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Schwache Ernte erwartet: Dürre- und Hitzesommer setzt Frankreichs Winzern zu
Der extreme Sommer setzt Frankreichs Weinbauern zu. In diesem Jahr werde die französische Weinproduktion voraussichtlich bei nur knapp 34 Millionen Hektolitern liegen, teilte der Statistikdienst des Landwirtschaftsministeriums am Montag auf Grundlage einer Schätzung von Anfang September mit. Dies entspricht demnach einem Rückgang von sechs Prozent gegenüber dem ohnehin schwachen Vorjahr. Verglichen mit dem Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2025 liegen die Einbußen bei 17 Prozent.
Sollten sich die Schätzungen bestätigen, würde dies nach Daten der internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) die schwächste Ernte seit 1957 bedeuten. Zurückzuführen sind die Ertragseinbußen dem Landwirtschaftsministerium zufolge neben einer verringerten Anbaufläche vor allem auf widrige Witterungsbedingungen - insbesondere Trockenheit und Hitzewellen im Sommer. Je nach Weinbauregion stellt sich die Lage demnach aber teils unterschiedlich dar; einige Regionen könnten von einer besseren Ernte profitieren.
Y.Ibrahim--CPN