-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
GA-ASI und Saab führen fortgeschrittene Flugtests eines luftgestützten Frühwarnsystems (AEW) an unbemannter MQ-9B durch
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
Unicef: Mehr als eine Milliarde Kinder sind mindestens drei Klimarisiken ausgesetzt
Mehr als eine Milliarde Kinder weltweit sind nach Angaben der Vereinten Nationen mindestens drei von acht möglichen Folgen der Erderwärmung gleichzeitig ausgesetzt. Betroffen sind vor allem Kinder in afrikanischen Ländern südlich der Sahara und in Teilen Südasiens, wie aus einem am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Bericht des UN-Kinderhilfswerks Unicef hervorgeht. Insgesamt sind demnach die meisten Kinder von einer Kombination aus Dürre, Hitze über 35 Grad Celsius und längeren Hitzeperioden betroffen.
Für den Bericht stellte Unicef Daten zu den rund 2,4 Milliarden Kindern weltweit Angaben dazu gegenüber, wo auf der Erde die acht häufigsten Folgen des Klimawandels nachweisbar sind. Dazu gehören Überschwemmungen von Küstengebieten, über die Ufer tretende Flüsse, Dürren, tropische Stürme, Perioden hoher Temperaturen an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen, extreme Hitze, Waldbrände und Sandstürme.
Allein von der Kombination aus Dürre, hohen Temperaturen und längeren Hitzeperioden sind laut dem Bericht etwa 296 Millionen Kinder betroffen, darunter 74 Millionen in Nigeria, 34 Millionen in Pakistan und 32 Millionen in Indien.
Die Zahl der betroffenen Kinder ist dem Bericht zufolge in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen. Fast alle Kinder weltweit, also etwa 2,3 Milliarden, seien mindestens einem Risikofaktor infolge der Erderwärmung ausgesetzt.
Kinder seien von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen, sagte Unicef-Leiterin Catherine Russell. Studien-Coautor Tom Slaymaker sagte der Nachrichtenagentur AFP, am stärksten seien Kinder in einigen Regionen südlich der Sahara und in Teilen Südasiens betroffen. In Myanmar etwa sind laut dem Bericht zehntausende Kinder von mindestens sieben der acht untersuchten Folgen des Klimawandels betroffen.
Laut dem Bericht sind Kinder fast überall auf der Welt mit den Auswirkungen der Erderwärmung in den untersuchten Kategorien konfrontiert. Eine Ausnahme stellten tendenziell Gebiete auf der Nordhalbkugel dar, insbesondere Teile Skandinaviens, sagte Slaymaker. Allerdings seien Kinder in diesen Regionen durch andere Folgen der Erderwärmung bedroht, die der Bericht nicht untersucht habe - etwa durch schmelzende Gletscher oder auftauenden Permafrostboden.
Y.Ponomarenko--CPN