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"Noch hartes Stück Arbeit": Bahn setzt Tarifverhandlungen mit GDL im Februar fort
Nach zweitägigen Tarifverhandlungen zwischen der Deutschen Bahn (DB) und der Lokführergesellschaft GDL sieht DB-Personalvorstand Martin Seiler "noch ein hartes Stück Arbeit" vor sich. "Die Atmosphäre ist weiterhin sachlich und konstruktiv, das ist gut. Aber es gibt viel Gesprächsbedarf", erklärte Seiler am Donnerstag nach der dritten Gesprächsrunde. Die Verhandlungen seien nach "intensiven" Gesprächen auf den Februar vertagt worden, teilte der Konzern mit.
Die DB legte nach eigenen Angaben noch kein formales Angebot vor, da die "Zielvorstellungen beider Seiten noch weit auseinanderliegen". Am 9. Februar sollen die Verhandlungen demnach weitergehen und dann gleich fünf Tage dauern. "Unser Ziel bleibt es, bis Ende Februar am Verhandlungstisch einen tragfähigen Abschluss zu erreichen", fuhr Seiler fort.
Beide Parteien haben eine zweimonatige Verhandlungsphase mit Friedenspflicht vereinbart - Fahrgäste der Bahn müssen also bis Ende Februar keine Streiks fürchten. Die aktuellen Tarifverträge der Bahn mit der GDL waren am 31. Dezember 2025 ausgelaufen.
U.Ndiaye--CPN