-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
-
Tausende Thailänder erweisen verstorbener Prinzessin Bha in Bangkok die letzte Ehre
-
Wirtschaftsweise Grimm und Arbeitgeberpräsident Dulger drängen auf Reformen
-
Kleiner Fahrplanwechsel der DB am Sonntag - Strecke Berlin-Hamburg im Fokus
-
Hunderte erwarten in Bangkok Ankunft des Trauerzugs mit Leichnam von Prinzessin Bha
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
-
Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
-
Thailändische Prinzessin Bha nach Jahren im Koma gestorben
-
Stadt Brüssel verbietet Leihroller wegen zahlreicher Unfälle
-
Buckelwal lebte nach Freilassung noch mehrere Tage - Todesursache weiter unklar
-
Berliner Regierungskreise: Vorschlag zum EU-Haushalt "absolut enttäuschend"
-
Peking warnt vor "Spionage-Schildkröten" in Chinas Gewässern
-
Zahl der Firmenpleiten steigt im ersten Quartal um 6,5 Prozent
-
Tankrabatt senkt Inflation im Mai - Lebensmittelpreise kaum gestiegen
-
Thailand: Prinzessin Bha nach langem Krankenhausaufenthalt gestorben
-
IG Metall demonstriert in Berlin für die Zukunft der Stahlindustrie
-
Taylor Swift als jüngste Frau in die Hall of Fame der Songwriter aufgenommen
-
Höchste Juni-Temperatur aller Zeiten in der Antarktis gemessen
-
Eröffnungsshow und Auftaktspiel im Aztekenstadion: Fußball-WM hat begonnen
-
Rekord-Börsengang: SpaceX könnte noch mehr einnehmen als erwartet
-
Fußball-WM hat mit Eröffnungsfeier und erstem Spiel begonnen
-
G7-Vertreter beraten mit China über Abbau von Ungleichheiten
-
Lobbycontrol: Wirtschaft gibt Rekordsumme für Einflussnahme auf EU-Institutionen aus
-
Nach Aus für FCAS: Startschuss für mögliches Kampfjet-Nachfolgeprojekt
-
US-Behörde: Folgenschweres Klimaphänomen El Niño bereits im Gange
-
Familien-Sommerferien-Ticket der DB ab Sonntag buchbar
-
EZB hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an - Einlagenzins bei 2,25 Prozent
-
Europäische Zentralbank hebt Leitzinsen erstmals seit 2023 wieder an
-
Rentenversicherung rechnet mit Beitrag von 19,9 Prozent im Jahr 2028
-
Preisschwankungen beim Tanken seit Beginn der Zwölf-Uhr-Regel "groß wie nie"
-
Internationale Referenzstudie: Entwicklung des Erdklimas immer besorgniserregender
-
Deutscher Ethikrat gegen pauschales Social-Media-Verbot und für Schutzkonzepte
-
Gebühr für Familiensitzplatz: Britische Aufsicht prüft Ryanair-Buchungsvorschrift
Merz: Deutschland kann unabhängig von US-Rechenzentren werden
Die Bundesrepublik kann sich nach Ansicht von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) voraussichtlich von chinesischen und US-Rechenzentren für die Künstliche Intelligenz (KI) unabhängig machen. "Ich hätte vor zwei Jahren nicht geglaubt, Ihnen heute sagen zu können, dass ich zuversichtlich bin, dass wir uns mit Rechenkapazitäten in Deutschland unabhängig machen von amerikanischen Rechenzentren und von chinesischen Rechenzentren", sagte Merz am Dienstag beim Ostdeutschen Wirtschaftsforum im brandenburgischen Bad Saarow.
"Ich habe das vor zwei Jahren nicht geglaubt, dass uns das noch einmal gelingt", sagte der Kanzler weiter. "Aber wir haben in einem so großen Aufholprozess jetzt diese Zentren errichtet in vielen Bundesländern, übrigens auch im Osten, mit großen Investitionen, milliardenschweren Investitionen." Merz verwies auf die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung, die vorsieht, dass die vorhandene Rechenzentrumskapazitäten in Deutschland bis 2030 verdoppelt werden.
Rechenkapazitäten seien "die Infrastruktur der Industrie von morgen", fuhr Merz fort. "Wenn wir KI wollen, dann brauchen wir große Rechenkapazitäten." Die deutsche Leistungsfähigkeit bei der Entwicklung und bei dem Einsatz neuer Technologien in der Industrie werde "ganz entscheidend darüber sein, wie sicher, wie souverän und wie wachstumsstark unser Land in den kommenden Jahrzehnten sein wird".
In diesem Zusammenhang unterstrich der Kanzler die Bedeutung der Forschungslandschaft in Sachsen, die "ein enormer Standortvorteil für ganz Deutschland von internationaler Dimension" sei. "Wir sehen jetzt schon, dass in Ostdeutschland strategische Zukunftsindustrie entwickelt" werde.
Der Halbleiterstandort Sachsen etwa sei "heute eines der bedeutendsten Mikroelektronik-Cluster ganz Europas", sagte Merz. "Ich weiß nicht, ob Sie das alle wissen, aber jeder dritte Chip in Europa, der gefertigt wird, stammt mittlerweile aus Sachsen." Diese "sehr erfreuliche Entwicklung" werde noch verstärkt "durch die Ansiedlung der neuen Chipfabrik von TSMC, durch die Eröffnung eines neuen Werkes von Infineon".
TSMC arbeitet in Dresden in einem Gemeinschaftsunternehmen namens ESMC mit Infineon und Bosch aus Deutschland und NPX aus den Niederlanden zusammen. In dem geplanten Werk soll Ende 2027 die Produktion von Chips vor allem für die Autoindustrie beginnen. Rund 2000 Arbeitsplätze sollen entstehen. Dafür werden am Standort insgesamt zehn Milliarden Euro investiert. Der Bund übernimmt davon fünf Milliarden Euro an Subventionen. Volkswirtschaftler hatten die hohe Subvention für das TSMC-Werk kritisiert.
Die Abhängigkeit vor allem von US-Technologie in vielen Bereichen beschäftigt auch Brüssel. Die EU-Kommission stellt daher am Mittwoch ein Gesetzespaket vor, mit dem sie europäische Unternehmen unterstützen und so der Abhängigkeit von US-Digitalkonzern entkommen will.
O.Ignatyev--CPN