-
Schweden feiert 80. Geburtstag von König Carl XVI. Gustaf
-
Maler und Bildhauer Georg Baselitz mit 88 Jahren gestorben
-
US-Wirtschaft legt zu Jahresbeginn zwei Prozent zu - BIP unter Erwartungen
-
Fachkräfte, Energie, Autos: Deutschland und Marokko planen mehr Zusammenarbeit
-
Tankrabatt: Verbraucherschützer nehmen Kartellamt in die Pflicht
-
Knapp 300 Vorschläge für diesjährigen Friedensnobelpreis - Auch Trump wieder dabei
-
EZB lässt Leitzinsen weiterhin unverändert
-
IEA-Chef Birol sieht Welt vor "größter Energiekrise ihrer Geschichte"
-
Anhänger mit acht Wildschweinkadavern auf Wanderparkplatz: Polizei ermittelt
-
Portal: Balkonkraftwerke rechnen sich deutlich schneller als vor fünf Jahren
-
Waltransport kommt voran: Lastkahn in Kattegat zwischen Dänemark und Schweden
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal überraschend deutlich gestiegen
-
Inflation im Euroraum steigt im April auf 3,0 Prozent
-
Kartellamt: "Hohe Zahl" von Verstößen gegen Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Fernsehen im Seniorenheim: EuGH erlaubt Weiterleiten von Programm in Zimmer
-
Deutsche Wirtschaftsleistung im ersten Quartal um 0,3 Prozent gestiegen
-
Schwache Frühjahrsbelebung: Zahl der Arbeitslosen nur leicht gesunken
-
Grüne und Linke kritisieren Haushalts-Eckwerte scharf
-
Gewinn von Volkswagen sinkt im ersten Quartal um 28 Prozent
-
NRW-Verkehrsminister will Preis für Deutschlandticket einfrieren
-
Quartalszahlen: US-Tech-Riesen verzeichnen starke Gewinnsteigerungen
-
Schwedens König Carl XVI. Gustaf feiert seinen 80. Geburtstag
-
Trump greift Powell wegen dessen vorübergehenden Verbleibs bei der Fed an
-
DGB-Chefin Fahimi droht mit Protesten gegen Sozialreformen
-
OMP rangiert in allen vier Anwendungsfällen unter den Top 2 im Gartner®-Bericht „Critical Capabilities for Supply Chain Planning Solutions: Process Industries“ von 2026
-
CDU-Wirtschaftsrat: Klingbeils Etat-Entwurf "finanzpolitisches Armutszeugnis"
-
Britischer König Charles III. besucht Gedenkstätte für 9/11-Opfer in New York
-
Klingbeil rechtfertigt hohe Neuverschuldung
-
Trump erwägt monatelange Hafenblockade und droht Iran im Atomstreit
-
Neues Heizungsgesetz verzögert sich: Regelung im aktuellen Gesetz soll ausgesetzt werden
-
Bafög-Reform: Koalition einig bei Finanzierung
-
Designierter Fed-Chef Warsh nimmt erste Hürde im US-Senat
-
Gesundheitliche Gründe: Thomas Gottschalk verschiebt Rückkehr auf Bühne bis Herbst
-
Energiepreisschock: Inflationsrate steigt im April auf 2,9 Prozent
-
Buckelwal: Backhaus dankt Beteiligten von Rettungsmission
-
Deutscher Benjamin Weber bei Oscars für technische Leistungen prämiert
-
Warken: Zuckerabgabe förderlich für die Gesundheit
-
Mehr Mieterschutz bei möbliertem Wohnen, Kurzzeitvermietung und Indexmieten geplant
-
Im Hitzestress: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie andere Kontinente
-
König Charles III. setzt US-Staatsbesuch in New York fort
-
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
-
Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
-
Woidke sieht Rohölversorgung von PCK Schwedt im Mai zu 80 Prozent gesichert
-
Von der Leyen: Kreml verhängt "digitalen eisernen Vorhang" in Russland
-
Reform für mehr Mieterschutz im Kabinett
-
Unter-13-Jährige auf Instagram und Facebook: Brüssel wirft Meta fehlende Alterchecks vor
-
Papagei büxt in Nordrhein-Westfalen aus und fliegt in fremde Wohnung
-
Gewinn von Mercedes-Benz schrumpft im ersten Quartal
-
Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an
-
Studie: Homeoffice weiterhin bei jedem fünften Jobangebot eine Option
Kassel bleibt glücklichste deutsche Stadt - Rostock laut Ranking auf letztem Platz
Kassel bleibt einer Studie zufolge die deutsche Stadt mit den glücklichsten Einwohnern. Mit 7,44 Punkten auf einer Skala von null bis zehn baute Kassel in der am Donnerstag in München veröffentlichten wissenschaftlichen Erhebung für das SKL-Städteranking 2025 den Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr noch aus. Es folgten Krefeld mit 7,39 und Düsseldorf mit 7,36 Punkten. Am Ende der Rangliste lagen Karlsruhe mit 6,61, Wiesbaden mit 6,45 sowie Rostock mit nur 6,08 Punkten.
Im Auftrag der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) wurde zum zweiten Mal die Lebenszufriedenheit in den 40 größten deutschen Städten mit jeweils mehr als 200.000 Einwohnern ermittelt. Insgesamt zeigte sich nach Angaben der SKL im Vorjahresvergleich ein "positiver Trend": In den meisten Städten stieg das Glücksempfinden im Durchschnitt "spürbar" an, nur in wenigen ging es zurück.
Entscheidend für eine gute Platzierung ist eine ausgewogene Verteilung der Zufriedenheit unter den Einwohnern. "Wenn viele Menschen überaus zufrieden sind, aber ebenso viele sehr unzufrieden, wirkt sich das negativ auf das gesamte Glücksniveau einer Stadt aus", erklärte Bernd Raffelhüschen von der Universität Freiburg, der die Auswertung der vom Meinungsforschungsinstitut Allensbach zwischen 2022 und 2025 erhobenen Umfrageergebnisse verantwortete.
Nach Angaben der SKL ist der Zusammenhang zwischen möglichst gleichmäßiger Glücksverteilung und Rangfolge "fast linear". Wie Kassel liegen weit vorn Kommunen mit ausgeglicheneren Lebensverhältnissen. Städte mit stärkerem Wohlstandsgefälle und einer Spaltung in verschiedene Milieus finden sich eher am Ende des Rankings. Das gilt für das Schlusslicht Rostock ebenso wie für Großstädte wie Frankfurt am Main mit Platz 35 und Berlin mit Platz 37 von 40.
Von objektiv messbaren Wohlstandsindikatoren ist das Glücksempfinden dagegen zumindest tendenziell entkoppelt. So finden sich in den Top Ten mit Erfurt oder Duisburg laut SKL auch Städte mit teils niedrigen Einkommen und hoher Arbeitslosigkeit. Dazu kommen Kommunen wie Aachen und Münster. Diese sind wieder Spitzenreiter Kassel eher studentisch und familiär geprägt, haben dafür jedoch weniger gut ausgebaute Bildungs-, Kultur- oder Infrastrukturangebote.
Im Ergebnis schneiden wohlhabende und hinsichtlich objektiver Lebensqualität führende Städte wie München oder Karlsruhe im Ranking unterdurchschnittlich ab - München etwa liegt auf Platz 27 im unteren Mittelfeld, Karlsruhe sogar nur auf dem drittletzten Rang. "Die besten Lebensbedingungen führen nicht automatisch zu einem hohen Glücksniveau", resümieren die Studienverfasser.
Überhaupt ist das durchschnittliche Zufriedenheitsgefühl der Bevölkerung in Großstädten mit mehr als 400.000 Einwohnern tendenziell weniger ausgeprägt als in kleineren. Es gibt aber auch Ausnahmen von dieser Regel: Düsseldorf auf Platz drei und Hamburg als Millionenstadt auf Platz neun sind weit vorn.
Das Städteranking ist eine Sonderstudie im Rahmen des jährlich erscheinenden SKL-Glücksatlas zur Lebenszufriedenheit in Deutschland. Er wurde 2024 zum ersten Mal veröffentlicht. Die neue Ausgabe basiert auf Befragungen von rund 23.500 Menschen im Alter zwischen 16 und 78 Jahren von 2022 bis 2025. Das Städteranking 2024 berücksichtigte Umfragedaten von 2021 bis 2024. Damit fiel laut SKL auch das Coronakrisenjahr 2021 aus der neuen Auswertung heraus.
St.Ch.Baker--CPN