-
Türkei meldet landesweit 115 Waldbrände - 110 davon unter Kontrolle
-
Umfrage: Mehrheit von Deutschen postet Urlaubsbilder in sozialen Netzwerken
-
Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
-
Autokonzern Stellantis zurück im Gewinnbereich - Absätze deutlich gesteigert
-
Schäden durch Blitze 2025 gesunken - Durchschnittliche Schadenssumme steigt aber
-
Deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal voraussichtlich um 0,2 Prozent gewachsen
-
Höhere Ölpreise: Shell verdreifacht Quartalsgewinn
-
RKI: Bereits fast 10.000 Hitzetote in diesem Sommer
-
Samsung: Operativer Gewinn steigt um mehr als 1800 Prozent
-
Deutsche Bahn stellt Halbjahreszahlen vor
-
"Bild": Deutsche Bahn macht erstmals seit sieben Jahren wieder Gewinn
-
Nach BBC-Doku: Schauspieler Jared Leto weist Vorwürfe sexueller Gewalt zurück
-
"Familienstreit" bei der Fed: US-Notenbank lässt Leitzins vorerst unverändert
-
Brasiliens Justiz untersucht Video mit KI-Bild von Ex-Präsident Bolsonaro
-
Protest gegen neue Kategorie für asiatischen Pop: Band BTS will keinen Grammy
-
OpenAI: Unkontrollierter KI-Hackerangriff war größer als angenommen
-
Durchgesickerte Prüfungsaufgaben: Indische Abgeordnete stimmen für härtere Strafen
-
Nordrhein-Westfalen: Lehrerin scheitert vor Gericht mit Versetzung nach Ostfriesland
-
Förder-Aus für kleine PV-Anlagen - Reiche: Schluss mit "rundum sorglos"
-
Russland schreibt Telegram-Chef Durow international zur Fahndung aus
-
Auf Hitze folgen Unwetter: Regional starke Gewitter bei hohen Temperaturen erwartet
-
Mehr Raketenstarts: Trump-Regierung will Umweltschutz für Raumfahrt aufweichen
-
Nach Anschlag in Berlin: Doppelt so viele Polizisten bei CSD in Hamburg
-
Industrie begrüßt umstrittene Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche
-
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
-
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
-
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
-
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
-
Staatliche Pro-Kopf-Verschuldung in Deutschland steigt auf mehr als 31.000 Euro
-
Russische Medien: Telegram-Chef Durow zur internationalen Fahndung ausgeschrieben
-
Energiegesetze von Wirtschaftsministerin Reiche im Bundeskabinett
-
USA verbieten Einfuhr von humanoiden Robotern aus dem Ausland
-
US-Regierung will Raumfahrtsektor von Umweltvorschriften befreien
-
24 Stunden in der Luft: Airbus A350 landet nach Rekordflug in Frankreich
-
Begrenzungen beim Kraftstoffverkauf in Russland vielerorts aufgehoben oder gelockert
-
Bundesgerichtshof: Jahresentgelte für Riester-Bausparverträge unzulässig
-
Merz fordert "zwingend" hunderte Milliarden Euro Einsparungen beim EU-Haushalt
-
Coca-Cola meldet starkes Gewinnplus dank der Fußballweltmeisterschaft
-
Frankreich: Neuer Nationaltrainer Zidane will gegen Rassismus im Fußball kämpfen
-
Noroviren in Tiefkühlbeeren: Verbraucherschützer fordern Warnhinweise
-
Griechischer Regierungschef erfreut über Erfolg von Christopher Nolans "Die Odyssee"
-
Neue Hitzewelle erreicht Deutschland: Temperaturen bis 39 Grad möglich
-
Chinas Erfolge in der Chipindustrie: Kursverluste bei Halbleiterfirmen weltweit
-
Bundesregierung kann Klimawirkung von neuem Heizungsgesetz weiter nicht beziffern
-
Ölpreise als Treiber: E-Auto-Markt in Europa erreicht laut Studie neues Allzeithoch
-
Hitzewelle Ende Juni: 90 Prozent mehr Eis und 77 Prozent mehr Wasser verkauft
-
SPD will Verbot von Diskriminierung aufgrund sexueller Identität im Grundgesetz
-
Dank Rückzahlung von US-Zöllen in Millionenhöhe: Philips steigert Gewinn
-
Verdoppelte Gewinne: Oxfam fordert "gerechte" Besteuerung großer Ölkonzerne
-
BitMart تحت الضغط: لم يتم الإفراج عن 22,000 USDT و930,000 SNC بعد مرور 48 ساعة – هل تعاني BitMart من نقص في الأموال؟
Japan will Erneuerbare bis 2040 zur Hauptenergiequelle des Landes machen
Japan will Strom aus Erneuerbaren wie Windkraft und Solar bis zum Jahr 2040 zu seiner Hauptenergiequelle machen und damit den Weg des Landes zur CO2-Neutralität ebnen. Zugleich sehen die am Dienstag veröffentlichten Pläne der Regierung vor, dass Atomkraft weiterhin eine Rolle dabei spielen soll, den wachsenden Energiebedarf für Künstliche Intelligenz (KI) und die Produktion von Mikrochips zu decken. CO2-neutral will das rohstoffarme Land bis Mitte des Jahrhunderts sein.
Japan ziele darauf ab, "die Nutzung erneuerbarer Energien als Hauptstromquelle zu maximieren", heißt es im Entwurf des Strategiepapiers, das nun dem Kabinett in Tokio vorgelegt werden soll. Auf der anderen Seite solle vermieden werden, sich zu stark auf eine einzelne Energiequelle zu verlassen, um so neben der Dekarbonisierung auch eine "stabile Energieversorgung" zu gewährleisten, heißt es in dem Papier weiter.
Bis 2040 sollen demnach 40 bis 50 Prozent der Produktion aus Erneuerbaren stammen. Dies wäre ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Niveau des Jahres 2023, das bei 23 Prozent lag.
Mit der verstärkten Hinwendung zu Erneuerbaren will sich Japan unabhängiger von Importen und damit auch von geopolitischen Risiken machen. So wurden 2023 fast 70 Prozent des Energiebedarfs der weltweit viertgrößten Volkswirtschaft durch das Verfeuern fossiler Energieträger wie Kohle oder Gas gedeckt, von denen wiederum fast die gesamte Menge importiert werden musste, was das Land rund 500 Millionen Dollar (umgerechnet knapp 480 Millionen Euro) kostete - pro Tag.
Andererseits soll auch Atomkraft weiterhin zur Versorgungssicherheit beitragen und dabei helfen, die gesamte Stromproduktion des Landes bis 2040 um zehn bis 20 Prozent im Vergleich zu 2023 zu steigern. Von der nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima 2011 ausgegebenen Devise, die Abhängigkeit von der Kernenergie "so weit wie möglich" zu verringern, rückt Japan deshalb ab. 2040 soll Atomkraft den aktuellen Plänen zufolge rund 20 Prozent der gesamten Energieproduktion ausmachen; 2023 waren es 8,5 Prozent.
Klimaschutzaktivisten kritisieren die Regierungspläne als nicht weitgehend genug. Hirotaka Koike von Greenpeace forderte "mehr Ehrgeiz" bei den erneuerbaren Energien. Hanna Hakko von der Denkfabrik E3G verwies auf "verschiedene Szenarien von Energieexperten". Diese zeigten, dass Erneuerbare bereits in der zweiten Hälfte der 2030er Jahre zwischen 60 und 80 Prozent des japanischen Stromerzeugungsmixes ausmachen könnten, "wenn die Regierung unterstützende Maßnahmen ergreifen würde".
St.Ch.Baker--CPN