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Emirates fliegt künftig auch Berliner Flughafen BER an
Die Fluggesellschaft Emirates aus den Vereinigten Arabischen Emiraten bekommt zusätzliche Landerechte in Deutschland. Künftig bietet Emirates tägliche Langstreckenflüge zwischen dem Berliner Flughafen BER und Dubai an, wie der Berliner Senat am Donnerstag mitteilte. Die Vereinbarung sei Teil eines neuen Luftverkehrsabkommens. Der Staatschef der Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, hält sich derzeit zu einem Staatsbesuch in Deutschland auf.
"Damit wird der Hauptstadtflughafen BER international noch besser angebunden", erklärte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU), der al-Nahjan am Donnerstag getroffen hatte. Mit täglichen Langstreckenflügen von Berlin nach Dubai rückten "zwei wachsende Wirtschaftsregionen noch enger zusammen".
Emirates fliegt in Deutschland bislang Frankfurt am Main, München, Düsseldorf und Hamburg an. Die Airline bemüht sich schon länger um Landerechte insbesondere für den Hauptstadtflughafen BER. "Nach jahrelangen Verhandlungen sind wir endlich zu einem zukunftsfähigen Ergebnis gekommen", erklärte dazu Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU). Indem Emirates ab sofort zu ihren bislang vier Landepunkten ein weiterer und damit fünfter Landepunkt in Deutschland gewährt werde, "binden wir Deutschland noch besser an die VAE an".
Die zusätzlichen Flüge der Fluggesellschaft sind dabei auf maximal sieben Flüge pro Woche begrenzt. Gleichzeitig wird ein Flugangebot von Emirates zwischen Berlin und Drittstaaten ausgeschlossen. "Damit stärken wir den Luftverkehrsstandort Deutschland", erklärte Bilger.
Insbesondere die Lufthansa lehnt die neue Konkurrenz ab und verweist auf unfaire Wettbewerbsvorteile. Die Lufthansa bietet selbst keine Langstreckenflüge vom BER an und nutzt den Hauptstadtflughafen für Zubringerflüge nach Frankfurt und München.
H.Cho--CPN