-
Lufthansa entschuldigt sich für verbummelte Oscar-Statue
-
Furcht vor neuer Eskalation des Iran-Krieges wächst
-
Tankrabatt in Kraft: Spritpreise an den Zapfsäulen sinken
-
Bundesbankpräsident Nagel bei unveränderter Lage für Zinserhöhung im Juni
-
DGB-Chefin zum Tag der Arbeit: Beschäftigte nicht zum Sündenbock der Krise machen
-
Kartellamt: Spritpreise bis 10.00 Uhr um circa 14 Cent gesunken
-
Waltransport Richtung Nordsee: Zwischenstopp aufgrund der Wetterlage
-
IGBCE-Chef Vassiliadis warnt am Tag der Arbeit vor "sozialpolitischem Rollback"
-
Tankrabatt in Kraft - Preise an den Zapfsäulen gesunken
-
Mercosur-Freihandelsabkommen vorläufig in Kraft getreten
-
Deutsche Bahn bietet im Fernverkehr künftig Last-Minute-Tickets an
-
Demonstrationen "Revolutionärer 1. Mai" ziehen durch Berlin und andere Städte
-
Russland stoppt Durchleitung von Öl aus Kasachstan
-
Tankrabatt tritt in Kraft - Schrittweise sinkende Kraftstoffpreise erwartet
-
Venezuela: Regierung erhöht Mindestlohn um 26,3 Prozent
-
Apple verzeichnet Rekordgewinn im ersten Quartal des Jahres
-
Erster direkter Linienflug zwischen USA und Venezuela seit 2019 in Caracas gelandet
-
Schweden feiert 80. Geburtstag von König Carl XVI. Gustaf
-
Maler und Bildhauer Georg Baselitz mit 88 Jahren gestorben
-
US-Wirtschaft legt zu Jahresbeginn zwei Prozent zu - BIP unter Erwartungen
-
Fachkräfte, Energie, Autos: Deutschland und Marokko planen mehr Zusammenarbeit
-
Tankrabatt: Verbraucherschützer nehmen Kartellamt in die Pflicht
-
Knapp 300 Vorschläge für diesjährigen Friedensnobelpreis - Auch Trump wieder dabei
-
EZB lässt Leitzinsen weiterhin unverändert
-
IEA-Chef Birol sieht Welt vor "größter Energiekrise ihrer Geschichte"
-
Anhänger mit acht Wildschweinkadavern auf Wanderparkplatz: Polizei ermittelt
-
Portal: Balkonkraftwerke rechnen sich deutlich schneller als vor fünf Jahren
-
Waltransport kommt voran: Lastkahn in Kattegat zwischen Dänemark und Schweden
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal überraschend deutlich gestiegen
-
Inflation im Euroraum steigt im April auf 3,0 Prozent
-
Kartellamt: "Hohe Zahl" von Verstößen gegen Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Fernsehen im Seniorenheim: EuGH erlaubt Weiterleiten von Programm in Zimmer
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
-
Schwache Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen nur leicht gesunken
-
Grüne und Linke kritisieren Haushalts-Eckwerte scharf
-
Gewinn von Volkswagen sinkt im ersten Quartal um 28 Prozent
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
OMP rangiert in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 im Gartner®-Bericht „Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions: Process Industries“ von 2026
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Designierter Fed-Chef Warsh nimmt erste Hürde im US-Senat
-
Gesundheitliche Gründe: Thomas Gottschalk verschiebt Rückkehr auf Bühne bis Herbst
Trotz geringer Inflation und trotz des starken Euro: EZB lässt Leitzinsen unverändert
Trotz einer rückläufigen Inflation und trotz des starken Euro lässt die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erneut unverändert. Der EZB-Rat gehe weiter davon aus, dass sich die Inflation auf mittlere Sicht beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiere, erläuterte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag die Entscheidung. Parallel dazu zeige sich die Wirtschaft in der Eurozone "in einem schwierigen globalen Umfeld nach wie vor robust".
Angesichts dieser Ausgangslage belässt die Zentralbank den auch für Sparerinnen und Sparer wichtigen Einlagenzins bei unverändert 2,0 Prozent. Ebenso bleiben die beiden anderen Leitzinssätze auf dem bisherigen Niveau: Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Geschäftsbanken Geld von der EZB leihen können, liegt weiter bei 2,15 Prozent und der Leitzinssatz zur kurzfristigen Beschaffung von Geld, der Spitzenrefinanzierungssatz, bei 2,40 Prozent.
Bereits bei ihren vier vorangegangenen Zinsentscheidungen im Juli, September, Oktober und Dezember hatte die EZB die Zinssätze nicht weiter abgesenkt, die zur Eindämmung der Inflation zuvor erst deutlich angehoben und dann ab Juni 2024 wieder schrittweise abgesenkt worden waren. Hintergrund dafür ist, dass sich die Inflation im Euroraum im vergangenen Jahr nahe des Zwei-Prozent-Ziels der Zentralbank einpendelte. Im Januar sank die Teuerungsrate nach vorläufigen Angaben des EU-Statistikamts Eurostat auf 1,7 Prozent.
Eine Inflation deutlich unterhalb des Zwei-Prozent-Ziels könnte sich allerdings auch auf die Konjunktur auswirken. Zuletzt hatte zudem der im Vergleich zum Dollar derzeit starke Euro Fragen über den künftigen geldpolitschen Kurs der EZB aufgeworfen. Denn ein starker Euro könnte die Inflation potenziell weiter dämpfen, da Importe billiger werden - und zugleich die wirtschaftliche Entwicklung exportorientierter Volkswirtschaften wie Deutschland eintrüben.
Auch Lagarde sagte am Donnerstag in Frankfurt am Main, dass ein stärkerer Euro die Inflation deutlicher als derzeit erwartet senken könne. Die jüngsten Kursgewinne des Euro gegenüber dem Dollar stünden jedoch weitgehend im Einklang mit dem allgemeinen Durchschnitt des Wechselkurses, fügte sie hinzu. Zudem verwies sie darauf, dass es auch Risiken für eine Inflationsentwicklung oberhalb der derzeitigen Erwartungen gebe - etwa durch Störungen internationaler Lieferketten oder auch Risiken durch den Klimawandel, was sich beispielsweise auf Lebensmittelpreise auswirken könnte.
Grundsätzlich will die Zentralbank deshalb auch künftig "von Sitzung zu Sitzung" entscheiden, wie Lagarde betonte. Dabei werde die Zentralbank weiter einem datenbasierten Ansatz folgen. Eine Vorfestlegung auf einen bestimmten Zinspfad gibt es demnach ausdrücklich nicht.
Der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handfelskammer (DIHK), Volker Treier, bezeichnete es als "grundsätzlich richtig", dass sich die EZB weiterhin an der stabilen Preisentwicklung im Euroraum orientiere. Er wies allerdings auch darauf hin, dass der Dollar in einem Jahr unter US-Präsident Donald Trump "deutlich an Wert verloren und der Euro um 15 Prozent aufgewertet" habe. "Deutsche und europäische Exporte in die USA und in weitere Länder, deren Währung an den Dollar gekoppelt ist, werden teurer", erklärte er. Die EZB müsse den Wechselkurs im Blick behalten.
Ebenfalls unverändert beließ am Donnerstag auch die britische Zentralbank ihren Leitzins: Er bleibt bei 3,75 Prozent, wie die Bank of England mitteilte. Grund dafür ist, dass die Zentralbank die Inflation, die zuletzt 3,4 Prozent bei 3,4 Prozent lag, Richtung zwei Prozent bewegen will.
M.Mendoza--CPN