-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Chemiekonzern BASF hebt erneut Gewinnerwartung
-
Südkoreas Chip-Hersteller SK Hynix verbucht erneuten Umsatz- und Gewinnrekord
-
Gewinnmarge von Mercedes' Autosparte im dritten Quartal fast halbiert
-
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung - Zinspause erwartet
-
Studie: Aufweichung von EU-Verbrenner-Aus könnte tausende Jobs kosten
-
Eurojackpot vom 23. Oktober bleibt ohne Hauptgewinner
-
Bitcoin fällt vor Fed-Entscheidung unter 80.000 Dollar
-
Fed entscheidet am Mittwoch über den US-Leitzins
-
Suche nach Atom-Endlager konzentriert sich auf fünf Prozent der Bundesfläche
-
Rechtsstreit zwischen Künast und Facebook: Karlsruhe wendet sich an EuGH
-
Airbus-Kredit: USA stellen Vereinbarung mit EU in Frage
-
Audi-Auftritt bei Trump löst Debatte über Verantwortung von Konzernchefs aus
-
Frankreichs Regierung ruft zum Blockade-Ende auf - Schüler wollen weiter protestieren
-
Wie Unternehmen stille Leistungsträger besser erkennen und fördern
Studie bescheinigt Öko-Landbau positive Klimabilanz
Expertinnen und Experten der Universität München bescheinigen dem Öko-Landbau eine positive Klimabilanz. Dieser "trägt zur Lösung von Umweltproblemen bei, zum Beispiel zur Reduzierung von umwelt- und klimarelevanten Stickstoffemissionen", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie. Empfohlen wird daher, die Öko-Anbaufläche zügig weiter auszubauen.
"In der derzeitigen wirtschaftlichen Situation ist es zunächst wichtig, die vorhandene Öko-Anbaufläche zu erhalten und den Absatz von Bioprodukten zu stärken und zu stabilisieren", empfehlen die Forscherinnen und Forscher. Nach der Konsolidierung sollte die Öko-Anbaufläche möglichst rasch ausgebaut werden, um das Ziel der Bundesregierung zu erreichen, deren Anteil bis 2030 auf 30 Prozent zu erhöhen.
Verwiesen wird in der Studie auf die Verringerung des Stickstoffeinsatzes um etwa 100 Kilogramm je Hektar und der Stickstoffüberschüsse auf weniger als 20 Kilogramm. Damit verbunden seien geringere Emissionen von Ammoniak, Lachgas und Nitrat, was sich positiv auf Biodiversität und Trinkwasserschutz auswirke.
Durch den Verzicht von Mineraldünger verbessere sich zudem die Energiebilanz und damit die Abhängigkeit der Landwirtschaft von fossilen Energieträgern. Durch die organische Düngung werde zugleich der Humusaufbau verbessert.
Insgesamt seien im ökologischen Pflanzenbau die Treibhausgasemissionen mit 1750 Kilogramm CO2 pro Hektar halb so groß wie im konventionellen Landbau. Außerdem sei der Verzicht auf chemisch-synthetische Herbizide, Fungizide und Insektizide positiv für die Biodiversität.
Die Erträge seien im ökologischen Pflanzenbau zwar niedriger als im konventionellen Pflanzenbau. Allerdings ließen sich bei optimaler Nährstoffversorgung in ökologischen Fruchtfolgen hohe und stabile Energieerträge erzielen, die das mittlere Ertragsniveau konventioneller Fruchtfolgen erreichen könnten. Gleichwohl seien weitere Ertragssteigerungen im Öko-Landbau "von strategischer Bedeutung".
Bei der Tierhaltung wird der geringere Tierbesatz durch die flächengebundene Haltung hervorgehoben. Zudem würden die Emissionen in der Milchviehhaltung durch die Grundfutter-orientierte Fütterung, den Verzicht auf Soja-Einsatz und eine nachhaltige Grünlandnutzung verringert.
C.Peyronnet--CPN