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Einzelhandel bislang unzufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft
Das Weihnachtsgeschäft verläuft nach Einschätzung des Handels bislang "eher schwach". In einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) sagten nur 17 Prozent der befragten rund 300 Unternehmen, sie seien mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zufrieden - 66 Prozent gaben an, sie seien unzufrieden. HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth erklärte am Sonntag, die Branche baue nun auf einen "starken Endspurt" bis Heiligabend - und viele Einkäufe in der Zeit zwischen den Jahren.
Der HDE befragt in der Zeit vor Weihnachten wöchentlich die Unternehmen zum Geschäftsverlauf. In der Woche vor dem vierten Advent sagten 62 Prozent der Unternehmen, sie seien unzufrieden, nur 23 Prozent waren zufrieden. Die schlechte Konsumstimmung der Verbraucher sei "deutlich spürbar", kommentierte Genth.
Am Samstag vor dem vierten Advent liefen die Geschäfte laut HDE aber "etwas besser" in den Innenstädten, städtischen Vororten und Stadtteilzentren. Gekauft wurden vor allem Spielwaren, Bücher und Bekleidung.
Der HDE erwartet für das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr in den Monaten November und Dezember einen Gesamtumsatz im Einzelhandel von 126,2 Milliarden Euro. Das wären 1,5 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.
Das Weihnachtsgeschäft ist für viele Einzelhändler von großer Bedeutung - mit Spielwaren, Büchern, Unterhaltungselektronik, Uhren und Schmuck wird laut HDE deutlich über 20 Prozent des Jahresumsatzes gemacht. Die beliebtesten Geschenke in diesem Jahr sind laut Umfrage des Verbands unter Verbrauchern Geschenkgutscheine, Spielwaren, Bücher, Kosmetik und Kleidung.
H.Meyer--CPN