-
Reformen: Klüssendorf dämpft Erwartungen an Komplettlösung bis zur Sommerpause
-
Diplomatenkreise: G7 wollen Druck auf Russland mit neuen Energie-Sanktionen erhöhen
-
Lauterbach und Grünen-Politikerin Lang für Widerspruchslösung bei Organspenden
-
Toter Säugling in Wohnung in Brandenburg entdeckt - Eltern vorläufig festgenommen
-
Veggie-Burger: EU-Parlament bestätigt Entscheidung gegen Namensverbot
-
EU-Parlament beschließt Umsetzung von Zolldeal mit Trump
-
Wasserqualität in Europas Badegewässern fast überall sehr hoch
-
Umfrage: Große Mehrheit wünscht sich ein Recht auf digitales Bezahlen
-
Schon 200 Rinder verschwunden: Brandenburger Polizei fahndet nach Viehdieben
-
Schwächelnde Wirtschaft lindert Fachkräftemangel - Bedarf bleibt aber weiter groß
-
Deutsches Studierendenwerk drängt auf rasche Einigung bei Bafög-Reform
-
Fahimi kritisiert "Jahrmarkt der Reformvorschläge" aus Koalition
-
Privathaushalte geben 2023 rund 335 Euro monatlich für Nahrungsmittel aus
-
Unicef: Mehr als eine Milliarde Kinder sind mindestens drei Klimarisiken ausgesetzt
-
Stiftung Warentest: Bis zu 660 Euro Ersparnis bei Krankenkassenwechsel möglich
-
EU-Parlament entscheidet über Umsetzung von Zolldeal mit den USA
-
Umfrage: 75 Prozent halten Wirtschaftsministerin Reiche für Fehlbesetzung im Amt
-
US-Präsident kündigt "Trump-Kundgebung" zu 250-Jahr-Feier am 4. Juli an
-
Bildungsbericht zeigt erneut Defizite bei Chancengerechtigkeit und Kompetenzen
-
Kommission auf Zielgerade: Linke und Grüne warnen vor Schwächung gesetzlicher Rente
-
Erleichterung und Skepsis nach Einigung auf Rahmenabkommen für Ende von Iran-Krieg
-
Macron reagiert verärgert auf Trumps Zolldrohung vor G7-Gipfel
-
Bildungsbericht: Frühkindliche Bildung und Fachkräftesicherung stärker angehen
-
"Kein Sicherheitsrisiko": EU-Kommission kritisiert US-Sperre für KI-Modelle
-
Britische Regierung kündigt Social-Media-Verbot für Kinder unter 16 Jahren an
-
IW-Studie: Bis 2036 fehlen 4,3 Millionen Arbeitskräfte in Deutschland
-
US-Iran-Einigung: Ölpreis sinkt - Reeder hoffen auf sichere Passage
-
Straße von Hormus: Bundesregierung bekräftigt Ziel einer gebührenfreien Durchfahrt
-
Studie: Entwicklung der Rentenfinanzierung besser als angenommen
-
Trump droht Frankreich mit 100-Prozent-Zoll auf Wein wegen Digitalsteuer
-
Ölbranche rechnet mit sinkenden Spritpreisen - aber keine Normalisierung erwartet
-
Marburger Bund strikt gegen Reform des Arbeitszeitgesetzes
-
USA und Iran einigen sich auf Rahmenabkommen - Straße von Hormus soll freigegeben werden
-
Bildungsministerin Prien: Kinder im Vorschulalter stärker in den Fokus nehmen
-
Hoffnung wegen US-Iran-Abkommens: Ölpreis sinkt - Börsen im Aufwind
-
Schweizer stimmen gegen Begrenzung von Einwohnerzahl
-
Fratzscher: Mehr Frauen in Vollzeit könnten Rentensystem stabilisieren
-
Spahn pocht auf Reform von Arbeitszeitregeln - SPD will Arbeitnehmer stärken
-
Grüne befürchten Unterfinanzierung wichtiger Bahnprojekte
-
Trickdiebe tragen Kommode mit Gold- und Silberschmuck aus Wohnung von Seniorin
-
Generalsanierung beendet: Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg in Betrieb
-
Schweizer stimmen über Begrenzung der Bevölkerungszahl und Zivildienst ab
-
Bundesregierung wegen Reformen vor Sommerpause in Zeitdruck
-
Manövrierunfähiges Seebäderschiff vor Helgoland: Großeinsatz auf Nordsee
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin nach Sanierung wieder freigegeben: Erste Züge rollen
-
Gewerkschaft EVG: Italo-Einstieg könnte 16 Städte vom Fernverkehr abkoppeln
-
Bahnstrecke Hamburg-Berlin wird am Sonntag wiedereröffnet
-
Bericht: Mehr als 90 wichtige Bahnprojekte in Deutschland in Gefahr
-
Ukrainisches Akw Saporischschja wieder ans Netz gegangen
-
Kutschfahrt durch Stockholm: Schwedisches Königspaar feiert Goldene Hochzeit
Einigung auf Tarifpaket: Mehr Geld für Beschäftigte der Autobahn GmbH ab Mai
Die rund 15.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH bekommen ab Mai mehr Geld: Die bundeseigene Gesellschaft und die Gewerkschaften Verdi und dbb beamtenbund und tarifunion einigten sich in dritter Verhandlungsrunde auf ein entsprechendes Tarifpaket, wie beide Seiten am Donnerstag mitteilten. In drei Schritten sollen die Entgelte deutlich angehoben werden, bei einer Laufzeit von 26 Monaten.
Die Gewerkschaft Verdi, die Mitte Februar zu umfangreichen Streiks bei der Autobahn GmbH aufgerufen hatte, sprach von "intensiven Verhandlungen", in denen "ein wirklich gutes Ergebnis für die Beschäftigten" erreicht worden sei. "Und es ist ein Ergebnis, das sie sich selbst erkämpft haben", erklärte die Vizevorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft, Christine Behle.
Im Zuge der Tarifeinigung hätten die Einkommen in vielen Bereichen "spürbar" verbessert werden können, hob auch dbb-Vize und Verhandlungsführer Andreas Hemsing hervor. "Hinzu kommen soziale Komponenten wie eine betriebliche Krankenzusatzversicherung und die Altersteilzeit", fügte er hinzu.
Der Personalgeschäftsführer und Arbeitsdirektor der Autobahn GmbH, Sebastian Mohr, bezeichnete den ersten Tarifabschluss seit Gründung des Unternehmens vor fünf Jahren als "klares Bekenntnis zu unseren Beschäftigten". Damit Deutschland verlässlich mobil bleibe, "haben wir uns für eine lange Laufzeit des Tarifvertrages entschieden", führte er aus. Zudem sei mit den Tarifpartnern "eine verlässliche Zusammenarbeit ohne weitere Arbeitskämpfe" vereinbart worden.
Konkret sieht die Einigung vor, dass ab 1. Mai die Entgelte zunächst um 3,4 Prozent, mindestens aber 150 Euro steigen, ab 1. Januar 2027 dann um 2,4 Prozent (mindestens 120 Euro) und ab 1. Januar 2028 um 2,0 Prozent (mindestens 90 Euro). Laut Autobahn GmbH und dbb summiert sich die Erhöhung über die Laufzeit auf insgesamt 7,8 Prozent. Verdi zufolge liegt das Gesamtvolumen gar bei gut 8,7 Prozent, "da sich die Mindestbeträge in den unteren Lohngruppen prozentual stärker auswirken".
Auszubildende und dual Studierende erhalten zudem mindestens 125 Euro mehr. Neben den Gehaltserhöhungen steigen außerdem die Zulagen für besonders belastende Arbeitszeiten: von 40 auf 100 Euro monatlich für Schichtdienste und von 105 auf 200 Euro für Wechselschichtdienste.
Die Autobahn GmbH des Bundes ist unter anderem für Bau, Erhaltung und Betrieb der Bundesautobahnen verantwortlich. Nach eigenen Angaben ist die Gesellschaft mit mehr als 13.000 Kilometern Autobahnnetz einer der größten Autobahnbetreiber Europas.
A.Mykhailo--CPN