-
Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden
-
Kinderhilfswerk: Eltern interessieren sich nicht genug für digitale Spiele der Kinder
-
Bundeskanzler Merz eröffnet Luft- und Raumfahrtaustellung in Berlin
-
Bericht: Zahl der Rentner in Deutschland erreicht neuen Rekordwert
-
Nicht nur beten und appellieren - Papst Leo XIV. trifft bei Spanien-Besuch Bad Bunny
-
Bundesregierung sucht nach Scheitern von FCAS Kampfjet-Alternative
-
Anthropic veröffentlicht eingeschränkte Version von umstrittenem KI-Modell Mythos
-
Nasa: Italiener Parmitano nimmt an erster Europäer an Artemis-Mission teil
-
Chatbots auf Whatsapp: EU-Kommission ordnet gleiches Recht für alle Anbieter an
-
Koalition ruft vor Spitzentreffen mit Sozialpartnern zur Kompromissbereitschaft auf
-
US-Exporte im April etwas stärker als Importe
-
Reiche: EU erlaubt weitere Strompreisentlastung - Eine Milliarde Euro zusätzlich nötig
-
Freie Wahl beim Fernsehen: Karlsruhe prüft Sonderkündigungsrecht für Kabelverträge
-
Emirates will täglich Flüge zwischen Dubai und Berlin sowie Stuttgart anbieten
-
Heimliche Aufnahmen auf Schlachthof: Gericht bestätigt Unterlassungsanspruch
-
Alibaba, Baidu, BYD: USA stufen chinesische Großkonzerne als Militärunterstützer ein
-
Pistorius: Deutsch-französisches Verhältnis durch FCAS-Aus nicht angespannt
-
Letzte Sprengung: Indien baut neuen Himalaya-Tunnel fertig
-
Jahresbericht: Sinti und Roma erneut deutlich häufiger bedroht und diskriminiert
-
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
-
Sophia und Noah bleiben beliebteste Vornamen für Neugeborene in Deutschland
-
Deutsche Industrieproduktion kommt im April nicht vom Fleck
-
Wirtschaftsverbände: Gespräch im Kanzleramt für gemeinsamen Reformkurs nutzen
-
Trump interpretiert Buh-Rufe bei Basketball-Finalspiel in New York als Jubel
-
Deutlicher Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im ersten Quartal
-
USA und Kanada als Auswanderungsziele für Deutsche weniger beliebt
-
Deutsche Exporte im April gestiegen
-
Umfrage: Menschen in Erfurt am glücklichsten - Rostock weiter Schlusslicht
-
Chinas Exporte legen um fast 20 Prozent zu
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt über Sonderkündigungsrecht für Kabelanschluss
-
Ican-Studie: Weltweite Ausgaben für Atomwaffen 2025 auf Rekordwert gestiegen
-
Vegetarische Lebensmittel: Markt für Alternativprodukte 2025 weiter gewachsen
-
Oxfam: Europas größte Unternehmen verschärfen Ungleichheiten
-
Stellantis: Entwicklung und Produktion künftiger Opel-Astra-Modelle in Rüsselsheim
-
Koalition dämpft Erwartungen an Spitzentreffen am Mittwoch
-
Linnemann zu Reformen: Wir brauchen radikale Lösungen
-
SCANDIC COIN作為實體資產代幣SNC在交易所上市後漲幅達數百百分比
-
Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen
-
EU-Kommission vergibt mehr als 40.000 Zugtickets an junge Erwachsene
-
Iran-Krieg: Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen
-
Klimaverhandlungen in Bonn - Schneider ruft zu Festhalten an UN-Prozess auf
-
Krebstherapie zum Injizieren: Sanofi erhält Zulassung
-
Millionenkosten durch Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen
-
Schulschließungen in japanischer Stadt wegen streunenden Bären
-
Großflächiger Stromausfall in baden-württembergischem Reutlingen
-
Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen
-
Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen - vor allem in der Autobranche
-
Ölpreis steigt um mehr als fünf Prozent - Börsen im Minus
-
Miersch dämpft Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse
-
Bas: Steuerreform muss mindestens Entlastung von 500 Euro im Jahr bringen
Linnemann zu Treffen mit Sozialpartnern: Am Ende muss die Politik entscheiden
CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat Gewerkschaften und Arbeitgeber vor dem Treffen im Kanzleramt auf schwierige Entscheidungen in den kommenden Wochen eingestimmt. Deutschlands Wirtschaft müsse "wieder ins Laufen kommen" und wettbewerbsfähig werden, sagte Linnemann in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Am Ende wird es die Politik sein, die die Entscheidung zu tragen hat. Die Gewerkschaften werden nicht jubeln, auch bei vielen Themen die Arbeitgeberverbände nicht."
Die Spitzen der schwarz-roten Koalition treffen sich am Mittwochabend mit Vorsitzenden der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften im Kanzleramt, um über anstehende Reformen zu beraten. Wenn sich alle einig seien, dass Deutschland wieder wettbewerbsfähiger werden müsse und vielleicht auch über "das eine oder andere Instrument" dann "wären wir einen Schritt weiter", sagte Linnemann. Er nannte dabei insbesondere die Bereiche Steuern, Energie, Bürokratie.
Die Sozialpartnerschaft in Deutschland sei ein hohes Gut, betonte der CDU-Generalsekretär. "Und dass wir nicht nur im Gespräch sind, sondern versuchen, auch einen Pfad zusammen zu beschreiben, halte ich für wichtig."
Auf die Frage, ob die Teilnehmer der Runde im Kanzleramt alle Streitpunkte bei Rente, Steuer, Krankenkassenreform, Arbeitszeitgesetz und Bürokratieabbau in dem dreistündigen Treffen abarbeiten könnten, antwortete Linnemann: "Dann dauert es halt ein bisschen länger. Also, ich kann mir nicht vorstellen, dass da einer abends noch einen Termin danach gesetzt hat." Hauptsache sei, "es kommt was bei rum". Eine Nachtsitzung hält Linnemann allerdings nicht für realistisch.
Erste Gespräche mit Vertretern von Gewerkschaften und Arbeitgebern habe es bereits am Dienstag bei der traditionellen Spargelfahrt des konservativen Seeheimer Kreises der SPD-Bundestagsfraktion gegeben, sagte Linnemann. An ihr hatten auch Unionspolitiker teilgenommen, darunter CSU-Chef Markus Söder. "Das war gut. Sie kennen das ja auch, im beruflichen Bereich, im privaten Bereich: Wenn es menschlich funktioniert, dann erreicht man auch in der Sache sehr viel."
Entscheidungen wollen CDU, CSU und SPD bei einem Koalitionsausschuss am 1. Juli treffen. Linnemann schloss aber nicht aus, dass sich dieses Treffen dann auch über mehrere Tage ziehen könnte.
"Ich finde das überhaupt nicht schlimm, wenn man jetzt abends zu dem Schluss kommt: Wir kommen nicht weiter oder wir brauchen noch eine Runde. Dann trifft man sich am nächsten Tag halt wieder", sagte er RTL und ntv. Er halte nicht viel von der Fokussierung auf einen einzigen Abend. "Wegen mir können wir auch den ganzen Sommer durcharbeiten, wenn was dabei rumkommt."
Y.Uduike--CPN