-
Gewerkschaften prangern massive Angriffe auf den Sozialstaat an
-
Toyota erhöht Gewinnprognose - und ernennt neuen Chef
-
Kanada streicht Vorgabe von 100 Prozent E-Autos bei Neuwagen bis 2035
-
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
-
Weiter große Probleme durch Eisregen - Flughafen Berlin-Brandenburg steht still
-
"Politbarometer": Große Mehrheit lehnt Vorwurf von zu wenig Arbeit deutlich ab
-
Deutsche Exporte 2025 leicht gestiegen - Ausfuhren in USA stark gesunken
-
Iranischer Regisseur Panahi fürchtet Opferung des iranischen Volkes bei Atomgesprächen
-
Steigende Ausgaben schicken Aktienkurs von Amazon auf Talfahrt
-
OpenAI-Rivale Anthropic bringt neue Version von KI-Modell Claude heraus
-
Betrieb am Berliner Flughafen BER wegen Eisregen "im Prinzip eingestellt"
-
Danone weitet Rückruf von Babynahrung wegen möglicher Verunreinigung mit Giftstoff aus
-
Milliardär Musk bekennt: Geld macht nicht glücklich
-
Tod eines Zugbegleiters: Debatte über Konsequenzen
-
Trotz geringer Inflation und trotz des starken Euro: EZB lässt Leitzinsen unverändert
-
Branchenverbände fordern Fokus auch auf Sanierungen im neuen Heizungsgesetz
-
"Zweiter Rekordanstieg in Folge": Ausbildungslöhne legen kräftig zu
-
Von Netflix bis ZDF: Regierung plant Investitionspflicht in Deutschland
-
EZB lässt Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert
-
Stadtameisen bei Futter weniger wählerisch - Hinweis für Stresspegel
-
Greenpeace protestiert in Mailand gegen Ölkonzern Eni als Olympia-Sponsor
-
Koalition einigt sich auf Investitionspflicht für Streamingdienste und Sender
-
Wegen zu vieler Touristen: Beliebtes Kirschblütenfest am Fuji abgesagt
-
Bundesnetzagentur zieht Millionen mangelhafter Elektrogeräte aus dem Verkehr
-
Opfer unter Drogen gesetzt? Sohn von Mette-Marit weist Vorwürfe zurück
-
Kartellamt: Amazon soll wegen Preiskontrollen knapp 59 Millionen Euro zahlen
-
Hoffnung auf Trendwende: Industrie verbucht kräftiges Auftragsplus
-
"Klassenkampf von oben": Junge Union und Jusos streiten über Sozial-Kürzungen
-
Behinderungen durch Schneefall und Glätte im Nordosten Deutschlands
-
Insgesamt 478.000 Stunden Stillstand: Autofahrer standen 2025 länger im Stau
-
Entführung ihrer Mutter: US-Starmoderatorin wendet sich unter Tränen an die Täter
-
Konzernchefs von VW und Stellantis fordern Bonus für E-Autos "Made in Europe"
-
Zahl der Eheschließungen auf niedrigstem Stand seit 1950
-
Industrie meldet deutlich mehr Aufträge
-
Venezuelas Übergangspräsidentin trifft Vertreter europäischer Ölkonzerne
-
Europäische Zentralbank gibt Leitzinsentscheidung bekannt
-
Google-Mutter Alphabet verzeichnet Jahresumsatz von über 400 Milliarden Dollar
-
Mehr Unabhängigkeit von China: USA, EU und Japan verkünden Rohstoffpartnerschaft
-
"Washington Post" entlässt zahlreiche Journalisten
-
EU-Parlament setzt Umsetzung von US-Zolldeal aus dem vergangenen Jahr fort
-
Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
-
Telekom nimmt KI-Rechenzentrum in München in Betrieb
-
Bundesamt bremst Integrationskurse für Migranten aus
-
Merz zu Besuch in den Golfstaaten aufgebrochen
-
Infineon stockt Investitionen in neue Halbleiterfabrik wegen KI-Booms auf
-
Studie: Ladeinfrastruktur ist kein Hindernis mehr für E-Auto-Hochlauf
-
Laut schreiender Papagei löst Polizeieinsatz in Rheinland-Pfalz aus
-
Maschinenbau sieht leichte Erholung - Auftragseingang 2025 auf Vorjahresniveau
-
Für 2,1 Milliarden Euro: Henkel kauft Spezialbeschichtungsunternehmen Stahl
-
Studie: Herkunft entscheidet früh über Bildungschancen
Industrieproduktion im Dezember gesunken - aber Produktionsplus im Quartal bleibt
Die Industrieproduktion ist im Dezember deutlich gesunken. Vor allem wegen Rückgängen in der Autoindustrie und im Maschinenbau ging sie im Vergleich zum Vormonat um 3,0 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das gesamte Produzierende Gewerbe inklusive Baugewerbe und Energieproduktion gab demnach um 1,9 Prozent nach. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich blieb jedoch ein Plus von 0,9 Prozent.
Neben der Autoindustrie und dem Maschinenbau sackte auch die Produktion im Bereich Wartung und Montage von Maschinen im Dezember deutlich ab. In anderen Branchen gab es hingegen Produktionsanstiege, vor allem bei der Herstellung von Metallerzeugnissen und im Sonstigen Fahrzeugbau (Flugzeuge, Schiffe, Züge, Militärfahrzeuge). Auch die Bauproduktion legte um 3,0 Prozent zu. Die Energieerzeugung sank um 1,8 Prozent.
Für das Gesamtjahr 2025 ergibt sich laut Statistikamt so eine um 1,1 Prozent niedrigere Produktion im Produzierenden Gewerbe als im Vorjahr. Bei der reinen Industrieproduktion lag das Minus bei 1,3 Prozent und im Bau bei 1,7 Prozent, während die Energieproduktion um 1,6 Prozent zulegte. Neben der Autoindustrie und dem Maschinenbau waren für den Gesamtjahresrückgang vor allem die energieintensiven Industriezweige verantwortlich.
"Mit den vorliegenden Produktionszahlen hat sich die Industriekonjunktur zum Jahresende wieder etwas eingetrübt", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium. "Angesichts der spürbaren Produktionsausweitung in den Vormonaten ist der Rückgang im Dezember jedoch eher als Pause zu sehen." Der zuletzt gemeldete Anstieg der Auftragseingänge deute auf eine Erholung hin.
Auch Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung, sieht in dem Rückgang im Dezember "keinen Grund zur Sorge": "Die Industrie ist trotz des Minus auf dem Weg zur Erholung, wie man an dem - wenn auch leichten - Plus im Quartalsvergleich sieht", erklärte er.
Es zeige sich aber auch deutlich, dass die deutsche Industrie international "massivem Gegenwind" ausgesetzt sei. Dullien verwies auf die "aggressive Industriepolitik" Chinas und die "aggressive Handelspolitik" der USA. "Im Inland stützt dagegen zunehmend die Finanzpolitik, die schon in den vergangenen Monaten die Ausgaben für Rüstungsgüter kräftig hochgefahren hat und 2026 auch die Investitionen absehbar erhöhen wird."
Sebastian Wanke, Ökonom der Förderbank KfW, verwies auf die "immer noch kräftige Quartalsdynamik" und die "hervorragenden Auftragseingänge". Die "Trendumkehr" bei der Produktion sollte daher vollzogen sein. "Das ist insgesamt ein solides Fundament, vielleicht sogar ein Sprungbrett für das Wachstum 2026."
M.García--CPN