-
BGH: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche
-
Deutsche Bank meldet Rekordgewinn
-
BGH verhandelt noch einmal über Zitate aus Buch über Helmut Kohl
-
Bundesnetzagentur: Gasversorgung trotz historisch niedriger Füllstände gesichert
-
Gewerkschaften drohen mit Streiks gegen geplante Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes
-
KI-Investitionen zahlen sich aus: Tech-Konzerne mit starken Gewinnsteigerungen
-
Skeptische Käufer: Tesla-Gewinn bricht im vierten Quartal ein
-
Bericht: SpaceX plant Börsengang vor Musks Geburtstag im Juni
-
US-Notenbank Fed hält Leitzins stabil
-
Bundesregierung verschiebt Ausschreibung für neue Offshore-Anlagen
-
Bundesregierung korrigiert Konjunkturprognose für 2026 und 2027 nach unten
-
Amazon streicht weitere 16.000 Stellen
-
Geldwäsche-Verdacht: Staatsanwaltschaft durchsucht Standorte der Deutschen Bank
-
Bundesregierung korrigiert Konjunkturprognose für 2026 nach unten
-
Tourismusförderung: Wirtschaftsministerium will flexiblere Arbeitszeiten noch 2025
-
Bundesgerichtshof verbietet Untervermietung für finanziellen Gewinn
-
Finanzmärkte: Bafin sieht Risiken für "plötzliche Markt- und Preiskorrekturen"
-
Ländervergleich: Mobilfunktarife mit geringem Datenvolumen sind hierzulande günstig
-
Vergleichsportal: Gaspreise für Neukunden auf tiefstem Stand seit 20 Monaten
-
Technologieriese ASML verbucht kräftiges Gewinnplus - und streicht Stellen
-
Dollar sackt weiter ab - Euro-Kurs übersteigt symbolische Schwelle von 1,20 Dollar
-
Frauen beginnen häufiger ein MINT-Studium - neuer Höchststand
-
Verbraucherstimmung hellt sich zu Jahresbeginn auf
-
Antrag an Bundesparteitag: CDU fordert Mindestlohn-Ausnahmen für Saisonarbeiter
-
Bahn und GDL setzen Tarifverhandlungen fort
-
Wirtschaftsministerin Reiche stellt Jahreswirtschaftsbericht vor
-
US-Notenbank Fed: Stabiler Leitzins erwartet
-
Venezuelas Übergangspräsidentin: USA geben eingefrorene Vermögenswerte frei
-
Panasonic Image Adjust Pro optimiert Produktions-Workflows durch intelligente Kamerasteuerung
-
"Trend-Studie Contact Center 2026": Weder Krise noch Revolution
-
MyWage erreicht 500.000 Kunden im Fintech-Sektor
-
Studie: Offenbar hunderte Missbrauchsfälle bei christlichem Pfadfinderverband
-
"One Battle After Another" und "Blood & Sinners" bei Bafta-Nominierungen vorn
-
Branche warnt: 2030-Ziel bei Offshore-Windenergie wird verfehlt
-
Mineralwasserverbrauch steigt auf fast 129 Liter pro Kopf und Jahr
-
Linnemann zu CDU-Vorstoß für Teilzeit: "Geht am Kern der Debatte vorbei"
-
Zahl der Zwangs-Abschiebungen aus Frankreich stieg 2025 deutlich an
-
KfW-Studie: Strom aus Wind und Sonne ergänzen sich sehr gut
-
Europäische Raumfahrt: Ministerin Bär fordert mehr Beteiliung der Privatwirtschaft
-
Einsparungen von halber Milliarde: Bahn-Chefin Palla will Konzernleitung verschlanken
-
Deutschlandticket: Trotz Preiserhöhung keine Kündigungswelle
-
Puma bekommt chinesischen Großaktionär
-
EU-Neuwagenmarkt 2025 gewachsen - Deutliches Plus bei Hybrid- und E-Autos
-
Charlotte Casiraghi veröffentlicht erstes eigenes Buch
-
Tarifkonflikt in öffentlichem Dienst: Warnstreiks an über 20 Universitätskliniken
-
Blick auf Auslandsgeschäft "etwas zuversichtlicher": Exporterwartungen steigen
-
Junge Frauen und Einwanderer im Job häufiger überqualifiziert
-
Neuzulassungen in der EU 2025: Mehr E-Autos und Hybride als reine Verbrenner
-
Neuzulassungen in der EU 2025: Mehr E-Autos als Verbrenner
-
Verbändebündnis warnt vor Einschnitten bei Solarstromförderung
Klimafaktenpapier: Sich weiter erwärmende Erde steuert auf gefährliche Kipppunkte zu
Vor der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém haben führende Klimaforschungsorganisationen alarmierende Folgen der fortschreitenden Erderwärmung aufgelistet. Ihr am Dienstag veröffentlichtes Klimafaktenpapier, eine Zusammenfassung des aktuellen Wissensstands zum Klimawandel, zeigt, dass mehrere Klima-Indikatoren in diesem oder dem vergangenen Jahr Rekordwerte erreicht haben. "Wir beobachten, dass weltweit Meer- und Festlandeis schrumpfen, der Anstieg des Meeresspiegels sich beschleunigt und Wetterextreme wie Hitzewellen, Dürren und Starkregen zunehmen", erklärte Professor Hans-Otto Pörtner vom Alfred-Wegener-Institut.
Laut dem Klimafaktenpapier traten die zehn weltweit wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen allesamt in den vergangenen zehn Jahren auf - mit 2024 als jüngstem Rekordjahr. Laut dem EU-Klimadienst Copernicus ist Europa der Kontinent, der sich am schnellsten erwärmt. Das im Pariser Klimaabkommen festgelegte Ziel, die Erderwärmung möglichst auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, wird der Auflistung zufolge innerhalb des nächsten Jahrzehnts dauerhaft überschritten.
Damit droht die Erde, mehrere Klima-Kipppunkte zu erreichen. "Die tropischen Korallenriffe haben wir vermutlich bereits verloren", erklärte der Veranstalter des Extremwetterkongresses, Frank Böttcher. "Spätestens ab 1,5 Grad Erwärmung betreten wir auch bei weiteren Kippelementen, etwa den Eisschilden auf Grönland und der Antarktis oder der Atlantischen Umwälzzirkulation, den Hochrisikobereich."
Andreas Becker, Klima-Experte des Deutschen Wetterdienstes, hob hervor, dass das Überschreiten der 1,5-Grad-Grenze nicht bedeute, dass Klimaschutzmaßnahmen keinen Sinn mehr hätten. "Jedes vermiedene Zehntelgrad Erderwärmung hilft und leistet nicht zuletzt einen Beitrag zur Reduzierung der andernfalls enormen Kosten der Klimaanpassung", erklärte er.
Die Autoren des Klimafaktenpapiers fordern daher entschlossenere Maßnahmen zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes. Demnach wird diese Forderung von der Mehrheit der Menschheit unterstützt. "Eine repräsentative Umfrage unter rund 130.000 Personen in 125 Ländern zeigte, dass sich weltweit 89 Prozent der Menschen von ihren Regierungen eine ambitionierte Klimapolitik wünschen", erklärte der Vorstand des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK), Thomas Hickler vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt am Main.
Kommenden Montag beginnt in Belém die zweiwöchige Weltklimakonferenz. Vorher treffen sich dort am Donnerstag und Freitag bereits einige Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), zu Klimaberatungen. Mit den derzeitigen Klimaschutzzusagen der gut 190 Vertragsstaaten des Pariser Abkommens steuert die Erde derzeit auf eine gefährliche Erwärmung um drei oder vier Grad zu.
P.Kolisnyk--CPN