-
Rheinland-Pfalz darf frühere Hilfen für Flughafen Frankfurt-Hahn nicht rückfordern
-
Feuerwehr rettet Entenküken aus Kanalisation in Bremerhaven
-
Slots für ausländische Airlines: Bundesregierung für Marktöffnung in der Luftfahrt
-
Epstein-Skandal: Bill Gates im US-Kongress befragt
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf Drei-Jahres-Hoch
-
Nach Kampfjet-Aus: Merz will mit Frankreich weiter an Luftkampfsystem arbeiten
-
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
-
Iran-Krieg: US-Inflation steigt im Mai auf 4,2 Prozent
-
Bundesregierung strebt europäische Nachfolge für FCAS-Kampfjet an
-
Hitze als neue Normalität: Vergangener Monat zweitwärmster Mai seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Bundesregierung will Luftverkehr fördern - Branche fordert weniger Kosten
-
Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden
-
Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder
-
Bundeskanzler Merz eröffnet Luft- und Raumfahrtaustellung in Berlin
-
Bericht: Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert
-
Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny
-
Bundesregierung sucht nach Scheitern von FCAS Kampfjet-Alternative
-
Anthropic veröffentlicht eingeschränkte Version von umstrittenem KI-Modell Mythos
-
Nasa: Italiener Parmitano nimmt an erster Europäer an Artemis-Mission teil
-
Chatbots auf Whatsapp: EU-Kommission ordnet gleiches Recht für alle Anbieter an
-
Koalition ruft vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern zur Kompromissbereitschaft auf
-
US-Exporte im April etwas stärker als Importe
-
Reiche: EU erlaubt weitere Strompreisentlastung - Eine Milliarde Euro zusätzlich nötig
-
Freie Wahl beim Fernsehen: Karlsruhe prüft Sonderkündigungsrecht für Kabelverträge
-
Emirates will täglich Flüge zwischen Dubai und Berlin sowie Stuttgart anbieten
-
Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch
-
Alibaba, Baidu, BYD: USA stufen chinesische Großkonzerne als Militärunterstützer ein
-
Pistorius: Deutsch-französisches Verhältnis durch FCAS-Aus nicht angespannt
-
Letzte Sprengung: Indien baut neuen Himalaya-Tunnel fertig
-
Jahresbericht: Sinti und Roma erneut deutlich häufiger bedroht und diskriminiert
-
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
-
Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland
-
Deutsche Industrieproduktion kommt im April nicht vom Fleck
-
Wirtschaftsverbände: Gespräch im Kanzleramt für gemeinsamen Reformkurs nutzen
-
Trump interpretiert Buh-Rufe bei Basketball-Finalspiel in New York als Jubel
-
Deutlicher Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal
-
USA und Kanada als Auswanderungsziele für Deutsche weniger beliebt
-
Deutsche Exporte im April gestiegen
-
Umfrage: Menschen in Erfurt am glücklichsten - Rostock weiter Schlusslicht
-
Chinas Exporte legen um fast 20 Prozent zu
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Sonderkündigungsrecht für Kabelanschluss
-
Ican-Studie: Weltweite Ausgaben für Atomwaffen 2025 auf Rekordwert gestiegen
-
Vegetarische Lebensmittel: Markt für Alternativprodukte 2025 weiter gewachsen
-
Oxfam: Europas größte Unternehmen verschärfen Ungleichheiten
-
Stellantis: Entwicklung und Produktion künftiger Opel-Astra-Modelle in Rüsselsheim
-
Koalition dämpft Erwartungen an Spitzentreffen am Mittwoch
-
Linnemann zu Reformen: Wir brauchen radikale Lösungen
-
SCANDIC COIN作為實體資產代幣SNC在交易所上市後漲幅達數百百分比
-
Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen
-
EU-Kommission vergibt mehr als 40.000 Zugtickets an junge Erwachsene
Beschleunigter Glasfaserausbau: Recht auf Anschluss soll ausgeweitet werden
Bewohner von Mehrfamilienhäusern, die an das Glasfasernetz für schnelles Internet angeschlossen werden möchten, sollen dies nach Vorstellung von Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) künftig einfacher durchsetzen können. Ziel sei es, "Glasfaser bis in jedes Gebäude und jede Wohnung zu bringen", erklärte Wildberger. Ein am Mittwoch verabschiedeter Gesetzesentwurf sieht insbesondere vor, dass die Gebäudeeigentümer den Anschluss nicht mehr verhindern können.
Telekommunikationsunternehmen erhalten dem Gesetzesentwurf zufolge ein "Recht auf Vollausbau": Unter bestimmten Bedingungen dürfen sie im gesamten Gebäude Glasfaser verlegten. Der Eigentümer kann dies nur verhindern, wenn er zusichert, den Infrastrukturausbau selbst zu veranlassen. Das Recht auf Vollausbau soll auch den Anschluss von Wohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften erleichtern, da für den Ausbau des gesamten Gebäudes dann nicht mehr die Zustimmung aller einzelnen Eigentümer eingeholt werden muss.
Der Verband der Immobilienverwalter Deutschland wertete dies "als wichtiges Signal für einen praxistauglicheren Glasfaserausbau im Gebäudebestand". Allerdings brauche es klare gesetzliche Leitplanken, damit das Recht auf Vollausbau nicht zur Belastung für Immobilienverwalter wird. Auch der Breitbandverband Breko hofft, dass die Verlegung von Glasfaserleitungen in Gebäuden so künftig schneller und effizienter passieren kann.
Der Gesetzesentwurf sieht zudem vor, dass Telekommunikationsunternehmen "diskriminierungsfrei" Zugang zu bestehenden gebäudeinternen Netzen erhalten. Der Betreiber einer hausinternen Verkabelung muss dann einem Konkurrenten unter Umständen ermöglichen, seine Anlage mit zu nutzen. "Somit können Verbraucherinnen und Verbraucher aus einer größeren Anzahl an Anbietern auswählen", erklärte das Digitalministerium.
Vertreter der Konkurrenzunternehmen zum Platzhirsch Telekom sehen dies kritisch. "Neue, bedingungslose Mitnutzungsrechte zu regulierten Bedingungen und Preisen spielen vor allem der Deutschen Telekom in die Karten", erklärte der Breitbandverband Anga. Viele im Vergleich zur Telekom kleinere Anbieter wie Vodafone, Ewe Tel oder NetCologne betreiben gebäudeinterne Netzwerke.
Das Vergleichsportal Verivox bewertet den Gesetzesentwurf als "im Grundsatz sinnvoll austariert". "Vor allem der erleichterte Ausbau in Mehrfamilienhäusern könnte zu einem wichtigen Baustein der Kupfer-Glas-Migration werden". erklärte der Verivox-Telekommunikationsexperten Jörg Schamberg. Die Telekom betreibt bislang die Kupfernetze für Internetanschlüsse per DSL. Glasfasernetze werden auch von einer Reihe anderer Unternehmen verlegt.
Um den Ausbau von Glasfasernetzen voranzutreiben, hatte Wildberger als eine seiner ersten Amtshandlungen im vergangenen Jahr bereits das Telekommunikationsgesetz (TKG) reformiert und den Netzausbau zum "überragenden öffentlichen Interesse" erklärt. Eine weitere TKG-Nouvelle soll nun mit weiteren "gezielten Maßnahmen" den Ausbau beschleunigen. Es gehe darum, "Bürokratie gezielt abzubauen und Verfahren effizienter zu gestalten", erklärte Wildberger.
Theoretisch ist die Glasfaserabdeckung in Deutschland bereits sehr hoch: Mitte vergangenen Jahres war nach Angaben des Bundesverband in 24,3 Millionen Haushalte, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen ein Glasfaseranschluss möglich. Allerdings endet die Leitung in vielen Fällen vor der Haustür. Zudem ist längst nicht jeder Anschluss, der bis in die Wohnung reicht, auch aktiviert. Zuletzt lag der Anteil der theoretisch möglichen Anschlüsse, die am Ende tatsächlich gebucht wurden, bei 27 Prozent.
O.Hansen--CPN