-
DWD: Juli war außergewöhnlich warm und trocken - Gewitter zu Monatsende
-
Russland setzt Telegram-Chef Durow auf "Terroristen"-Liste
-
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
-
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
-
Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
-
Fifa-Pläne für Teilverkauf von Fußball-WM sorgen für Kritik in deutscher Politik
-
Adidas steigert Umsatz - doch WM-Werbekampagne schmälert Gewinn
-
Türkei meldet landesweit 115 Waldbrände - 110 davon unter Kontrolle
-
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
-
Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
-
Autokonzern Stellantis zurück im Gewinnbereich - Absätze deutlich gesteigert
-
Schäden durch Blitze 2025 gesunken - Durchschnittliche Schadenssumme steigt aber
-
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal voraussichtlich um 0,2 Prozent gewachsen
-
Höhere Ölpreise: Shell verdreifacht Quartalsgewinn
-
RKI: Bereits fast 10.000 Hitzetote in diesem Sommer
-
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen
-
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
-
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
-
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
-
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
-
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
-
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
-
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
-
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
-
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
-
USA verbieten Einfuhr von humanoiden Robotern aus dem Ausland
-
US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien
-
24 Stunden in der Luft: Airbus A350 landet nach Rekordflug in Frankreich
-
Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert
-
Bundesgerichtshof: Jahresentgelte für Riester-Bausparverträge unzulässig
-
Merz fordert "zwingend" hunderte Milliarden Euro Einsparungen beim EU-Haushalt
-
Coca-Cola meldet starkes Gewinnplus dank der Fußballweltmeisterschaft
-
Frankreich: Neuer Nationaltrainer Zidane will gegen Rassismus im Fußball kämpfen
-
Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise
-
Griechischer Regierungschef erfreut über Erfolg von Christopher Nolans "Die Odyssee"
-
Neue Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 39 Grad möglich
-
Chinas Erfolge in der Chipindustrie: Kursverluste bei Halbleiterfirmen weltweit
Weltweit erstes Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 in Australien in Kraft getreten
Als erstes Land der Welt hat Australien ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Das Verbot von Online-Plattformen wie Tiktok, Instagram und Snapchat trat am Mittwoch um Mitternacht (Ortszeit) in Kraft. Es nimmt die Anbieter in die Pflicht und sieht für sie Geldstrafen von umgerechnet bis zu 27 Millionen Euro vor. Der australische Regierungschef Anthony Albanese verteidigte die umstrittene Maßnahme erneut.
"Zu oft sind soziale Medien überhaupt nicht sozial", erklärte Albanese vor Inkrafttreten des Verbots. Stattdessen werde es "als Waffe für Mobbing, als Plattform für Gruppendruck, als Treiber von Angst" sowie für Online-Übergriffe auf Heranwachsende genutzt.
Von der viel diskutierten neuen Regelung sind hunderttausende Kinder und Jugendliche in Australien betroffen. Vor den nahenden langen Sommerferien, die in Australien vor Weihnachten beginnen, fliegen sie jetzt aus Online-Netzwerken wie der Video-Streaming-App Twitch, dem Kurzbotschaftendienst X oder den Video-Plattformen Tiktok und Youtube.
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren würden dadurch vom "endlosen" Scrollen befreit, sagte Premier Albanese am Dienstag. Nun könnten sie sich vom Handy lösen. "Verbringt Zeit mit euren Freunden und eurer Familie. Persönlich, von Angesicht zu Angesicht", warb der Regierungschef in einer Videobotschaft.
"Vor allem solltet Ihr die kommenden Schulferien sinnvoll nutzen, anstatt sie nur mit dem Handy zu verbringen", appellierte Albanese. "Fangt eine neue Sportart an, lernt ein neues Instrument oder lest endlich das Buch, das schon so lange im Regal steht."
Die Betreiber der Plattformen tragen laut dem entsprechenden Gesetz die Verantwortung, die richtigen Konten zu löschen. Plattformen drohen Geldstrafen in Höhe von umgerechnet 27 Millionen Euro, wenn sie keine "angemessenen Maßnahmen" zur Einhaltung der Vorschriften ergreifen. Ob sie das Alter durch die Auswertung von Nutzerdaten, Fotos der Nutzer oder die Vorlage eines Ausweises überprüfen, bleibt ihnen überlassen.
Ausgenommen von dem Verbot sind nur wenige Dienste wie etwa Whatsapp und Pinterest. Die australische Regierung behält es sich aber vor, weitere Anbieter auf die Verbotsliste zu setzen.
Kritiker weisen darauf hin, dass mit dem Verbot Kindern und Jugendlichen unter 16 in Australien die Möglichkeit genommen werde, über Online-Netzwerke mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten und sich über Probleme auszutauschen. Außerdem räumen die australischen Behörden selbst ein, dass viele Heranwachsende versuchen werden, das Verbot zu umgehen und bei der Altersüberprüfung zu tricksen.
"Ich glaube nicht, dass die Regierung wirklich weiß, was sie tut, und ich glaube nicht, dass das irgendeine Wirkung auf Kinder in Australien haben wird", sagte etwa der 15-jährige Layton Lewis.
Ganz anderes sieht es Mia Bannister, deren Sohn Ollie vergangenes Jahr Suizid beging, nachdem er Opfer von Online-Mobbing geworden war. "Ich habe es satt, dass Social-Media-Riesen sich um die Verantwortung drücken", sagte Bannister der Nachrichtenagentur AFP. Mit einem Smartphone mit Zugang zu Online-Netzwerken werde Kindern "die größte Waffe, die wir ihnen aushändigen können", in die Hand gedrückt.
Das Verbot in Australien erregt weltweit Interesse. Wissenschaftler erhoffen sich Rückschlüsse, inwieweit die Nutzung von Social Media die Gesundheit von Heranwachsenden beeinträchtigt. Neuseeland und Malaysia erwägen bereits ein ähnliches Verbot.
Internetriesen wie Meta üben scharfe Kritik an der Beschränkung. Eine australische Organisation für die Rechte von Internetnutzern kämpft dafür, Jugendlichen wieder Zugang zu den Online-Plattformen zu gewähren.
D.Avraham--CPN