiten für den Rückbau der Bürokratie, für mehr Tempo".
Ausdrücklich wies Merz darauf hin, dass private Investitionen auch gemeinsam mit staatlichen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fließen könnten. Es gebe ein "hohes Interesse, in die deutsche Infrastruktur zu investieren", sagte der Kanzler.
Am Vormittag hatte Merz im Kanzleramt die Vorsitzenden der vier großen Wirtschafts-Spitzenverbände zu einem vertraulichen Gespräch empfangen. "Die Sorgen dort sind sehr groß, und sie sind auch berechtigterweise sehr groß", berichtete der Kanzler aus der Unterredung. Die Bundesregierung müsse nun "schnell weitere Entscheidungen treffen zur Verbesserung der Standortbedingungen".
O.Hansen--CPN