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Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
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Leichtes Wachstum: Deutsche Wirtschaft trotzt hohen Energiepreisen und Niedrigwasser
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Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - Schlechtere Chancen für Ausbildungssuchende
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Amazons Cloud-Geschäft boomt - Konzernumsatz und -gewinn aber unter Erwartungen
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Deutschlands Wirtschaft im dritten Quartal leicht gewachsen
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Schwache Herbstbelebung am Arbeitsmarkt - 44.000 mehr Arbeitslose als im Vorjahr
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Letzte Nachrichten
Deutsches Rotes Kreuz beklagt starken Spendeneinbruch
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat einen starken Einbruch bei den Spenden in diesem Jahr beklagt. "Der Rückgang ist hart, da er unmittelbare Folgen für notleidende Menschen hat", sagte DRK-Präsident Hermann Gröhe der "Rheinischen Post" vom Samstag. Demnach liegt das Spendenaufkommen in diesem Jahr bei knapp unter 40 Millionen Euro - nach 49 Millionen Euro im Jahr 2024.
665 Milliarden Euro: Japans Regierung bringt Rekordhaushalt auf den Weg
Japans Regierung hat für das am 1. April beginnende nächste Fiskaljahr einen Rekordhaushalt von 122,3 Billionen Yen (umgerechnet rund 665 Milliarden Euro) auf den Weg gebracht. Mit dem Entwurf sollen sowohl die höheren Verteidigungsausgaben als auch die steigenden Kosten für die Sozialversicherung finanziert werden, wie örtliche Medien am Freitag berichteten. Regierungschefin Sanae Takaichi möchte angesichts der sich verschlechternden Beziehungen zu China die militärische Modernisierung Japans vorantreiben.
Nordkorea will Raketen- und Munitionsproduktion im kommenden Jahr steigern
Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat eine Steigerung der Raketenproduktion und den Bau weiterer Munitionsfabriken im kommenden Jahr angeordnet, um den wachsenden Bedarf an Waffen seiner Armee zu decken. Bei einem Besuch von Munitionsfabriken in Begleitung hochrangiger Beamter erklärte Kim, dass sich die Fabriken auf ein arbeitsreiches Jahr vorbereiten sollten, wie die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA am Freitag berichtete.
Chinas Angriff auf ASML
Kiew setzt Moskau unter Druck
Irans Krieg trifft den Golf
Kiew wieder in Putins Visier
US-Satiriker Jimmy Kimmel spricht im britischen TV von "Tyrannei" in den USA
Der US-Satiriker Jimmy Kimmel hat in einer im britischen Fernsehen übertragenen Weihnachtsbotschaft von "Tyrannei" in den USA gesprochen. "Ich kann Ihnen sagen, dass es aus faschistischer Sicht ein wirklich großartiges Jahr war. Die Tyrannei befindet sich hier im Aufschwung", sagte der Talkshow-Moderator am Donnerstag im Sender Channel 4. Der Sender strahlt seit 1993 jedes Jahr eine Alternative zur offiziellen Weihnachtsbotschaft des britischen Monarchen aus.
Wetterdienst rechnet mit Wintereinbruch zum Jahreswechsel
Weiße Weihnachtsfeiertage dürfte es bis auf wenige Ausnahmen in diesem Jahr nicht geben - zum Jahreswechsel deutet sich jedoch ein Wintereinbruch an: Wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Donnerstag mitteilte, dürfte kommende Woche Polarluft nach Deutschland vordringen. Damit erreichen das Land auch "Niederschläge, die zunehmend bis in tiefe Lagen als Schnee fallen können".
HateAid-Geschäftsführerinnen weisen Vorwürfe scharf zurück: Haben Nerv getroffen
Die beiden mit US-Einreiseverboten belegten Geschäftsführerinnen der Organisation HateAid haben die gegen sie erhobenen Vorwürfe aus den USA scharf zurückgewiesen. Die Sanktionen der US-Regierung zeigten, "dass wir offenbar mit unserer Arbeit einen Nerv getroffen haben", sagte Mitgründerin Anna-Lena von Hodenberg dem "Spiegel" laut Meldung vom Mittwochabend. HateAid setzt sich gegen digitale Gewalt und für die Strafverfolgung von Hasskriminalität im Internet ein.
Israel will Milliarden in eigene Rüstungsindustrie investieren
Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hat milliardenschwere Investitionen in die landeseigene Rüstungsindustrie angekündigt. In den nächsten zehn Jahren würden 350 Milliarden Schekel (93,3, Milliarden Euro) in die Hand genommen werden, "um eine unabhängige Rüstungsindustrie für den Staat Israel aufzubauen", sagte Netanjahu am Mittwoch bei einer Armeezeremonie auf einem Luftstützpunkt im Süden des Landes. "Wir wollen unsere Abhängigkeit von anderen, selbst von Freunden, verringern", fügte er hinzu.
US-Einreiseverbot wegen angeblicher Zensur: Entrüstung in Berlin und Brüssel
Das von den USA verhängte Einreiseverbot gegen fünf Menschen in Europa, die sich gegen Hassrede im Internet einsetzen, ist in Deutschland und in Brüssel auf heftige Kritik gestoßen. "Nicht akzeptabel", kritisierte am Mittwoch Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU); die EU-Kommission verurteilte den "ungerechtfertigten" Schritt "entschieden" und erklärte, sie habe um Klarstellung gebeten. In Deutschland trifft die Sanktion die Geschäftsführerinnen von HateAid - sie betonten, sie ließen sich nicht von der US-Regierung einschüchtern.
HateAid: "Lassen uns von US-Regierung nicht einschüchtern"
Die Geschäftsführerinnen der Berliner Organisation HateAid, Anna-Lena von Hodenberg und Josephine Ballon, wollen ihre Arbeit trotz der von der US-Regierung verhängten Einreisesperre "mit aller Kraft" fortsetzen. "Wir lassen uns von einer Regierung nicht einschüchtern, die Zensurvorwürfe instrumentalisiert, um diejenigen, die sich für Menschenrechte und Meinungsfreiheit einsetzen, mundtot zu machen", erklärten von Hodenberg und Ballon am Mittwoch. Sie forderten von der Bundesregierung und der EU-Kommission ein "klares Signal", dass dieser "Akt der Repression" nicht hinnehmbar sei.
Verpflichtende Kartenzahlung: Dehoga gegen Vorstoß aus Niedersachsen
Die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Ingrid Hartges, hat sich gegen eine verpflichtende Bereitstellung digitaler Bezahlmöglichkeiten in der Gastronomie ausgesprochen. "Bei einer verpflichtenden Kartenzahlung sehe ich Probleme bei Kleinstumsätzen, also zum Beispiel bei der Kugel Eis, dem Bier oder Kaffee", sagte Hartges dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Mittwoch). Die für jede Kartenzahlung anfallende Gebühr kritisierte sie bei den Kleinstbeträgen als "unverhältnismäßig".
USA verhängen Einreiseverbote gegen deutsche Hassrede-Gegnerinnen
Die US-Regierung hat den früheren EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton und vier europäische Aktivisten gegen Online-Hassrede mit Einreiseverboten belegt. Von den Sanktionen betroffen sind auch zwei deutsche Aktivistinnen, wie das Außenministerium in Washington am Dienstag mitteilte. Die Regierung von Präsident Donald Trump wirft ihnen "Zensur" im Internet vor. Der Franzose Breton prangerte den Schritt als "Hexenjagd" an.
Trump nennt sich "Genie": US-Wirtschaft wächst offiziell um 4,3 Prozent im dritten Quartal
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat überraschend gute Wachstumszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Zwischen Juli und September sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 4,3 Prozent gewachsen, teilte das Handelsministerium am Dienstag mit. Das waren 1,1 Prozentpunkte mehr als von Ökonomen erwartet. Trump schrieb, die Experten hätten wieder einmal falsch gelegen, während "Trump und andere Genies Recht hatten".
Klingbeil: "Gute Lösung" zur Strompreiskompensation mit EU gefunden
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) hat Schritte der EU-Kommission zugunsten niedrigerer Energiepreise für die Industrie begrüßt und eine "gute Lösung" zur Strompreiskompensation gelobt. "Die Ausweitung der Strompreiskompensation ist eine sehr gute Nachricht für die deutsche Industrie", erklärte Klingbeil am Dienstag nach von Brüssel verkündeten Änderungen an Leitlinien für staatliche Beihilfen. So werde eine "spürbare Entlastung bei den Energiekosten ab 2026" erreicht. Die Chemieindustrie und die Gewerkschaft IG Metall begrüßten die EU-Entscheidung.
Drittes Quartal: US-Regierung gibt Wachstum mit 4,3 Prozent an
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat überraschend gute Wachstumszahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Zwischen Juli und September sei das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 4,3 Prozent gewachsen, teilte das Handelsministerium am Dienstag aufgrund einer ersten Schätzung in Washington mit. Das waren 1,1 Prozentpunkte mehr als von Ökonomen erwartet.
Autozulieferer ZF verkauft Fahrerassistenzsystem-Sparte an Samsung-Tochter Harman
Der angeschlagene Autozulieferer ZF verkauft seine Fahrerassistenz-Sparte an die Samsung-Tochter Harman International. Als Unternehmenswert für die Geschäftseinheit Adas wurden "1,5 Milliarden Euro vereinbart", wie ZF in Friedrichshafen am Bodensee am Dienstag mitteilte. Die Behörden müssen die Übernahme noch genehmigen, danach soll die Transaktion voraussichtlich in zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.
Attacke im Streichelgehege: Tierpark haftet nicht für Ziege
Die Krankenkasse einer bei einer Attacke eines Ziegenbocks im Streichelzoo verletzten Frau ist mit einer Klage gegen den Tierpark auf Schadenersatz gescheitert. Nach einem am Dienstag veröffentlichten Urteil des Landgerichts Stralsund muss der Tierpark nicht haften, da er alle zumutbaren Sicherheitsvorkehrungen getroffen habe. Auch Besucher eines Streichelzoos müssten sich darauf einstellen, dass sie von Ziegen angerempelt werden könnten - dies sei "jedem vernünftigten Besucher" bewusst.
Italienische Wettbewerbsbehörde belegt Ryanair mit Strafe von mehr als 255 Millionen Euro
Die italienische Wettbewerbsbehörde hat der Billig-Airline Ryanair wegen des Vorwurfs des Missbrauchs einer marktbeherrschenden Stellung eine Strafzahlung von mehr als 255 Millionen Euro auferlegt. Die irische Fluggesellschaft habe eine "missbräuchliche Strategie" verfolgt, die es Reisebüros im Zeitraum von 2023 bis mindestens April 2025 erschwert habe, Ryanair-Flüge mit anderen Dienstleistungen zu kombinieren, teilte die Aufsichtsbehörde AGCM am Dienstag mit.
"Trump"-Klasse: US-Präsident stellt Pläne für nach ihm benannte Kriegsschiffe vor
US-Präsident Donald Trump hat den Bau einer neuen Klasse von Kriegsschiffen für die US-Marine angekündigt, die seinen Namen tragen soll. Jedes Schiff der "Trump"-Klasse werde "das größte Kriegsschiff in der Geschichte unseres Landes - und sogar der Welt" und solle mit Geschützen und Raketen ausgestattet werden, sagte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida im Beisein von Verteidigungsminister Pete Hegseth, Außenminister Marco Rubio und Marine-Staatssekretär John Phelan.
US-Popstar Barry Manilow an Lungenkrebs erkrankt
Der für Hits wie "Mandy" und "Copacabana" bekannte US-Popstar und Komponist Barry Manilow ist an Lungenkrebs erkrankt. Bei einer MRT-Untersuchung in Folge einer langwierigen Bronchitis sei bei ihm Krebs im linken Lungenflügel entdeckt worden, erklärte der 82-jährige Grammy-Gewinner am Montag (Ortszeit) im Onlinedienst Instagram. "Es war reines Glück (und ein großartiger Arzt), dass es so früh entdeckt wurde", fügte er hinzu.
Preise für Wohnimmobilien steigen zum vierten Mal in Folge
In Deutschland sind die Preise für Wohnimmobilien abermals angestiegen. Von Juli bis Ende September 2025 kletterten die Preise im Schnitt um 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Dabei verteuerten sich die Wohnimmobilien in allen Regionen Deutschlands. Die Immobilienpreise waren ab Ende 2022 zwei Jahre lang gesunken, seit dem vierten Quartal 2024 steigen sie jedoch wieder.
Sekt & Co.: Konsum von Schaumwein binnen zehn Jahren um ein Fünftel gesunken
Zu festlichen Anlässen wie Weihnachten oder Silvester wird gerne mit Sekt, Prosecco oder Champagner angestoßen: Der Konsum von Schaumweinen in Deutschland ist binnen zehn Jahren jedoch um rund ein Fünftel gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Tranken die Menschen in Deutschland 2014 im Schnitt noch 46 Gläser Schaumwein pro Jahr, waren es 2024 nur noch 36.
Gitarrist Brian May präsentiert erstmals unveröffentlichten Queen-Song im Radio
Der Queen-Gitarrist Brian May hat erstmals einen bisher unveröffentlichten Song der legendären britischen Rockband vorgestellt. May präsentierte das Lied mit dem Titel "Not for Sale (Polar Bear)" am Montag am Ende einer von ihm moderierten einstündigen Weihnachtssendung im Radiosender Planet Rock. Es enthält Gesangselemente, die an die unverkennbare Stimme des verstorbenen Sängers Freddy Mercury erinnern. May zufolge handelt es sich um ein Lied, das bisher "niemand je gehört hat".
Deutsche und französische Milchindustrie: Chinesische EU-Zölle sind "harter Schlag"
Nach der Ankündigung Chinas, vorläufige Zölle in Höhe von bis zu 42,7 Prozent auf Milchprodukte aus der EU zu verhängen, haben die deutsche und die französische Milchindustrie besorgt reagiert. Für die betroffenen Unternehmen sei es "ein harter Schlag, wenn nun das Doppelte oder gar Fünffache an Zollgebühren fällig werden", erklärte der Milchindustrie-Verband in Berlin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP am Montag. Frankreichs Milchindustrie sprach von "einem Schock" für französische Käse- und Sahneexporteure.
Wegen "nationaler Sicherheit": USA stoppen Offshore-Windprojekte
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat alle größeren Offshore-Windprojekte vor der Küste der Vereinigten Staaten vorerst gestoppt. Das Innenministerium in Washington begründete dies am Montag mit "nationalen Sicherheitsrisiken". Trump ist ein erklärter Windkraft-Gegner.
Vorstoß für Zuckersteuer sorgt für gemischtes Echo
Der Vorstoß von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) für eine bundesweite Zuckersteuer ist auf ein gemischtes Echo gestoßen. Das Bundesfinanzministerium sieht keine Grundlage für die Einführung der Steuer. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) lehnt sie ebenfalls ab. Unterstützung für den Vorschlag kam am Montag hingegen aus der SPD.
Japan: Regionalversammlung unterstützt Wiederinbetriebnahme von größtem Akw der Welt
Fast 15 Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima wird in Japan eine Wiederinbetriebnahme des größten Atomkraftwerks der Welt vorbereitet. Die Regionalversammlung der Präfektur Niigata stimmte am Montag dafür, das in der Region gelegene Akw Kashiwazaki-Kariwa wieder anfahren zu lassen. Die Versammlung billigte damit die von Gouverneur Hideyo Hanazumi im November erteilte Genehmigung für den Neustart der Anlage. Für die Inbetriebnahme bedarf es nun noch der Zustimmung der japanischen Nuklearaufsichtsbehörde.
China kündigt vorläufige Zölle von bis zu 42,7 Prozent auf EU-Milchprodukte an
Im Zusammenhang mit einer Anti-Subventionsuntersuchung will China einige Milchprodukte aus der Europäischen Union vorläufig mit hohen Zöllen belegen. Für verschiedene Milcherzeugnisse wie etwa Frisch- und Blauschimmelkäse werde ab Dienstag eine Sicherheitsleistung in einer Höhe von 21,9 Prozent bis zu 42,7 Prozent fällig, erklärte das Handelsministerium in Peking am Montag. Vorläufige Ergebnisse der Untersuchung hätten einen Zusammenhang zwischen EU-Subventionen und "erheblichen Schäden" für die heimische Milchwirtschaft aufgezeigt.
US-Küstenwache verfolgt weiteren Öltanker in der Karibik
Kurz nach der Beschlagnahme eines zweiten Öltankers vor der Küste Venezuelas binnen zwei Wochen hat die US-Küstenwache einen weiteren Tanker ins Visier genommen. Die US-Behörden befänden sich "in der aktiven Verfolgung eines sanktionierten Schattenflotte-Tankers, der Teil von Venezuelas illegaler Umgehung von Sanktionen ist", verlautete am Sonntag aus US-Regierungskreisen. Das Schiff fahre unter falscher Flagge und unterliege einer "gerichtlichen Beschlagnahmungsverfügung".
Neue Autobahnbrücke Rahmede in Südwestfalen für Verkehr freigegeben
Nach kürzerer Bauzeit als erwartet ist die neue Autobahnbrücke Rahmede bei Lüdenscheid am Montag eingeweiht und für den Verkehr freigegeben worden. Davon solle ein Signal für Deutschland ausgehen, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei der Eröffnung vor Ort: "Deutschland kann Infrastruktur, Deutschland kann solche Projekte sehr schnell umsetzen."
Deutscher Wetterdienst sieht örtliche Chancen auf weiße Weihnachten
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zum Heiligabend zarte Hoffnungen auf zumindest örtlich begrenzte weiße Weihnachten gemacht. Pünktlich zu Heiligabend komme ein Kaltlufteinbruch mit örtlichen Schneefällen, teilte der Wetterdienst am Montag in Offenbach mit.
Reiche fordert Reformen: "Müssen insgesamt mehr arbeiten"
Angesichts der schwachen Konjunktur hat sich Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) für umfassende, über dem Koalitionsvertrag hinausgehende Reformen ausgesprochen. "Wir müssen Deutschland wieder zurück auf die Überholspur bringen", sagte Reiche dem Portal t-online nach Angaben vom Montag. "Der Koalitionsvertrag ist für mich die Basis unseres politischen Handelns, für die SPD ist der Koalitionsvertrag aber die Decke. Diese Decke müssen wir zwingend gemeinsam anheben."
Italien: Kartellaufsicht verhängt Strafzahlung von fast 100 Millionen Euro gegen Apple
Die italienische Wettbewerbsbehörde hat wegen des Vorwurfs eines Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung eine Strafzahlung von mehr als 98,6 Millionen Euro gegen das US-Unternehmen Apple verhängt. Wie die Kartellaufsicht AGCM am Montag mitteilte, habe Apple gegen das Wettbewerbsrecht auf dem Markt für App-Entwickler verstoßen. "Auf diesem Markt hat Apple durch seinen App-Store eine absolute Vormachtstellung inne", erklärte die Behörde.