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DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
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Einigung im Tarifstreit im privaten Versicherungsgewerbe
Im Tarifstreit für die Beschäftigten des privaten Versicherungsgewerbes haben die Gewerkschaft Verdi und der Arbeitgeberverband AGV eine Einigung erzielt. Wie beide Seiten am Samstagabend mitteilten, gelang der Kompromiss für die rund 160.000 Beschäftigten in der dritten Verhandlungsrunde. Vereinbart wurden demnach zwei Einmalzahlungen in Höhe von 550 Euro beziehungsweise 500 Euro im Mais dieses und im Mai nächsten Jahres.
VdK-Präsidentin: Menschen wissen nicht, wo sie noch sparen sollen
Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, sieht eine sich zunehmend verfestigende Armut in Deutschland und kritisiert die Entlastungspakete der Regierung als nicht ausreichend. Viele Menschen, besonders jene mit kleinen Renten, "wissen nicht mehr, wo sie noch sparen sollen: Beim Essen, bei der Fahrt zum Arzt oder beim Heizen", sagte Bentele der "Passauer Neuen Presse" vom Samstag.
US-Schauspieler Will Smith kommt möglichem Ausschluss aus Oscar-Akademie zuvor
Fünf Tage nach seiner Ohrfeige bei der Oscar-Gala ist Hollywood-Star Will Smith einem möglichen Ausschluss aus der Oscar-Akademie zuvorgekommen. "Ich trete aus der Academy of Motion Picture Arts and Sciences zurück und werde alle weiteren Konsequenzen akzeptieren, die der Vorstand für angemessen hält", schrieb der US-Schauspieler in einer Erklärung, die das Branchenblatt "Variety" am Freitag (Ortszeit) veröffentlichte.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
Netzagentur: Privathaushalte nicht zu spät mit hohen Gaskosten konfrontieren
Die Bundesnetzagentur hat sich im Umgang mit der Gaskrise dafür ausgesprochen, Privathaushalte nicht zu spät mit steigenden Kosten zu konfrontieren. "Viele Haushalte werden erst bei der Heizabrechnung im nächsten Jahr bemerken, wie stark der Preis gestiegen ist, und die Nachzahlungen nicht stemmen können", sagte Behördenchef Klaus Müller der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Wenn die Abschläge erst nächstes Jahr erhöht werden, trifft es viele Menschen unvorbereitet."
Regierung in Sri Lanka baut mit Blick auf geplante Proteste Militärpräsenz aus
Die Regierung in Sri Lanka hat mit Blick auf für Sonntag angekündigte Proteste die Militärpräsenz im Land massiv ausgebaut und den Soldaten Sondervollmachten erteilt. Mehr und mehr schwer bewaffnete Soldaten wurden am Samstag an Tankstellen und weiteren strategischen Punkten stationiert, nachdem Präsident Gotabaya Rajapaksa am Vortag den Ausnahmezustand für den südasiatischen Inselstaat ausgerufen hatte.
Wirtschaftsexperte warnt vor Entwertung von Sparvermögen durch steigende Inflation
Die durch stark steigende Energiepreise angetriebene Inflation droht nach Expertenansicht Sparvermögen und Altersvorsorge besonders stark zu entwerten. "Der aktuelle Inflationsschub könnte Geldvermögen, das mit geringen oder überhaupt keinen Zinsen investiert ist, um etwa zehn Prozent im realen Wert verringern", sagte der Ökonom Friedrich Heinemann vom ZEW - Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung der "Augsburger Allgemeinen" (Samstagsausgabe). "Das dürfte für viele ein Rückschlag für die Altersvorsorge bringen."
Ukrainischer Minister stellt Europa umfassende Energielieferungen in Aussicht
Die Ukraine will nach Angaben ihres Energieministers zur Verringerung der europäischen Abhängigkeit von Russland zukünftig Gas und Wasserstoff in erheblichem Umfang liefern, fordert zunächst aber ein Energie-Embargo gegen Russland. Wegen des Krieges in seiner Heimat seien jetzt erst einmal "umfassende Energiesanktionen" gegen Russland notwendig, sagte der ukrainische Energieminister German Galuschtschenko dem "Tagesspiegel". Damit solle Russland das Geld für eine Fortsetzung seines Angriffskrieges entzogen werden.
Nasa beginnt mit Generalprobe von SLS-Rakete für Mond-Missionen
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat mit wichtigen Tests ihrer neuen riesigen Mond-Rakete SLS begonnen. Zu den zweitägigen Tests im Kennedy Space Center im Bundesstaat Florida gehört die Simulation eines Start-Countdowns, wie die Nasa am Freitag (Ortszeit) mitteilte. Es handelt sich um die Generalprobe für die unbemannte Mond-Mission Artemis 1, die in ein paar Monaten starten soll.
US-Schauspieler Will Smith tritt wegen Ohrfeige aus Oscar-Akademie aus
Nach seiner Ohrfeige bei der Oscar-Gala tritt Hollywood-Star Will Smith aus der Oscar-Akademie aus. "Ich trete aus der Academy of Motion Picture Arts and Sciences zurück und werde alle weiteren Konsequenzen akzeptieren, die der Vorstand für angemessen hält", schrieb der US-Schauspieler in einer Erklärung, die das Branchenblatt "Variety" am Freitag (Ortszeit) veröffentlichte.
Berichte: Biden-Sprecherin Psaki wechselt zu Sender MSNBC
Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, steht Medienberichten zufolge vor einem Abgang aus dem Weißen Haus und einem Wechsel zum Fernsehsender MSNBC. Zahlreiche US-Medien wie das Nachrichtenportal "Axios", der Nachrichtensender CNN und die "New York Times" berichteten am Freitag, dass die 43-Jährige ihren Job als Präsidentensprecherin bald an den Nagel hängen wird.
Amazon-Mitarbeiter stimmen für erste Gewerkschaftsgründung in den USA
Mitarbeiter des Online-Versandhändlers Amazon haben für die erste Gründung einer Gewerkschaftsvertretung bei dem Konzern in den USA gestimmt. Bei dem Votum der Mitarbeiter eines Amazon-Lagers in Staten Island im Bundesstaat New York gab es laut Auszählung vom Freitag eine Mehrheit von 2654 zu 2131 Stimmen. Amazon stemmt sich seit Jahren gegen die Gründung von Gewerkschaften.
Kreml will Depardieu nach Kritik am Präsidenten den Ukraine-Konflikt "erklären"
Nach der heftigen Kritik des Schauspielers Gérard Depardieu am russischen Präsidenten Wladimir Putin wegen des Ukraine-Konflikts hat der Kreml dem "Enfant terrible" des französischen Films angeboten, ihm die Hintergründe "zu erklären". "Ich würde sagen, dass Depardieu höchstwahrscheinlich nicht ganz versteht, was vor sich geht", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag. Depardieu hatte Putin am Donnerstag "verrückte und inakzeptable Exzesse" bescheinigt.
Planet der Stille: Erste Tonaufnahmen vom Mars ausgewertet
Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat erstmals Tonaufnahmen vom Mars ausgewertet - das Ergebnis: Auf dem Roten Planeten herrscht überwiegend Stille, durchbrochen nur von gelegentlichen Windböen. "Es gibt nur wenige natürliche Schallquellen, mit Ausnahme des Windes", erklärten die Wissenschaftler anlässlich der Veröffentlichung ihrer Studie in der Fachzeitschrift "Nature" am Freitag. Eine Überraschung hielten die fünfstündigen Tonaufnahmen jedoch bereit: Auf dem Mars gibt es zwei unterschiedliche Schallgeschwindigkeiten.
ADAC: März war der teuerste Tank-Monat aller Zeiten
Der März ist laut ADAC der teuerste Tank-Monat aller Zeiten gewesen. Im Monatsmittel kostete ein Liter Super E10 2,069 Euro, ein Liter Diesel 2,140 Euro, wie der ADAC am Freitag in München mitteilte. Binnen weniger Tage stiegen die Preise von Anfang bis Mitte März demnach massiv.
Weitere Verhandlungsrunde zwischen Kiew und Moskau trotz russischer Angriffsvorwürfe
Erstmals seit Beginn des Krieges hat Russland der Ukraine einen Angriff auf das eigene Territorium vorgeworfen. Ukrainische Hubschrauber hätten ein Treibstofflager im Westen Russlands angegriffen und einen Großbrand ausgelöst, teilte der Gouverneur der Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, am Freitag im Messengerdienst Telegram mit. Beide Seiten setzten ihre Verhandlungen um eine Waffenruhe dennoch fort. In Mariupol wurde unter der Leitung vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ein neuer Versuch gestartet, tausende Zivilisten aus der belagerten südukrainischen Stadt zu retten.
Prinz Andrew erneut durch Justizverfahren in Bedrängnis
Er ist zwar nicht selbst beschuldigt - aber Prinz Andrew ist durch ein Justizverfahren erneut in Bedrängnis geraten. Der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. soll laut am Freitag von britischen Medien veröffentlichten Dokumenten "beträchtliche Summen" von einem vor Gericht verklagten türkischen Geschäftsmann bekommen haben. Die Rede ist von mehr als einer Million Pfund.
Papst entschuldigt sich bei Indigenen für Missbrauch in kanadischen Internaten
Papst Franziskus hat sich für den jahrzehntelangen Missbrauch indigener Kinder in katholischen Internaten in Kanada entschuldigt. Er empfinde "Scham" und "Schmerz", sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag bei einem Treffen mit Vertretern verschiedener indigener Gruppen in Rom. "Ich bitte Gott um Vergebung für das erbärmliche Verhalten dieser Mitglieder der katholischen Kirche" und "bitte Sie gemeinsam mit meinen kanadischen Bischofsbrüdern um Entschuldigung", fügte er hinzu. Zugleich kündigte der Papst für Ende Juli eine Reise nach Kanada an.
Handel rechnet mit weiteren heftigen Preiserhöhungen wegen des Ukraine-Kriegs
Auf Verbraucherinnen und Verbraucher kommen nach Einschätzung des Handelsverbands Deutschland (HDE) schon bald weitere deutliche Preiserhöhungen zu. "Die zweite Welle an Preissteigerungen kommt, und die wird sicherlich zweistellig", warnte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Verbraucherinnen und Verbraucher decken sich bereits vor allem mit Speiseöl und Mehl ein, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.
Im Januar rund acht Prozent mehr Baugenehmigungen
Der Anstieg bei den Baugenehmigungen in Deutschland hat sich im Januar fortgesetzt. Im ersten Monat des Jahres wurde nach vorläufigen Angaben der Bau von fast 30.000 Wohnungen genehmigt, ein Plus gegenüber Dezember um 4,3 Prozent und gegenüber Januar 2021 um 8,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Gesamtjahr 2021 waren knapp 381.000 Baugenehmigungen erteilt worden - so viele wie seit 1999 nicht.
Einigung im Tarifstreit der öffentlichen Banken erzielt
Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Verband der öffentlichen Banken (VÖB) haben beide Seiten eine Einigung für die über 60.000 Beschäftigten erzielt. Wie sie am Freitag mitteilten, sieht das vereinbarte Paket Gehaltserhöhungen in zwei Stufen um insgesamt fünf Prozent vor, die zum Juli dieses Jahres und zum Juli kommenden Jahres wirksam werden. Auch eine weitere Einmalzahlung von 300 Euro wurde vereinbart.
Corona-Sondervermögen in Rheinland-Pfalz größtenteils mit Verfassung vereinbar
Das Corona-Sondervermögen des Landes Rheinland-Pfalz ist zum Teil verfassungswidrig. Größtenteils stehe das Sondervermögen, das im Herbst 2020 neben dem regulären Landeshaushalt eingerichtet worden war, aber im Einklang mit der Verfassung, entschied der Verfassungsgerichtshof des Landes am Freitag in Koblenz. Das Land hatte mehr als eine Milliarde Euro zur Bewältigung der Pandemie aufgenommen. (Az. VGH N 7/21)
In Frankreich gibt es vier Monate lang Tankrabatt
Mit drei Milliarden Euro finanziert die französische Regierung einen Tankrabatt von bis zu 18 Cent pro Liter. Von Freitag an soll der Treibstoff vier Monate lang subventioniert werden. Nahe der Grenze nutzten auch zahlreiche Autofahrer aus Deutschland den verbilligten Treibstoff in Frankreich. Die Opposition sprach von einem "Wahlgeschenk" kurz vor der Präsidentschaftswahl. Der Grünen-Präsidentschaftskandidat Yannick Jadot prangerte zudem die "Ungerechtigkeit" der Maßnahme an.
Ukraine-Krieg treibt Inflation in der Eurozone auf neuen Rekord
Der Ukraine-Krieg hat die Inflation in der Eurozone im März auf einen neuen Rekordwert getrieben: Die Teuerungsrate in den Ländern der Währungsunion erreichte im vergangenen Monat voraussichtlich 7,5 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag in einer ersten Schätzung mitteilte. Angetrieben wurde die Entwicklung in der Eurozone durch die Energiepreise: Sie stiegen im Jahresvergleich um satte 44,7 Prozent.
Verivox: Zahl der Banken mit Negativzinsen weiter angestiegen
Die Zahl der Banken in Deutschland, die von ihren Kundinnen und Kunden Strafzinsen verlangen, ist im ersten Quartal weiter gestiegen. Wie das Portal Verivox am Freitag mitteilte, verlangen inzwischen 449 Kreditinstitute Negativzinsen von ihren Privatkundinnen und -kunden. Das Portal schätzt die Dunkelziffer deutlich höher ein - Verivox beobachtet die Internetseiten von rund 1300 Banken und Sparkassen, nicht alle veröffentlichen aber ihre Zinsen frei zugänglich.
Umfrage: Bürger sehen größten Digitalisierungsbedarf bei Stadtverwaltungen
Einen besonders großen Digitalisierungsbedarf sehen Deutschlands Bürgerinnen und Bürger bei den Stadtverwaltungen: Gut jeder Zweite sieht hier laut einer Umfrage für die E-Mail-Anbieter Web.de und GMX weiteren Handlungsbedarf. Auch die Digitalisierung in Schulen muss nach Meinung von der Hälfte der Befragten weiter vorangetrieben werden. Dass die Ampel-Koalition in Sachen Digitalisierung mehr umsetzt als die Vorgänger-Regierung, glaubt nur ein Drittel der Befragten.
Gefährlicher Stoff Oleum in Industriepark in Frankfurt am Main ausgetreten
Im Industriepark Fechenheim in Frankfurt am Main ist wegen eines "Schadensereignisses" am Freitagmorgen der Stoff Oleum ausgetreten. Die Feuerwehr warnte zunächst vor "möglichen Gesundheitsgefahren" und empfahl Anwohnern in Frankfurt, Offenbach und Maintal, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen abzuschalten. Wenig später wurde die Warnung aufgehoben, weil die Gefahr nicht mehr bestehe.
Statistikamt: Verkaufszahlen von Speiseöl und Mehl drastisch gestiegen
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland decken sich angesichts des Kriegs in der Ukraine mit Speiseöl und Mehl ein. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden wertete experimentelle Daten aus und stellte für die Woche vom 7. bis zum 13. März eine Zunahme der Nachfrage nach Speiseöl um 123 Prozent verglichen mit September 2021 fest. Wie das Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, stieg die Nachfrage nach Mehl in dem Zeitraum sogar um 206 Prozent.
BASF und Siemens Energy warnen vor Boykott russischer Energie
Die beiden Unternehmen BASF und Siemens Energy haben vor drastischen wirtschaftlichen Schäden im Fall eines sofortigen Ausstiegs aus russischen Energielieferungen gewarnt. BASF-Chef Martin Brudermüller sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", ein Stopp oder längerer Ausfall russischer Gas- und Ölimporte "könnte die deutsche Volkswirtschaft in ihre schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs bringen". Vor allem für viele kleine und mittelständische Unternehmen wäre dies existenzbedrohend, warnte der Chef des Chemiekonzerns.
Russisches Opernhaus lädt Anna Netrebko nach Kritik an Putin aus
Nach ihrer Kritik an Russlands Militäreinsatz in der Ukraine ist die russische Sopranistin Anna Netrebko von einem Opernhaus in ihrem Heimatland ausgeladen worden. Das für den 2. Juni geplante Konzert der 50-Jährigen könne nicht stattfinden, erklärte die Oper im sibirischen Nowosibirsk am Donnerstag. Das Opernhaus warf der in Österreich lebenden Sängerin indirekt vor, ihr Heimatland verraten zu haben.
Handelsverband HDE rechnet mit zweiter Welle deutlicher Preiserhöhungen
Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet wegen des Ukraine-Kriegs mit einer zweiten Welle deutlicher Preiserhöhungen. Schon vor dem Kriegsausbruch seien die Preise als Folge gestiegener Energiepreise "über die Produktpalette hinweg" um gut fünf Prozent gestiegen, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Nun kämen die Folgen des Ukraine-Kriegs noch hinzu. "Die zweite Welle an Preissteigerungen kommt, und die wird sicherlich zweistellig", warnte Sanktjohanser.
Ukraine: Russische Soldaten aus Tschernobyl abgezogen
Nach wochenlanger Besetzung haben die russischen Streitkräfte die Atomruine Tschernobyl verlassen, dabei nach ukrainischen Angaben aber Geiseln mitgenommen. "Es sind keine Außenstehenden mehr auf dem Gebiet des Atomkraftwerks Tschernobyl", teilte die für das Sperrgebiet im Norden der Ukraine zuständige ukrainische Behörde am Donnerstagabend auf Facebook mit. Später hieß es, die Russen hätten ukrainische Soldaten mitgenommen, die sie seit Kriegsbeginn als Geiseln gefangen hielten.
Ukraine könnte laut Regierung wegen des Krieges die Hälfte ihrer Ernte einbüßen
Wegen des russischen Angriffskriegs könnte in der Ukraine nach Einschätzung der ukrainischen Regierung die Hälfte der jährlichen Ernte ausfallen. Die Erträge könnten in diesem Jahr um 25 oder sogar 50 Prozent sinken, erklärte Landwirtschaftsminister Mykola Solskyj in einem schriftlichen Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei "noch eine optimistische Prognose".