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Elfjähriger Henri Wüstenberg aus Gelsenkirchen ist bester Vorleser 2026
Der elfjährige Henri Wüstenberg aus Gelsenkirchen ist der beste Vorleser Deutschlands 2026. Er setzte sich beim diesjährigen Vorlesewettbewerb gegen 15 weitere Finalisten aus allen Bundesländern durch, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte. Wüstenberg las beim Finale einen Auszug aus dem Buch "Manchmal wär ich gern ein Hai" von Zsazsa von Ammon.
Bundesweit hatten rund 560.000 Kinder an dem Wettbewerb teilgenommen. Er wird seit 1959 jährlich veranstaltet und soll die Lesekompetenz von Kindern stärken. Im Finale treten die jeweiligen Landessieger gegeneinander an. Alle Finalistinnen und Finalisten erhalten ein Buchpaket.
Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins,sprach von einem "wunderbaren Lesefest" und gratulierte allen Vorleserinnen und Vorlesern. "Immer weniger Kinder greifen heutzutage selbstverständlich zum Buch", erklärte Guggolz weiter. Der Erfolg des Vorlesewettbewerbs sei deshalb ein "tolles Signal".
M.P.Jacobs--CPN