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BMW macht 2025 etwas weniger Gewinn - Geschäft in China deutlich rückläufig
Der Autobauer BMW hat im vergangenen Jahr gemessen an der Marktlage vergleichsweise gute Geschäfte gemacht. Der Nettogewinn ging leicht zurück auf 7,45 Milliarden Euro, der Absatz an Fahrzeugen stieg leicht an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit schneiden die Münchner erheblich besser ab als Mercedes und Volkswagen, die jeweils massive Gewinneinbrüche vermeldet hatten.
Schwierigkeiten gab es für BMW vor allem in China. Der Absatz dort brach um 12,5 Prozent ein. Der Konzern habe dies jedoch "durch Zuwächse in anderen Weltregionen kompensieren" können. In Europa verkaufte der Hersteller 7,3 Prozent mehr und auf den amerikanischen Märkten 5,6 Prozent. Insgesamt stieg der Absatz um 0,5 Prozent auf 2.463.681 ausgelieferte Fahrzeuge. Der Umsatz ging um 6,3 Prozent auf knapp 133,5 Milliarden Euro zurück.
Die Gewinnmarge von BMW lag bei 5,3 Prozent - und damit am unteren Ende des gesetzten Zielkorridors von fünf bis sieben Prozent. Besonders belastend wirkten sich hier die Einfuhrzölle von US-Präsident Donald Trump aus: Sie kosteten rund 1,5 Prozentpunkte an Marge. Für 2026 geht BMW erneut davon aus, dass erhöhte Zölle die Marge erneut um 1,25 Prozentpunkte reduzieren werden.
"Wachstumstreiber für die BMW Group bleiben batterieelektrische Fahrzeuge", erklärte der Konzern. Der Absatz bei reinen E-Autos stieg um 3,6 Prozent. 17,9 Prozent aller verkauften Fahrzeuge hatten einen rein elektrischen Antrieb. "Wir haben uns in den letzten Jahren strategisch richtig aufgestellt. Davon profitieren wir heute", erklärte BMW-Chef Oliver Zipse.
D.Goldberg--CPN