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Einigung im Tarifstreit der öffentlichen Banken erzielt
Im Tarifstreit zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Verband der öffentlichen Banken (VÖB) haben beide Seiten eine Einigung für die über 60.000 Beschäftigten erzielt. Wie sie am Freitag mitteilten, sieht das vereinbarte Paket Gehaltserhöhungen in zwei Stufen um insgesamt fünf Prozent vor, die zum Juli dieses Jahres und zum Juli kommenden Jahres wirksam werden. Auch eine weitere Einmalzahlung von 300 Euro wurde vereinbart.
Zum Januar 2024 soll zudem die wöchentliche Arbeitszeit um eine Stunde auf 38 Stunden reduziert werden. Die Beschäftigten dürfen zudem bis zu 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten. Laufen wird der neue Tarifvertrag bis Ende Mai 2024.
Verdi sprach von einem "ordentlichen Tarifabschluss" nach neun Monaten Verhandlung, der sich vor dem Hintergrund der Pandemie und der schwierigen Lage in Europa "mehr als sehen lassen" könne. Die Gewerkschaft hatte ihren Forderungen auch mit Streiks Nachdruck verliehen.
Der VÖB sprach von einem "zukunftsweisenden Gesamtpaket", das die Folgen der Inflation "spürbar abfedert". Verhandelt worden war in sechs Runden.
Ng.A.Adebayo--CPN