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EU kündigt Investitionsplattform für Grenzregionen im Osten an
Die EU will die Grenzregionen im Osten des Staatenbunds künftig stärker unterstützen, um die dort spürbaren Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine abzuschwächen. Der EU-Kommissar für Regionalförderung, Raffaele Fitto, kündigte am Mittwoch in Brüssel die Gründung einer Investitionsplattform mit Namen "Eastinvest" an. Damit sollen Unternehmen und lokale Behörden in diesen Regionen leichter an Geld kommen.
Der Start der Plattform ist für nächsten Donnerstag geplant. Die Strategie sieht unter anderem Unterstützung in den Gebieten Sicherheit und Wachstum vor. Sie richtet sich an Regionen in Finnland, Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien sowie den drei baltischen Staaten, die an Russland, Belarus oder der Ukraine grenzen, beziehungsweise am Schwarzen Meer liegen.
Nach Angaben der EU-Kommission leiden diese Regionen infolge des Ukraine-Kriegs unter Abwanderung, geringerem Wirtschaftswachstum und höherer Inflation. Zudem werden zusätzliche Investitionen für die Stärkung der Sicherheit benötigt. Die EU-Kommission will zu diesem Zweck für die betroffenen Regionen Kredite in Milliardenhöhe ermöglichen. Die Brüsseler Behörde plant zudem im nächsten EU-Haushalt mehr Geld für Verteidigung und Grenzsicherung ein.
St.Ch.Baker--CPN