-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen
-
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
-
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
-
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
-
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
-
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
-
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
-
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
-
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
-
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
-
USA verbieten Einfuhr von humanoiden Robotern aus dem Ausland
-
US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien
-
24 Stunden in der Luft: Airbus A350 landet nach Rekordflug in Frankreich
-
Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert
-
Bundesgerichtshof: Jahresentgelte für Riester-Bausparverträge unzulässig
-
Merz fordert "zwingend" hunderte Milliarden Euro Einsparungen beim EU-Haushalt
-
Coca-Cola meldet starkes Gewinnplus dank der Fußballweltmeisterschaft
-
Frankreich: Neuer Nationaltrainer Zidane will gegen Rassismus im Fußball kämpfen
-
Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise
-
Griechischer Regierungschef erfreut über Erfolg von Christopher Nolans "Die Odyssee"
-
Neue Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 39 Grad möglich
-
Chinas Erfolge in der Chipindustrie: Kursverluste bei Halbleiterfirmen weltweit
-
Bundesregierung kann Klimawirkung von neuem Heizungsgesetz weiter nicht beziffern
-
Ölpreise als Treiber: E-Auto-Markt in Europa erreicht laut Studie neues Allzeithoch
-
Hitzewelle Ende Juni: 90 Prozent mehr Eis und 77 Prozent mehr Wasser verkauft
-
SPD will Verbot von Diskriminierung aufgrund sexueller Identität im Grundgesetz
-
Dank Rückzahlung von US-Zöllen in Millionenhöhe: Philips steigert Gewinn
-
Verdoppelte Gewinne: Oxfam fordert "gerechte" Besteuerung großer Ölkonzerne
-
BitMart تحت الضغط: لم يتم الإفراج عن 22,000 USDT و930,000 SNC بعد مرور 48 ساعة – هل تعاني BitMart من نقص في الأموال؟
-
BitMart 面臨壓力:22,000 USDT 和 930,000 SNC 在 48 小時後仍未解凍——難道 BitMart 資金不足?
-
BitMart под давлением: 22 000 USDT и 930 000 SNC не разблокированы по истечении 48 часов — у BitMart не хватает средств?
-
BitMart unter Druck: 22.000 USDT und 930.000 SNC nach 48 Stunden nicht freigegeben – fehlen BitMart die Mittel?
-
Probleme im China-Geschäft: Absatz von Mercedes im zweiten Quartal gesunken
-
IWF-Chefin lobt bei Besuch in Argentinien Mileis Reformkurs
-
Nach KI-Hackerangriff: Mehr als 30 US-Techfirmen gründen Sicherheitsallianz
-
Porsche baut 5000 Stellen ab - Audi senkt Umsatzprognose für 2026
-
Porsche baut bis 2035 weitere 5000 Stellen ab
-
China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose
-
Ferien in ganz Deutschland: ADAC erwartet staureichstes Wochenende des Sommers
Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen
Zum Auftakt internationaler Klimaverhandlungen in Bonn hat UN-Klimachef Simon Stiell zu größeren Anstrengungen bei der Senkung der Treibhausgasemissionen und mehr Engagement bei der Klimafinanzierung aufgerufen. Zur Eröffnung der zweiwöchigen Verhandlungen verwies Stiell am Montag auf die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken, die die fortschreitende Erderwärmung mit sich bringt. Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte trotz aller Schwierigkeiten zu einem Festhalten am UN-Klimaschutzprozess.
Stiell warnte angesichts des globalen Klimawandels vor Hitzewellen, "die Tausende an einem einzigen Tag töten". Zudem verwies der Exekutivsekretär des UN-Klimasekretariats (UNFCCC) auf wirtschaftliche Risiken. "Ein Festhalten an Einfuhren fossiler Energieträger bedeutet den Import von Inflation und wirtschaftlicher Instabilität", sagte Stiell in seiner Eröffnungsrede. Insbesondere gebe es jetzt keine Zeit mehr, "Debatten noch einmal zu führen oder eingegangene Verpflichtungen wieder infrage zu stellen".
Bei den zweiwöchigen Verhandlungen ab Montag auf Fachebene am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn geht es um die Senkung der Treibhausgasemissionen, die Anpassung an Klimafolgen und um die Mobilisierung von Mitteln für die internationale Klimafinanzierung. Dabei sollen auch private Gelder stärker einbezogen werden. Die Gespräche dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November in Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird.
Bereits zuvor hatte Stiell "maximale Fortschritte" bei den Gesprächen eingefordert. Neben den Emissionssenkungen nannte er vor allem die Verhandlungen über zusätzliche Finanzmittel für Klimaschutz und -anpassung sowie die Bewältigung von klimabedingten Schäden.
Schneider betonte anlässlich der Bonner Verhandlungsrunde, der internationale Klimaschutzprozess sei "eine Voraussetzung dafür, die Erderwärmung zu begrenzen und die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken des Klimawandels einzudämmen". Die Vereinten Nationen blieben "der zentrale Ort, an dem diese globale Herausforderung gemeinsam angegangen wird", erklärte er in Berlin.
"Deutschland wird dazu auch künftig seinen Beitrag leisten – verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen", versicherte Schneider. "Wer heute in Klimaschutz investiert, investiert zugleich in wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Wohlstand", hob der Minister hervor und fügte hinzu: "Deutschland wird sich dafür einsetzen, dass die internationale Staatengemeinschaft ihr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei der Elektrifizierung und bei Energieeffizienz, beim Schutz natürlicher Kohlenstoffspeicher und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels weiter erhöht."
Am klimapolitischen Kurs der Bundesregierung gibt es allerdings auch Kritik, besonders an der Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Deutsche Umweltverbände riefen die Staatengemeinschaft, aber auch die Bundesregierung zu einem entschlosseneren Handeln für mehr Klimaschutz auf. "Die Verhandlungen in Bonn müssen ein klares Signal für wirksamen Klimaschutz senden", hieß es von Germanwatch.
Die Verbände drangen vor allem auf einen zügigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien. Größere Anstrengungen statt drohender Rückschritte müsse es zudem bei der Unterstützung besonders betroffener Länder bei Klimaanpassung und einem Ausgleich für klimabedingte Schäden geben. "Die Abkehr von den Fossilen und die Bereitstellung von Geldern", müssten in Bonn die zentralen Prioritäten sein, verlangte der Umweltverband WWF.
Zu den UN-Verhandlungen werden bis zum 18. Juni mehrere tausend Delegierte von Regierungen sowie aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft der UN-Mitgliedsstaaten in Bonn erwartet. Teilnehmen wollten auch die Umwelt- und Klimaschutzminister der Türkei und Australiens. Die Bundesregierung wird vor Ort durch Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Die US-Regierung ist nach dem von Präsident Donald Trump angeordneten Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen nicht dabei.
O.Hansen--CPN