-
Busse und Bahnen stehen am Montag still: Streiks im kommunalen Nahverkehr
-
Streit um ICE-Einsätze: Lange US-Haushaltssperre wohl abgewendet
-
Deutsche Wirtschaft im letzten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gewachsen
-
Jahreszeitlich üblich: Arbeitslosenzahl steigt auf über drei Millionen
-
Verdi kündigt für Montag bundesweit Streiks im kommunalen Nahverkehr an
-
In Frankreichs Haushaltsstreit ist Ende absehbar
-
Fast 28 Prozent der Teilzeitbeschäftigten arbeiten auf eigenen Wunsch reduziert
-
Finanztip zu Gold-Verkauf: Ankaufspreise vergleichen lohnt sich
-
Trump: US-Regierung entzieht kanadischen Flugzeugen die US-Zulassung
-
CDU-Frauen wollen Frauen zum Ausfüllen des Wehrdienst-Fragebogens verpflichten
-
Lkw-Fahrer in Montenegro und Nordmazedonien beenden Blockade an EU-Außengrenze
-
Verkauf von Erdöl an Kuba: Trump droht Staaten mit zusätzlichen Zöllen
-
BesterBestatter.de startet neue Online-Gedenkseiten
-
Apple verkündet dank hoher iPhone-Nachfrage Rekord-Quartalszahlen
-
Adidas meldet Rekordumsatz im Jahr 2025 und kündigt Aktienrückkauf an
-
US-First Lady feiert Premiere der von Amazon finanzierten Doku "Melania"
-
Streit um ICE-Einsätze: Trump will neue Haushaltssperre abwenden
-
Weiterer Toter durch Schneebruch in Bayern - Von Ast getroffener Radfahrer stirbt
-
Luftfahrtverband: Keine Fortschritte bei nicht-fossilen Treibstoffen
-
Bund und Länder stellen 2,5 Milliarden Euro für neue Bahnprojekte zur Verfügung
-
Streit über Textpassagen: Bundesgerichtshof verhandelt erneut über Kohl-Buch
-
Aldi und Lidl senken Preise für Schokolade und Schoko-Produkte
-
Bundesarbeitsgericht: Fluggastkontrolleurin darf Kopftuch tragen
-
Fed-Zinspause erzürnt Trump - US-Präsident fordert "erhebliche" Senkung
-
"Noch hartes Stück Arbeit": Bahn setzt Tarifverhandlungen mit GDL im Februar fort
-
Aldi senkt Preise für Schokoladen
-
Erneut Wisente aus Berlin in Aserbaidschan ausgewildert
-
Jobportal: Unternehmen schreiben immer mehr Teilzeitstellen aus
-
Bund fördert Bau von Wasserstofftankstellen für Lkw mit 220 Millionen Euro
-
Absatzplus trotz Handelsspannungen: Toyota bringt Volkswagen weiter auf Abstand
-
Studie: Nachfrage nach staatlicher Studienunterstützung sinkt weiter
-
Makler darf Mieter mit ausländischem Namen bei Wohnungssuche nicht diskriminieren
-
Sanktionierter russischer Öl-Konzern Lukoil verkauft Auslandsgeschäft an US-Investor
-
Klage von US-Feuerzeughersteller Zippo gegen frühere EU-Zölle wird neu aufgerollt
-
Skeptische Käufer: Tesla verbucht 2025 erstmals Umsatzrückgang
-
Letzter Zeitungsausrufer von Paris mit Verdienstorden geehrt
-
Studie: Exzessiver Alkoholkonsum von Jugendlichen geht weiter zurück
-
Mehr Fluggäste an deutschen Flughäfen - Anstieg 2025 vor allem bei Auslandsflügen
-
BGH: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche
-
Deutsche Bank meldet Rekordgewinn
-
BGH verhandelt noch einmal über Zitate aus Buch über Helmut Kohl
-
Bundesnetzagentur: Gasversorgung trotz historisch niedriger Füllstände gesichert
-
Gewerkschaften drohen mit Streiks gegen geplante Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes
-
KI-Investitionen zahlen sich aus: Tech-Konzerne mit starken Gewinnsteigerungen
-
Formerra wird medizinische Compounds von Foster in Europa vertreiben
-
Chogan-Parfüm: Adam Bödö zeigt, guter Duft muss nicht teuer sein
-
Skeptische Käufer: Tesla-Gewinn bricht im vierten Quartal ein
-
Bericht: SpaceX plant Börsengang vor Musks Geburtstag im Juni
-
US-Notenbank Fed hält Leitzins stabil
-
Bundesregierung verschiebt Ausschreibung für neue Offshore-Anlagen
Bahn-Chefin Palla startet Konzernumbau - Management wird deutlich verkleinert
Die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla hat mit ersten konkreten Schritten den von ihr angekündigten Konzernumbau gestartet. Zum 1. Januar werde der Konzernvorstand verkleinert und das darunter liegende Top-Management nahezu halbiert, sagte Palla am Donnerstag in Berlin. Ziel sei es, dass die Entscheidungen künftig wieder dort getroffen werden,"wo die Eisenbahn stattfindet". Bei spürbaren Verbesserungen bei der Pünktlichkeit bat sie jedoch um Geduld.
Der Konzernvorstand soll künftig nur noch sechs Vorstandsressorts haben. Auf den Ebenen unterhalb des Konzernvorstands streicht die Bahn nach eigenen Angaben "eine komplette Zwischenebene zwischen Vorstand und erster Führungsebene". Die erste Führungsebene werde von heute 43 auf künftig 22 Organisationseinheiten reduziert - und damit die Anzahl der Führungskräfte "deutlich" verringert.
"Wir machen die Bahn schlanker, schneller, mit weniger Ressorts, weniger Einheiten, dezentraleren Strukturen", führte Palla aus. Die Deutsche Bahn besteht aus dem Bahn-Konzern, dem dutzende Tochterunternehmen untergeordnet sind. Der neuen Chefin zufolge soll der übergeordnete Konzern deutlich verkleinert werden. "Wichtig ist, dass die operative Verantwortung ausschließlich in den Geschäftsfeldern liegt." Die dortigen Manager sollen die Entscheidungen treffen und dafür auch gerade stehen.
Die DB steckt tief in der Krise. Große Teile der Infrastruktur sind marode und störanfällig, die Pünktlichkeitswerte insbesondere im Fernverkehr, aber zunehmend auch im Regionalverkehr leiden darunter. Palla, die seit Anfang Oktober an der DB-Spitze steht, verwies auf jahrelang unterbliebene Investitionen, die sich nun rächten. Diese Verfehlungen könne sie nun nicht "von heut auf morgen" korrigieren. Deshalb werde sich die Pünktlichkeit voraussichtlich auch im kommenden Jahr nicht verbessern.
Es gehe zunächst darum, "den fallenden Trend zu stabilisieren", sagte die Bahn-Chefin. "Wir sehen eine deutliche Beschleunigung der Anlagenalterung." Und so lange die Schienen, Gleise und Oberleitungen schneller alterten, "als ich dagegen anbauen kann", werde sich auch die Pünktlichkeit nicht verbessern.
Die Pünktlichkeit im Fernverkehr war zu Anfang des Jahres rapide gesunken. Im bisherigen Jahresschnitt lag sie bei knapp unter 60 Prozent, wobei sie seit sechs Monaten teils deutlich niedriger war. Im kommenden Jahr strebt Palla nun eine Pünktlichkeitsquote von 60 Prozent an - drei von fünf Fernzüge sollen als mit weniger als sechs Minuten Verspätung ans Ziel kommen.
Verbesserungen für die Kunden soll es trotzdem geben. Der DB-Konzern will laut Palla 140 Millionen Euro für "ein besseres Kundenerlebnis" investieren. Im Zentrum stehen die Bahnhöfe, die sauberer und sicherer werden sollen, etwa mit neuer Beleuchtung, die Reisendeninformation sowie der Komfort in den Zügen. Hier soll etwa das Angebot in den Bordbistros im Fernverkehr zuverlässiger werden.
Auch beim Thema Wirtschaftlichkeit gelobte Palla Verbesserungen. Sie gehe von einer Übererfüllung der Geschäftsziele in diesem und im kommenden Jahr aus. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Bahn kurzfristig profitabel wird. Die Rückkehr zur schwarzen Null wird frühestens im Jahr 2027 erwartet.
M.García--CPN