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Berichte: Biden-Sprecherin Psaki wechselt zu Sender MSNBC
Die Sprecherin von US-Präsident Joe Biden, Jen Psaki, steht Medienberichten zufolge vor einem Abgang aus dem Weißen Haus und einem Wechsel zum Fernsehsender MSNBC. Zahlreiche US-Medien wie das Nachrichtenportal "Axios", der Nachrichtensender CNN und die "New York Times" berichteten am Freitag, dass die 43-Jährige ihren Job als Präsidentensprecherin bald an den Nagel hängen wird.
Laut "Axios" befindet sich Psaki, die kürzlich zum zweiten Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden war, derzeit in Exklusivverhandlungen mit dem linksgerichteten Nachrichtensender MSNBC. Sie soll demnach eine MSNBC-Sendung im Streamingportal Peacock des Mutterkonzerns NBCUniversal moderieren und in anderen Sendungen von MSNBC auftreten. Schon die frühere Sprecherin von Bidens Stellvertreterin Kamala Harris, Symone Sanders, hatte nach ihrem Abgang aus dem Weißen Haus einen Vertrag bei MSNBC unterschrieben.
CNN berichtete, Psaki werde bis zum traditionellen Dinner der Korrespondenten am Weißen Haus am 30. April im Amt blieben. Medienberichten zufolge hatte sich auch CNN die Dienste der Biden-Sprecherin sichern wollen.
Das Weiße Haus wollte die Berichte über Psakis Wechsel zu MSNBC am Freitag nicht kommentieren. "Jen ist hier und arbeitet jeden Tag für den Präsidenten, um Ihnen die Antworten auf Ihre Fragen zu geben, und darauf liegt ihr Fokus."
Psaki hatte stets klargestellt, dass sie den anstrengenden Job der Präsidentensprecherin nur für eine begrenzte Zeit ausüben will. Im vergangenen Mai sagte sie, sie wolle noch etwa ein Jahr im Amt bleiben und dann mehr Zeit für ihre Kinder haben.
Psaki ist seit Bidens Amtsantritt im Januar 2021 Chefsprecherin des Weißen Hauses und erklärt und verteidigt die Politik des US-Präsidenten. Sie führte unter anderem die täglichen Presseunterrichtungen im Weißen Haus wieder ein, die unter Bidens Vorgänger Donald Trump abgeschafft worden waren.
Ein Wechsel ins Fernsehen ist für Sprecherinnen und Sprecher des Weißen Hauses nicht unüblich. Die frühere Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany arbeitet inzwischen für den konservativen Nachrichtensender Fox News, Trumps erster Sprecher, Sean Spicer, hat eine Sendung beim weit rechts stehenden Sender Newsmax.
P.Gonzales--CPN