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Wirtschaftsverbände: Gespräch im Kanzleramt für gemeinsamen Reformkurs nutzen
Gewerkschaften bereit zu weiteren Spitzengesprächen über Reformvorhaben
Nach dem Reformgipfel im Kanzleramt haben die Vertreterinnen und Vertreter der Gewerkschaften ihr Interesse an einer Fortführung der Gespräche bekundet. "Als ein Ergebnis des Gesprächs halten wir fest, dass zu einzelnen Themen ein vertiefter Austausch stattfinden soll", hieß es in einem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Statement der Vorsitzenden von DGB, IG Metall, Verdi und IG BCE. "Wir stehen jederzeit bereit, in gleicher oder ähnlicher Zusammensetzung in weiteren Formaten mitzuarbeiten."
Die Gewerkschaftsvorsitzenden sprachen von einem "respektvollen Gespräch" mit Koalition und Arbeitgebern: "Die Diskussion war von der Offenheit getragen, alle eingebrachten Perspektiven ernsthaft aufzunehmen und zu beleuchten", erklärten sie. "Wir haben unsere Positionen deutlich gemacht und Vorschläge für eine Reformagenda eingebracht, die wirtschaftliche Stärke, gute Arbeit und soziale Sicherheit schafft."
Unterzeichnet war die gemeinsame Erklärung von der Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner, dem Verdi-Chef Frank Werneke, und dem Chef der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, Michael Vassiliadis.
Schwerpunkte des Gesprächs waren die wirtschaftliche Lage in den einzelnen Branchen, die Lage auf dem Arbeitsmarkt, die "zukunftsfeste Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme vor dem Hintergrund demographischer Herausforderungen" sowie steuerliche Entlastungen, "die bis tief in die Mitte der arbeitenden Bevölkerung wirken müssen", erklärten die Gewerkschaften. "Das Thema Bürokratieabbau wurde von allen Teilnehmenden übereinstimmend als relevant betrachtet", hieß es weiter. "Jetzt kommt es darauf an, die richtigen Entscheidungen zu treffen."
A.Mykhailo--CPN