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Bundesforschungeministerin erwartet trotz Novelle Rückgang an Bafög-Beziehern
Das Bundesforschungsministerium erwartet trotz der Bafög-Novelle im kommenden Jahr einen Rückgang der geförderten Studenten. Demnach rechnet das Haus 2027 mit 278.000 Bafög-Beziehern, wie aus Antworten des Ministeriums auf Fragen der Grünen-Bundestagsabgeordneten Paula Piechotta hervorgeht, die der "Rheinischen Post" vorlagen (Freitagausgabe).
Die Schätzung beruht den Angaben zufolge auf Prognosen des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT). Ohne Bafög-Novelle wären laut Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) im kommenden Jahr lediglich 256.000 Studierende in den Genuss der Förderung gekommen.
Piechotta betonte in der "Rheinischen Post", kluge Forschungsförderung bringe Erkenntnis und Innovationen. "Um beides für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft nutzbar zu machen, müssen aber auch entsprechend viele kluge Menschen vorhanden sein." Deswegen müsse für Bär die Förderung von Bildungsaufstieg endlich zum "Schwerpunkt und Herzensthema" werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten müsse das Bafög so aufgestellt werden, dass junge Menschen sich ein Studium auch leisten könnten.
Y.Uduike--CPN