-
Kinderschutz im Internet: G7-Konferenz in Paris einigt sich auf Abschlusserklärung
-
Nach Sturz: Frühere dänische Königin Margrethe hat Klinik wieder verlassen
-
Füllstand in deutschen Gasspeichern bei 31 Prozent
-
Inflation schwächt sich voraussichtlich ab - Experten sehen Tankrabatt als Ursache
-
Kartellamt: Kraftstoffpreise im Mai kräftig gefallen - Rohölpreise aber auch
-
Analyse: Meiste Kommunen bewerten Finanzen als schlecht - Sondervermögen hilfreich
-
Drohendes Verkehrschaos: Schon Staus wegen Sperrung der Brennerautobahn am Samstag
-
Wetterbilanz: Frühjahr in Deutschland war eines der mildesten seit Messbeginn
-
Banaszak macht Merz für Verhärtungen in Sozialreform-Debatte verantwortlich
-
Northvolt-Pleite: Regierung von Schleswig-Holstein hat Landtag nicht genug informiert
-
Aus Sorge um seine Frau Mette-Marit: Norwegens Kronprinz Haakon verkürzt Japan-Reise
-
Iran-Krieg: Massiver Preisanstieg für Energieimporte nach Deutschland
-
Sechs weitere Leichen geborgen: Nun acht Tote bei Chemie-Unglück in US-Papierfabrik
-
Ganztägige Sperrung der Brennerautobahn am Samstag löst bereits Staus aus
-
Umfrage: 70 Prozent haben gutes Verhältnis zu Nachbarn
-
Polizei will Pride-Parade in Budapest im Juni diesmal nicht verbieten
-
Zahl der Arbeitslosen wieder unter der Drei-Millionen-Grenze
-
Nicht-binärer Mensch scheitert mit Klage gegen Bewerbungsabsage
-
US-Medien: Blue-Origin-Rakete bei Test auf der Startrampe explodiert
-
Gewerkschaften warnen vor Gesundheitsschäden bei Abkehr vom Acht-Stunden-Tag
-
Tarifeinigung für rund 60.000 Beschäftigte bei der Telekom erzielt
-
KI-Unternehmen Anthropic nun wertvoller als OpenAI
-
Hitze-Rekorde in Portugal und Frankreich - Höchste Warnstufe in Rom
-
Lernfähige Blutsauger: Warum Insektenspray Mücken sogar anziehen kann
-
Streit um Einstufung: Gericht weist Anträge von Dresdner CSD zurück
-
Deutsche Bank: Aktionärsvertreter kritisieren höhere Aufsichtsratvergütung
-
Bericht: Bundeswehr-Sondervermögen wird ohne Bundestags-Kontrolle ausgegeben
-
EU-Kommission verhängt 200-Millionen-Euro-Strafe gegen Onlinehändler Temu
-
EU-Kommission prüft chinesische Übernahme von Mediamarkt-Saturn auf Subventionen
-
Report: Wirtschaft im Osten holt auf - Aber noch keine Augenhöhe mit dem Westen
-
Reallöhne steigen im ersten Quartal - Hohe Inflation könnte Lohnwachstum überholen
-
Neuer Rekord bei Umstieg auf E-Autos - Staatliche Prämie verstärkt den Trend
-
UNO: Globale Durchschnittstemperaturen bis 2030 "wahrscheinlich" weiter auf Rekordniveau
-
Berichte: US-Justiz ermittelt gegen Ex-Kolumnistin wegen Meineid-Vorwurfs bei früheren Klagen gegen Trump
-
Heidi Klum über frühere Treffen mit Trump: "Er war einfach Donald, ein lustiger Typ"
-
Finanzminister Klingbeil empfängt fünf Amtskollegen aus Europa
-
Meta führt bei Instagram und Co. kostenpflichtige Plus-Modelle ein
-
UN-Klimachef: Hitzewelle ist "brutale Erinnerung" an Klimawandel
-
Untergang von Autofrachter: Landgericht weist Schadenersatzklage gegen Porsche ab
-
Fußball-WM: Brauereien rechnen nicht mit Bier-Boom - Adidas erwartet Absatzrekord
-
Studie: 5000 Superreiche besitzen mehr als ein Viertel des deutschen Finanzvermögens
-
Wirtschaftsweise erwarten weniger Wachstum - und mahnen Sozialreformen an
-
Gesetz für mehr Cybersicherheit beschlossen: Mehr Befugnisse für Polizei und BSI
-
Bundesregierung will Vorfahrt für Wohnungsbau in Deutschland
-
Kabinett beschließt Investitionspflicht für Streamingdienste wie Netflix
-
Künstliche Intelligenz: US-Aktivistin Erin Brockovich warnt vor Datenzentren
-
E-Auto-Absatz schiebt EU-Neuwagenmarkt an
-
Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter
-
Fußballweltmeisterschaft: Brauereien erwarten keinen Bier-Boom
-
Im Schnitt 290.000 Euro für jeden: Samsung-Beschäftigte stimmen für Bonuszahlung
Berichte: US-Justiz ermittelt gegen Ex-Kolumnistin wegen Meineid-Vorwurfs bei früheren Klagen gegen Trump
Das US-Justizministerium ermittelt Medienberichten zufolge strafrechtlich gegen eine Ex-Kolumnistin, die US-Präsident Donald Trump erfolgreich wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung verklagt hatte. Die Ermittlungen zielten auf die Frage ab, ob die Ex-Kolumnistin E. Jean Carroll bei ihren Aussagen im Zusammenhang mit den beiden gegen Trump angestrengten Zivilverfahren unter Eid gelogen habe, berichten der Sender CNN und die "New York Times" am Mittwochabend (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Kreise.
Die "New York Times" berichtete zudem, dass der von Trump ernannte Bundesstaatsanwalt Andrew S. Boutros die Ermittlungen eingeleitet habe. CNN meldete, die Staatsanwaltschaft berufe sich auf eine eidesstattliche Erklärung der heute 82-Jährigen aus dem Jahr 2022, wonach sie für ihre Klagen keine Gelder von außen erhalten habe. Später stellte sich demnach jedoch heraus, dass der Milliardär Reid Hoffman einen Teil der Anwaltskosten und Auslagen von Carroll übernommen hatte.
Das Justizministerium reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP zu den Ermittlungen gegen Carroll. Wie CNN und die "New York Times" jedoch weiter berichteten, ist US-Justizminister Todd Blanche nicht an den Ermittlungen beteiligt, da er bei den Prozessen Carrolls gegen Trump als einer von dessen persönlichen Anwälten auftrat.
Trump war bei den Verfahren zu Schadenersatz und Schmerzensgeld in Millionenhöhe verurteilt worden. Sein Einspruch in beiden Klagen war abgewiesen worden, US-Berufungsgerichte bestätigten die Urteile später.
Carroll hatte Trump während seiner ersten Amtszeit 2019 beschuldigt, sie im Jahr 1996 sexuell missbraucht zu haben. Er griff sie demnach im New Yorker Luxuskaufhaus Bergdorf Goodman in einer Umkleidekabine an. Der Rechtspopulist beschimpfte Carroll daraufhin öffentlich als "Verrückte" und warf ihr vor zu lügen.
In dem Verleumdungsprozess wiederholte er seine Vorwürfe, die Geschworenen glaubten ihm jedoch nicht. Carroll gewann zudem einen zweiten Prozess gegen Trump. Beide Urteile wurden in Berufungsprozessen bestätigt. Trumps Schadenersatzzahlung wegen Verleumdung der Autorin belaufen sich auf gut 83 Millionen Dollar (rund 70 Millionen Euro).
Trump stellt sich immer wieder als Opfer einer politisch motivierten "Hexenjagd" dar, hinter der angeblich die Demokratische Partei steckt, "darunter die von den Demokraten finanzierte Carroll-Falschdarstellung". Seine zahlreichen Justizprobleme haben dem Immobilienunternehmer dennoch nicht geschadet: Trump zog im Januar vergangenen Jahres als erster verurteilter Straftäter ins Weiße Haus ein.
L.K.Baumgartner--CPN