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Nach Einigung zu Bundes-Einstieg: Panzerbauer KNDS kündigt Börsengang an
Nach der Einigung Deutschlands und Frankreichs auf einen Einstieg des Bundes beim Panzerbauer KNDS hat das Unternehmen wie geplant seinen Börsengang angekündigt. Vorgesehen sei die Notierung der Aktien an den Börsen in Paris und Frankfurt am Main, teilte das deutsch-französische Unternehmen am Mittwoch in Amsterdam mit. Demnach sollen etwa 20 Prozent der Anteile an die Börse gebracht werden.
Deutschland und Frankreich hatten am Montag die Einigung auf eine Beteiligung des Bundes mit rund 40 Prozent an dem Rüstungsunternehmen verkündet, das unter anderem den Kampfpanzer Leopard 2 baut. Die deutsche Beteiligung muss noch vom Haushaltsausschuss des Bundestages abgesegnet werden, der dazu am Freitag zu einer Sondersitzung zusammenkommt.
KNDS ist aus der Fusion von Krauss-Maffei Wegmann und dem französischen Unternehmen Nexter hervorgegangen. Aktuell halten der französische Staat und die deutsche Eigentümerfamilie Wegmann jeweils 50 Prozent an KNDS. Die Wegmann-Familie will ihre Anteile allerdings verkaufen. Dazu soll das Unternehmen an die Börse gebracht werden. Ein genauer Termin dafür ist derzeit noch offen, in einer geheimen Vorlage des Bundesverteidigungsministerium ist aber von Anfang Juli die Rede.
P.Kolisnyk--CPN