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Spanien erlebte dieses Jahr seinen heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
Spanien hat dieses Jahr seinen heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt. Wie die spanische Wetterbehörde Aemet mitteilte, lag die Durchschnittstemperatur in den vergangenen drei Monaten bei 24,5 Grad und damit noch höher als im bisherigen Rekord-Sommer 2025. "Der Sommer 2026 war der heißeste in einer historischen Serie in Spanien, dessen Aufzeichnungen bis 1961 zurückreichen", schrieb Aemet auf seiner Website.
Zudem teilte der Wetterdienst mit, dass in Spanien in den Monaten Juni, Juli und August insgesamt 61 Tage lang Hitzewellen herrschten, an denen die Temperaturen oftmals auf über 40 Grad stiegen. Auch dies sei eine nie da gewesene Zahl. Zuletzt hatte der Rekord bei 41 Hitzewellen-Tagen im Jahr 2022 gelegen.
Die Hitze war mitunter lebensgefährlich. Vom vom 1. Juni bis zum 19. August gab es nach datenbasierten Schätzungen des Gesundheitsinstituts Carlos III. mehr als 4450 Hitzetote.
Außerdem führten die hohen Temperaturen zu Dürre und niedrigen Pegelständen der Flüsse und trugen zu schweren Waldbränden bei. Seit Jahresbeginn brannten dadurch fast 296.000 Hektar Land in Spanien nieder. Wissenschaftlern zufolge führt die fortschreitende globale Erwärmung dazu, dass sich solche Wetterextreme verstärken und häufiger auftreten.
A.Samuel--CPN