-
Dinosaurierschädel in Millionenwert: Spezialabfertigung bei Zoll in Bayern
-
Energiepreise: 57 Prozent der Familienunternehmer werden keine Entlastungsprämie zahlen
-
Trump empfängt Brasiliens Präsidenten Lula
-
Bundestag berät über Senkung der Luftverkehrsteuer
-
Bundesgerichtshof verhandelt über Ärztesiegel in Zeitschrift
-
Bundestag befasst sich mit mehr Barrierefreiheit für Behinderte und Gremienwahl
-
Klingbeil stellt Ergebnisse des Arbeitskreises Steuerschätzung vor
-
Luftverkehrsteuer: Länder lehnen Sparauflage für Verkehrsminister Schnieder ab
-
Vorerst keine EU-Einigung auf Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
FBI-Chef: UFO-Akten werden "sehr bald" veröffentlicht
-
Merz wirbt für Reformpolitik seiner Regierung - und nimmt die SPD in die Pflicht
-
Studie: Abholzung macht Amazonas deutlich anfälliger für Klimaschäden als gedacht
-
G7-Minister prangern "willkürliche" Beschränkungen für Seltene Erden an
-
CNN-Gründer Ted Turner im Alter von 87 Jahren gestorben
-
Weiter keine Daten von Buckelwal - Minister Backhaus kritisiert Rettungsinitiative
-
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
-
Meloni warnt mit gefälschtem Unterwäsche-Bild vor Gefahren von Deepfakes
-
Reiche warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Hormus-Blockade
-
Berufliche Ausbildung: "Angebot geht zurück, Interesse steigt"
-
Studie: Hamburg bei Digitalisierung Spitzenreiter - Saarland holt auf
-
Spritpreise im Wochenvergleich niedriger - aber nicht um Höhe des Tankrabatts
-
Lufthansa für Vorbereitung auf möglichen Kerosinmangel - Lage aber nicht dramatisch
-
Besuch in Italien: Prinzessin Kate reist nach Krebserkrankung erstmals ins Ausland
-
Zoobesucher in Dortmund füttert Löwen mit Schweinegulasch - Polizeieinsatz
-
Klagen gegen neue Autobahnabschnitte im Norden und Osten scheitern vor Bundesgericht
-
Mieterbund warnt vor drohenden Einschnitten beim Wohngeld
-
US-Hotels berichten von bislang enttäuschender Nachfrage rund um Fußball-WM
-
BMW macht im ersten Quartal deutlich weniger Gewinn
-
Bericht: Uneinigkeit in Regierung über Hissen von Regenbogenflagge
-
Deutsche Flughäfen: "Massiver Passagierverlust" im April durch Streiks und Krieg
-
Lufthansa will ihren Gewinn trotz Iran-Krise dieses Jahr steigern
-
US-Außenminister Rubio bestreitet Existenz einer Ölblockade gegen Kuba
-
Bericht des Bundesbildungsministeriums: Lage am Ausbildungsmarkt verschlechtert
-
Transoft Solutions übernimmt CADaptor Solutions
-
Auf Trumps Wunsch: US-Börsenaufsicht will keine Quartalsberichte mehr verlangen
-
Italienische Unicredit legt Angebot für Übernahme von Commerzbank vor
-
Frankreichs kranke Präsidenten: Auch Pompidou täuschte die Franzosen
-
Autobranche gespalten: Lockerung der EU-Vorgaben könnte Elektro-Vorreiter ausbremsen
-
Straße von Hormus: USA drohen Iran bei Angriffen mit "vernichtender" Antwort
-
US-Importe steigen im März erneut stärker als Exporte
-
Ausflug von Entenfamilie sorgt in Weimarer Innenstadt für Aufsehen
-
Geld pro eingesparter Tonne CO2: Reiche führt Förderprogramm für Industrie fort
-
Nach Trumps Drohung: EU drängt auf Einhaltung von Zolldeal
-
Spritpreise: Mineralölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter
-
US-Schauspieler Lively und Baldoni legen zähen Rechtsstreit bei
-
Unicredit legt offizielles Angebot für Übernahme der Commerzbank vor
-
Beatles-Witwe Yoko Ono lässt Verkauf von "John-Lemon-Bier" stoppen
-
Stars und Promis feiern rauschende Met-Gala in New York
-
"Nicht genug Kraft": In Nordsee gebrachter Wal laut Experten wahrscheinlich tot
-
DIHK: Geschäfte deutscher Unternehmen im Ausland unter Druck
Lufthansa trotz Iran-Krise optimistisch - Ruf nach Vorbereitung auf Kerosinmangel
Die Lufthansa blickt trotz der Iran-Krise und einer massiven Streikwelle im April optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr: Seinen Gewinn will der Konzern deutlich steigern, Ziel sei ein bereinigtes Betriebsergebnis "signifikant" über dem Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro. "Die globale Nachfrage nach Flugreisen bleibt hoch und zeigt sich auch in Krisenzeiten robust", erklärte das Unternehmen. Angesichts der sehr hohen Treibstoffpreise sieht sich die Lufthansa nach Angaben von Konzernchef Carsten Spohr besser aufgestellt als die meisten Wettbewerber.
Im ersten Quartal des Jahres stieg der Umsatz der Lufthansa mit ihren Fluggesellschaften den Angaben nach um acht Prozent auf 8,75 Milliarden Euro. Den saisonüblichen Verlust zu Jahresbeginn verringert der Konzern: Der bereinigte operative Verlust sank um 15 Prozent auf 612 Millionen Euro. Netto ging der Verlust sogar um 25 Prozent auf 665 Millionen Euro zurück.
Die Auslastung sei im ersten Quartal auf knapp 82 Prozent gestiegen, erklärte der Konzern. Grund war vor allem der starke Nachfrageanstieg im März, als nach Beginn des Iran-Kriegs Flüge von Konkurrenten über Drehkreuze in der Golfregion gestrichen wurden. "Dadurch wurde auch deutlich überkompensiert", dass einige Verbindungen zu Zielen in der Golfregion von den Fluggesellschaften der Lufthansa-Gruppe nicht mehr angeflogen werden konnten.
Nicht enthalten in den Quartalszahlen sind allerdings die Auswirkungen einer massiven Streikwelle im April, als an insgesamt sechs Tagen der Betrieb vor allem bei der Lufthansa-Kernmarke, aber auch bei der Tochter Eurowings stark eingeschränkt war. Nach Angaben von Lufthansa-Finanzvorstand Till Streichert kostete dies rund 200 Millionen Euro.
Insgesamt habe der Konzern den Arbeitskampf aber gut abgefedert. "Es ist uns sehr gut gelungen, unsere anderen Schwester- oder Tochterfluggesellschaften sowie unser Drehkreuzsystem zu nutzen, um die meisten oder einen Großteil unserer Passagiere und Gäste aufzunehmen und zu betreuen", sagte Streichert.
Zugleich führe die Schließung der Straße von Hormus zu einer Verknappung des Kerosinangebots und damit zu einem "signifikanten Anstieg der Kerosinpreise", erklärte der Konzern. Die Mehrkosten für die Lufthansa bezifferte der Konzern auf 1,7 Milliarden Euro im Gesamtjahr.
Lufthansa-Chef Spohr sieht den Konzern dennoch gut aufgestellt: "Wir sind besser gegen Schwankungen der Treibstoffpreise abgesichert, da mehr als 80 Prozent des Kerosinbedarfs unserer Passagierfluggesellschaften für das laufende Jahr bereits preislich abgesichert sind", sagte er. Auch für das kommende Jahr seien bereits 40 Prozent "gehedged".
Von drohenden Kerosinengpässen geht die Lufthansa zudem derzeit nicht aus. Der Markt reagiere, etwa werde mehr Treibstoff aus den USA und Afrika importiert. "Niemand weiß genau, wie sich die Dinge entwickeln werden", sagte Finanzvorstand Streichert. Derzeit sei die Prognose aber, "dass wir im Grunde weiterhin Kerosin zur Verfügung haben werden".
Dennoch forderte Konzern-Chef Spohr frühzeitig Maßnahmen für diesen Fall. Er nannte unter anderem die Genehmigung für den Import von Kerosin Typ A aus den USA, der bislang in Europa nicht zugelassen ist. Auch sollte die Regelung ausgesetzt werden, dass Airlines ihre Startslots an den Flughäfen verlieren, sollten sie Flüge wegen fehlenden Treibstoffs streichen müssen.
A.Levy--CPN